#145 - Verletzlichkeit macht stark – wie ich 2025 meine Ängste überwunden habe und Klarheit gefunden habe
Shownotes
Diese Podcastfolge ist anders. Sie ist leiser. Tiefer. Ehrlicher.
Es ist die letzte Folge dieses Jahres – und ich nehme dich mit in mein 2025. In ein Jahr voller Brüche, Ängste, Mut, Wachstum und neuer Stärke.
Ich spreche darüber, warum Verletzlichkeit kein Zeichen von Schwäche ist, sondern der Ort, an dem echte Kraft entsteht – für uns selbst und für unsere Kinder.
✨ Worum es in dieser Episode geht
In dieser sehr persönlichen Folge teile ich mit dir:
- warum Gefühle keine Feinde sind, sondern Kompass und Kontrollleuchte
- was Mut für mich heute wirklich bedeutet
- wie ich durch Trennung, ADHS-Diagnose und berufliche Unsicherheit gegangen bin
- warum „Ich schaffe das alles“ oft die falsche Messlatte ist
- und weshalb die entscheidende Frage nicht lautet ob wir etwas schaffen – sondern zu welchem Preis
Ich erzähle, wie ich mir bewusst Raum genommen habe, um aus Sicherheit heraus zu fühlen, zu integrieren und gestärkt weiterzugehen – statt einfach „weiter zu funktionieren“.
🧠 ADHS, Angst & innere Klarheit
Ein zentraler Teil der Folge ist meine eigene ADHS-Diagnose:
- die Ängste davor
- die Vorurteile (auch meine eigenen)
- die Sorge vor Stigmatisierung
- und die Erleichterung, mein Gehirn heute besser zu verstehen
Ich spreche offen darüber, warum gute Diagnostik kein Stempel ist – sondern ein Schlüssel zu Selbstführung, Mitgefühl und weniger innerem Kampf.
👨👩👧👦 Was das für Familien & Kinder bedeutet
Diese Folge richtet sich auch an dich als Elternteil:
- wenn du vor Entscheidungen rund um Diagnostik stehst
- wenn dich Einschulung, Schulzeit oder Neurodivergenz beschäftigen
- wenn dein Nervensystem oft „auf Alarm“ ist
- oder wenn du dir wünschst, dein Kind sicher zu begleiten, ohne dich selbst zu verlieren
Ich teile eine Coaching-Geschichte, die zeigt, wie viel Zuversicht entstehen kann, wenn wir Ängste anschauen statt vor ihnen wegzulaufen.
💛 Zentrale Botschaft dieser Folge
Gefühle wollen nicht weg. Sie wollen gehört werden. Und aus Sicherheit heraus verwandeln sie sich in Kraft.
Verletzlichkeit macht stark. Nicht sofort. Nicht laut. Aber nachhaltig.
🎓 Einladung: Themenabend „Starke Gefühle, starker Halt“
- 📅 13. Januar
- 🕘 21 Uhr
- 🎟️ Frühbucherpreis verfügbar
Der Themenabend ist für dich: • egal, ob du mein Buch gelesen hast oder nicht • wenn du lernen möchtest, Gefühle sicher zu begleiten – deine eigenen und die deines Kindes • wenn du dir mehr Halt, Selbstregulation und innere Klarheit wünschst
👉 Alle Infos findest du in den Shownotes / auf meiner Website.
🌱 Mein Wunsch für dich
Vielleicht hörst du diese Folge noch in diesem Jahr. Vielleicht nimmst du sie mit ins Neue.
Ich wünsche dir: • einen warmen Blick auf dich selbst • den Mut, deine Verletzlichkeit zu ehren • und die Zuversicht, dass Wachstum auch leise geschehen darf
Du bist nicht allein. Ich bin gern an deiner Seite – im Podcast, im Coaching, im Kurs.
Danke, dass du hier bist 🤍
⚓️ Ich bin dein Anker und Leuchtturm – mit Herz, Expertise und einer Prise Humor, wenn es wieder mal wild wird. Deine Kiran
Mein neuen PODCASTTRAILER findest du hier ➡️
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💬 Coaching & Begleitung
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Transkript anzeigen
00:00:00: Verletzlichkeit macht stark.
00:00:02: Herzlich willkommen zu dieser Podcast-Folge, die letzte Podcast-Folge in diesem Jahr, zweitausendfünfundzwanzig.
00:00:09: Was für ein Jahr.
00:00:10: für mich war es ein krasses, krasses Jahr und ich nehme dich mit in meine Verletzlichkeit und in meine Stärke und ich zeige dir, wie auch du wachsen kannst, wie auch du in deine Stärke kommen kannst und vor allem auch dein Kind und ja welchen Wert Verletzbarkeit dabei hat.
00:00:30: Willkommen bei meinem Podcast Chaos, Herz und Wachstum.
00:00:36: Dem Familienpodcast rund um die Schulzeit.
00:00:39: Mein Name ist Kieren.
00:00:40: Ich bin Ergotherapeutin, Familienberaterin, ADHS-Trainerin, Embodiment-Coachin und vor allem Mensch und Mama von drei Kindern.
00:00:49: Mit meinem Podcast und meinen Beratungen bin ich dein Anker für stürmische Zeiten und Leuchtturm um dein Kind und auch dich.
00:00:58: Bindungsstark durch die Wackelzahnprobertät und die Schulzeit zu begleiten.
00:01:02: Gerade auch wenn eure Divergenz bei euch in der Familie eine Rolle spielt.
00:01:06: Schön, dass du da bist.
00:01:10: Stare Gefühle, starke Halt.
00:01:12: Gefühle fühlen und den Halt dabei nicht zu verlieren.
00:01:15: So ein wichtiger Faktor in dieser Geschichte, zu wachsen, Halt zu haben, Stärke zu haben.
00:01:23: Ein Höhepunkt dieses Jahres auf jeden Fall, dass mein Buch dazu rausgekommen ist und Das nächste Jahr startet auch richtig gut.
00:01:31: Gleich am threizehnten Januar um einzwanzig Uhr findet mein Themenabend statt.
00:01:36: Starke Gefühle, starker Halt, Selbstregulation für dein Kind und dich.
00:01:40: Der Themenabend zum Buch, wenn du das Buch gelesen hast oder auch nicht, ist genau der Themenabend richtig für dich, wenn du möchtest, dass dein Kind eine gute Selbstregulation lernt und bereit bist, auch auf deine Gefühle hinzuschauen.
00:01:54: Wenn du schnell bist, bekommst du sogar noch den Frühbucherpreis.
00:01:58: Ich freue mich.
00:01:59: dich zu sehen und wir sind im direkten Austausch und bringen gerne deine Fragen mit.
00:02:07: Ich sitze in meinem Bett.
00:02:10: Ich liege in meinem Bett.
00:02:12: Jetzt die Tage.
00:02:13: Mitte Dezember.
00:02:14: Das ist Mitte Dezember.
00:02:18: Ich habe ein kleines Licht an.
00:02:20: Ich rieche ein gutes Öl.
00:02:23: Ich habe eine Hand auf meinem Bauch und eine Hand auf meiner Brust.
00:02:31: Und ich atme tief ein und wieder aus.
00:02:41: Und ich spüre wie mein Bauch sich mit meiner Luft füllt.
00:02:48: Und diese Luft, diese Atem, überall in mein Körper fließt und beim Ausatmen wieder heraus.
00:02:57: Und ich fühle und spüre, dass ich in Sicherheit bin, dass ich an einem guten Ort bin.
00:03:05: Und dann gehen meine Gedanken in die Vergangenheit und ich weine.
00:03:12: Ich weine, ich spüre Angst, ich spüre Freude, ich spüre Mut.
00:03:18: Was ich an dieser Stelle mache, ist, Ich reflektiere aus der Sicherheit.
00:03:25: Nein, ich reflektiere nicht.
00:03:28: Ich fühle.
00:03:31: Viele Leute kennen die Raunächte.
00:03:34: Mir sind dieses Jahr auch die Sperrnächte über den Weg gelaufen und das ist genau das, was ich dieses Jahr brauche.
00:03:40: Dieses Jahr mit ADHS-Diagnose.
00:03:45: Trennung aus neunzehn Jahren Beziehung vom Vater meiner Kinder.
00:03:52: Was wir denn nicht wissen, um stabil in die Trennung gehen zu können, hatte ich mir einen fest angestellten Job gesucht.
00:03:57: Den habe ich verloren, mitten im Sturm.
00:04:00: Und dann bin ich aufgestanden, habe gefühlt und habe gerockt und habe sehr erfolgreich mein Buch gelanscht und wirklich ein erfolgreiches Jahr erlebt.
00:04:12: Und da waren viele Kämpfe, viele Tränen, viel Fühlen und viel Wachstum dabei.
00:04:17: Und all das, das war wahnsinnig anstrengend und wahnsinnig groß.
00:04:22: Und jetzt nehme ich mir noch mal diesen Raum.
00:04:25: diesen Raum aus der Sicherheit und aus der Ruhe zu fühlen, zu integrieren, um dann gestärkt und ja auch mit sortiertem Rucksack ins nächste Jahr starten zu können.
00:04:43: All die Gefühle, die ich gefühlt habe und verdammt, ich hatte wirklich viele Ängste.
00:04:48: Ich bin eigentlich nicht so der Typ mit Ängsten, aber ich hatte echte Ängste.
00:04:53: Wie schaffe ich das finanziell?
00:04:56: Wie reagieren meine Kinder auf die Trennung?
00:04:59: Wie reagiert ihr Vater auf die Trennung?
00:05:04: Was passiert jetzt wirklich mit dieser ADHS-Diagnose?
00:05:07: Ich weiß das auch aus dem Beratungskontext, wie viel ja dahinter oft an Ängsten auch ist.
00:05:14: Wird der Stempel mir schaden?
00:05:17: Wird ich negative Folgen von der Diagnose kam?
00:05:22: Was ist, wenn ich die Diagnose doch nicht bekomme und mir alles nur eingebildet habe?
00:05:27: Was ist, wenn ich in meiner Professionalität nicht mehr gesehen werde?
00:05:36: Was ist, wenn ich die Diagnose bekomme, was eigentlich eine ganz andere Ursache hat?
00:05:42: All das habe ich gefühlt.
00:05:47: Und ich bin nicht gegen die Gefühle gegangen.
00:05:49: Und ich gehe auch jetzt nicht gegen die Gefühle.
00:05:52: Denn Gefühle sind ja ein Kompass oder wie eine Kontrolleuchte.
00:06:00: Und auch wenn du die Ängste und die Zweifel kennst vor nächsten Schritten.
00:06:05: Das heißt nicht, dass die nächsten Schritte nicht das Richtige sind.
00:06:09: Es heißt auch nicht, dass du die Angst oder deine Gefühle ignorieren sollst, sondern sie sind eine Kontrolleuchte und verstehe die Botschaft dahinter.
00:06:30: Ich habe dieses Jahr viele mutige Entscheidungen getroffen.
00:06:35: Und Mut bedeutet nicht, dass ich wusste, dass es gut wird.
00:06:42: Mut bedeutete für mich, dass ich meine Angst sehr genau wahrgenommen habe und dann einen Schritt gegangen bin.
00:06:53: Mut ist Angst plus einen Schritt mehr.
00:06:57: Was habe ich gebraucht, für Sicherheit, um diesen Schritt gehen zu können?
00:07:02: Für mich persönlich war viele Jahre Körperarbeit.
00:07:06: Ganz wichtig, dass ich immer mehr mir vertraut habe.
00:07:11: Dass ich mir vertraut habe, dass ich da einen richtigen Impuls habe.
00:07:15: Und dass ich eine Sicherheit habe, auch wenn ich Angst habe.
00:07:19: Und vor allem bin ich diese Weg nicht alleine gegangen.
00:07:24: Ich hatte immer ein Sicherheitsanker.
00:07:28: Ich habe mich therapeutisch begleiten lassen.
00:07:30: und ich hatte Freundschaften.
00:07:34: Und es sind auch so Menschen in mein Leben gekommen, die mir gut getan haben, denen ich mich öffnen konnte, denen ich mich zeigen konnte, denen ich mich in meiner Verletzlichkeit gezeigt habe.
00:07:47: Und darin ist auch ein Kampf, hat er aufgehört, gegen meine Verletzlichkeit, gegen meine Ängste.
00:07:54: Und das hat frische Energie gegeben.
00:08:01: Wenn du magst, mag ich dich an dieser Stelle hier auch einladen.
00:08:05: Auch jetzt aus einer sicheren Situation.
00:08:09: nochmal reinzufühlen.
00:08:11: Zu fühlen, was das Jahr für dich war.
00:08:14: Und wenn das gerade noch zu groß ist, was, was brauchst du an Sicherheit?
00:08:21: Gerne begleite ich dich auch dabei.
00:08:23: Ich kann dir diese Sicherheit geben.
00:08:26: Mit meinen Coachings und auch bei meinem Themenabend.
00:08:28: Starke Gefühle, starke Halt.
00:08:33: Ja, vielleicht kannst du auch bei dir nachspüren.
00:08:36: Welche Ängste hast du?
00:08:38: Vielleicht auch Vorurteile.
00:08:41: Sinnvoll ist es auch nur mal sehr konkret zu schauen.
00:08:44: Ich habe Angst.
00:08:46: Vor der ADH ist Diagnose.
00:08:48: Was genau ist die Angst?
00:08:52: Wenn wir vor der Angst wegrennen, dann wird sie mehr größer.
00:08:57: Wenn wir der Angst begegnen und sie anschauen, dann wird sie greifbarer für uns.
00:09:05: Und was hilft dir zur Sicherheit?
00:09:08: Im Coaching erlebe ich das auch sehr viel bei Eltern, die rund um die Einschulung kommen, die sich große Sorgen machen.
00:09:15: Ich erinnere mich, nennen wir sie Anja.
00:09:20: Das Kind wird eingeschult.
00:09:22: Die Frage nach einer ADHS-Diagnose.
00:09:25: Anja hat selber eine sehr schwierige Schulzeit und hat wahnsinnig Angst, dass dieser Stempel der ADHS-Diagnose vielleicht schaden könnte dem Kind.
00:09:37: Gleichzeitig hat sie Angst, was ihrem Kind in diesem Schulsystem passieren wird.
00:09:42: Daraus entsteht ein riesen, tolles, ungutes Gefühl.
00:09:46: Im Kurzschirm gucken wir genau hin.
00:09:49: Wir schauen uns die Sache mit dem ADHS an, ob eine Diagnostik Sinn macht, ja oder nein.
00:09:54: Wir schauen uns die Ängste an.
00:09:56: Wir schauen uns auch Vorteile an.
00:09:59: Und wir richten auch einen ganz ehrlichen Blick hin.
00:10:02: Denn diesen ehrlichen Blick habe ich auch bei mir gemacht.
00:10:05: Vor zehn Jahren, ich hätte vielleicht dir ein Vogel gezeigt, wenn du mir gesagt hattest, Kirin, im Jahr ist es in den ADHS-Diagnosen zu gehen und Diagnostik sogar empfehlen.
00:10:22: Vor zehn Jahren war ich der Meinung, ADHS-Diagnosen.
00:10:27: sind nichts Gutes.
00:10:30: Und ein Punkt dabei war meine eigene Behindertenfeindlichkeit, meine eigenen Vorurteile gegenüber Menschen mit ADHS, meine eigene Abwertung.
00:10:43: Dort war ein bisschen schmerzhaft, mich dem zu stellen, aber wertvoll.
00:10:49: Auch das kann dir in der Arbeit mit mir passieren.
00:10:55: Dann haben wir den Rucksack von Anja, haben wir sie genannt, gell?
00:10:59: Angeschaut, was sind Ihre Erfahrungen?
00:11:01: Was ist Ihr Schmerz?
00:11:02: Was braucht dieser Schmerz?
00:11:03: Und dann sind wir wieder auf das Kind gegangen.
00:11:05: Was braucht das Kind, damit der Schulstadt gelingen kann?
00:11:08: Welche Brücken?
00:11:08: Welche Strategien?
00:11:10: Und innerhalb weniger Stunden hatte Anja ein Rucksack voller Zuversicht mit wichtigen Handlungsschritten.
00:11:18: Und sie guckte voller Vertrauen auf die nächsten Schritte Richtung Einschulung.
00:11:24: Und wenn ihr Kind zweifelte, Mama, ich will nicht in die Schule, konnte sie das halten.
00:11:31: und Zuversicht schenken, ohne die Sorgen zu ignorieren von ihrem Kind.
00:11:36: Sie konnte das Kind halten in diesem Moment und ihm Sicherheit geben.
00:11:40: Wenn du das auch magst, melde dich gerne, sehr gerne auch zum Themenabend.
00:11:44: Starke Gefühle, starke Halt am threizehnten Januar.
00:11:51: Während ich da in dem Bett liege und nachfühle, gehen die Tränen auch langsam.
00:12:06: Und ich atme nochmal ein und aus.
00:12:12: Fühl auch nochmal in den Moment, wo die Entscheidung klar geworden ist.
00:12:18: Warum bin ich in die ADHS Diagnose gegangen?
00:12:24: Ich habe mich tatsächlich auch der Wissenschaft gewidmet.
00:12:28: Ich habe meine Ängste angeschaut.
00:12:32: ADHS hat ja so einige echt unschöne Nebenwirkungen.
00:12:37: Wir gehen davon aus, dass ja, Züchte höher sind.
00:12:42: Die Lebenserwartung von Menschen mit ADHS ist geringer.
00:12:45: Menschen mit ADHS haben viel häufiger S-Störungen.
00:12:50: Leiden öfters an engsten Depressionen.
00:12:52: Da ist so ein Rattenschwanz.
00:12:54: Und das wollte ich doch alles nicht.
00:12:56: Deshalb wollte ich auch gar kein ADHS haben.
00:12:58: Und dann habe ich genauer hingeschaut.
00:13:03: All diese Folgen von ADHS können wir rapide minimieren, indem wir eine gute Diagnostik und eine gute Therapie haben.
00:13:16: Nein, ADHS muss keine erhöhte Suchtgefahr haben, wenn wir uns mit unserem ADHS gut kennen und gut therapeutisch begleitet und eventuell auch medikamentös eingestellt sind.
00:13:33: Und ja, tatsächlich, ich habe dieses Jahr auch die Medikamente ausprobiert für mich.
00:13:38: Ich bin ja noch nicht am Höhepunkt oder noch nicht einer Zufriedensheitsstelle und scheiter und stauchel an einem Punkt, wo ich glaube viele von uns staucheln, wirklich gute medizinische Begleitung zu haben.
00:13:52: Das ist eine Krütze und das ist Scheiße.
00:13:55: Das ist Scheiße, wenn wir über die Diagnostik unserer Kinder nachdenken und die uns ereignen.
00:14:02: Da nur weil es Erholperssteine gibt, es gar nicht zu machen, ist auf jeden Fall nicht mein Weg.
00:14:06: Nur weil es nicht die perfekte Lösung gibt, dass wir alle prima medizinisch versorgt sind, es gar nicht anzugehen, ist nicht mein Weg auf die Welt zu schauen.
00:14:17: Dann lieber unperfekt als gar nicht.
00:14:20: Lieber eine zweitbeste Lösung als gar keine Lösung.
00:14:27: Und wenn ich jetzt schaue, elf, zehn Monate nach der Diagnostik, sagen wir mal, neun oder zehn Monate nach der Diagnose, was hat sich verändert?
00:14:44: Da fällt mir jetzt allererstes ein, ich bin nicht in die Diagnostik gegangen, weil ich mein Leben nicht auf die Reihe bekommen habe.
00:14:51: Oder nur lauter Scheitermomente hatte.
00:14:55: Oft höre ich auch, aber wieso?
00:14:57: Ich habe doch keine Probleme.
00:14:58: Ich bekomme doch mein Leben auf die Reihe.
00:15:01: Mein Kind schafft doch auch gerade alles noch gut und gut.
00:15:05: Für mich war ein Punkt, in die Diagnostik zu gehen, um noch genauer zu erkennen.
00:15:11: Oder sagen wir mal, dass ich Handlungsbedarf habe, habe ich daran erkannt, dahin zu spüren, ja, ich schaff alles.
00:15:20: Ich bin hochfunktionell.
00:15:21: Mich kriegt mein Leben relativ gut auf die Reihe.
00:15:24: Das mit der Ordnung, das könnte noch besser werden, ja?
00:15:29: Doch in großen Gansen kriege ich das ganz gut auf die Reihe.
00:15:31: drei Kinder, Selbstständigkeit, der Haushalt, jetzt die Trennung.
00:15:36: Das ist an der einen oder anderen Ecke.
00:15:38: Ja, kann ich jetzt in der Weihnachtszeit eine Möhle mal mehr aufräumen.
00:15:42: Und Flurmarkt haben wir dieses Jahr auch nicht geschafft.
00:15:45: Aber zu welchem Preis?
00:15:48: Zu welchem Preis kriege ich das alles auf die Reihe?
00:15:52: Zu welchem Preis schafft unser Kind die Schule?
00:15:56: Zu welchem Preis schafft unser Kind die Erwartungen?
00:16:00: Zu welchem Preis schaffst du alles, was auf deinen Schultern liegt?
00:16:04: Und für mich war ein Punkt, was ich jetzt vor allem nach der Diagnose sehe.
00:16:11: Ich habe nicht... Das ging nicht um einen Scheitern, was ich nicht hinkriege, sondern ich habe noch viel besser verstanden, wie ich funktioniere.
00:16:19: Warum ich das gut kann, was ich kann.
00:16:22: Was ich brauche, um gut zu funktionieren.
00:16:28: Das ist an kleinen Stellen tatsächlich... Ein Faktor mit den Medikamenten, die mich da unterstützen, neue Dinge zu machen, Dinge, die ich nicht so gerne mache.
00:16:40: Eine Rechnung zu schreiben.
00:16:42: Tatsächlich auch Podcastvorbereitung.
00:16:44: Mich das so strukturiert hinzusetzen sind solche Sachen.
00:16:48: Ich habe das vorher auch gemacht.
00:16:49: Ja, ich hätte gedacht, ich kriege das ganz gut hin.
00:16:52: Aber ich habe jetzt erst im Nachhinein gemerkt, zu welchem Preis.
00:16:56: Wie viel Kraft mich das kostet.
00:16:58: Diese kleinen unangenehmenden Schritte.
00:17:01: Ich hatte da meine Struktur an meinen Plan.
00:17:04: Und jetzt kann ich sagen, Mensch, warum immer dieser Kampf?
00:17:09: Ja, ich habe den Kampf gewonnen.
00:17:11: Aber wenn es auch ohne Kampf geht, ich habe viel gekämpft in meinem Leben.
00:17:16: Und vielleicht bin ich in diesem Jahr in einigen Stellen ausgestiegen aus diesem Kampf.
00:17:26: Und das tut gut.
00:17:28: Das tut total gut.
00:17:30: Ich habe mich und mein Gehirn noch viel besser verstanden.
00:17:33: Auch durch die Diagnose und Sport und Bewegung ist keine Option mehr für mich, sondern es ist ganz wichtig, damit ich mein Leben zu leben kann, zu meinen Werten, wie ich mein Gehirn verstehe.
00:17:47: Ich weiß, wie ich mir Aufgaben besser anpacken kann, wann was gut dran ist, wann, wie, wo mein Gehirn funktioniert.
00:17:55: Dadurch, dass ich mein Gehirn durch die Diagnose noch besser verstehe, kann ich noch besser in meine Kraft.
00:18:02: Und ich kann Dinge schaffen, wie ich vorher auch geschafft habe, ja?
00:18:07: Aber mit weniger Kampf.
00:18:11: Und wenn mir etwas schwerfällt, dann versuche ich es manchmal nicht mehr so hinzukriegen, wie es alle anderen hinkriegen.
00:18:17: Und für mich schlecht, wenn ich das so nicht hinkriege, sondern ich verstehe, okay, mein Gehirn funktioniert anders.
00:18:22: Vielleicht brauche ich auch einen anderen Weg.
00:18:26: Und das erlebe ich bei Familien, die ich begleite, die diesen Weg auch gehen.
00:18:29: Wahnsinnig.
00:18:31: Leicht und für ihre Kinder.
00:18:33: Ein Kind meinte neulich zu seiner Mutter Mama, die ADHS-Diagnose, die bringt mir gar nicht so viel.
00:18:39: Das war eigentlich nur Stress.
00:18:41: Ich finde es nicht so gut, dass wir dies gemacht haben.
00:18:45: Weil das erlebe ich auch immer wieder, tatsächlich ist es sehr aktuell gerade in meinen Beratungen, dass ich Eltern habe von Kindern so kurz vor der Pubertät, die diese Diagnostik nicht wollen.
00:18:53: Und die Eltern stehen da und denken, ah, sollten wir, sollten wir ja, aber mein Kind will nicht.
00:18:57: Ich möchte diesen Schritt nicht gegen den Willen meines Kindes machen.
00:19:01: Und das war auch so eine Familie, da war genau das auch Thema.
00:19:04: Und nach vielen Abwägen haben die Eltern sich zu diesem Schritt entschieden, gegen den Widerstand die Diagnostik zu machen.
00:19:11: Und jetzt so in der Reflektion meint das Kind auch, naja, war nicht so gut.
00:19:15: Es gibt nur eine Sache.
00:19:17: Weißt du, Mama, ich weiß jetzt, dass ich nicht dumm bin, sondern dass ich ideal ist.
00:19:23: Und dann weiß ich, was ich brauche, um es zu schaffen.
00:19:26: Und ich habe nicht mehr das Gefühl, dass ich dumm bin.
00:19:31: Ich finde, das ist ein großer Mehrwert, oder?
00:19:35: Und auch diesen Mehrwert spüre ich immer mehr.
00:19:39: Dadurch, dass ich mich auch mit der Diagnose besser verstehe.
00:19:43: Und ja, besser.
00:19:46: führen kann, besser für mich sorgen kann, leichter in meine Kraft kommen.
00:19:51: Ich nenne das gerne auch auf meiner Autobahn.
00:19:57: Wenn ich wieder zu mir ins Bett zurück komme, ich da liege, einatme und ausatme und das Jahr nach spüre.
00:20:10: Das spüre ich auch diese Freiheit, diesen Raum, dieses noch viel mehr ich sein, in diesen ganzen Stürmen, in den vielen Tränen.
00:20:27: In den vielen, vielen Joggingsrunden.
00:20:29: Um den Fluss hier.
00:20:32: Und die vielen Stunden im Fitnessstudio.
00:20:35: Die vielen Stunden mit Menschen, die mir gut tun.
00:20:38: Ganz konkret zusammensitzend oder an der Sprachnachricht.
00:20:44: Und ich denke auch an ganz viele Rückmeldungen.
00:20:47: Ich habe viele Rückmeldungen auch unter anderem von euch bekommen.
00:20:51: Und von den Kolleginnen.
00:20:53: Kirin, du hast eine neue Kraft.
00:20:56: Ganz ehrlich, ich habe sogar bei den Verkäufen gemerkt.
00:20:59: Themenabende.
00:21:00: an vielen Stellen, wo ich viel mehr kämpfen musste.
00:21:04: Ich habe aufgehört zu kämpfen und stand in einer neuen Energie da.
00:21:11: Und dann, wenn ich an den Buchlands denke, mein Buch Starke Gefühle, Starke Halt kam raus.
00:21:18: Das Buch, was ich mitten in der Trennung geschrieben habe, wo so viele Gefühle auch von mir hing, dran waren.
00:21:26: Und ich habe es geschrieben, ich bin dran geblieben.
00:21:27: Ich habe das in Worte gefasst, was ich so viel wusste und recherchiert habe aus der Theorie, aus der Praxis.
00:21:34: Dieses Buch kam raus.
00:21:37: Ihr habt es geliebt.
00:21:38: Kolleginnen haben es geliebt.
00:21:41: Und es war so ein großer Erfolg, dass sich tatsächlich, dass da der Spiegel-Bestseller im Raum stand.
00:21:51: Am Ende ist er erst nicht geworden.
00:21:55: Das ist ein bisschen blöd wegen nächsten Honoraren und Alleinerziehend und Finanzen und so.
00:22:01: Und gleichzeitig, ich habe letztes Jahr auch die Raunechte gemacht und mir wünsche für das nächste Jahr aufgeschrieben.
00:22:07: Und ich hatte meine Lektorin gefragt, Wie kalkuliert ihr denn das Buch?
00:22:12: Und dann nannte sie mir eine Zahl an Verkäufen für die erste Auflage und dass die erste Auflage innerhalb von zwei Jahren verkauft sein sollte.
00:22:20: Das wäre die Kalkulation.
00:22:21: Und dann war ich bei den Raunechten letztes Jahr echt größenwahnsinn.
00:22:25: Ich hab gedacht, boah, ich wünsche mir jetzt mal was, was ganz schön krass ist.
00:22:32: Ich hab ganz schön geflattert und gezittert.
00:22:34: Vielleicht kennt ihr das, wenn man sich Dinge wünscht, wo man erschafft man das.
00:22:37: Und ich habe mir gewünscht, dass diese Zahl, die mir die Lektorin genannt hat, ich in diesem Jahr sogar noch überschreite.
00:22:44: Sprich, ich wusste, das Buch kommt im Herbst, also in zwei bis drei Monaten, dass ich das überschreite.
00:22:53: Spiegelbesteller ist das nicht geworden?
00:22:56: Diese Zahl habe ich, ich glaube, Anfang Dezember überschritten.
00:23:00: Das ist voll krass!
00:23:01: Das ist voll krass!
00:23:03: Hätte ich mir letztes Jahr bei den Spiegelbesteller gewünscht.
00:23:07: Was für Wachstum ist möglich?
00:23:09: Ich hätte das vor einem Jahr nicht gedacht.
00:23:12: Ich habe gezittert an den Gedanken, was möglich sein kann.
00:23:17: Ich erlebe das ganz oft in den Coachings, auch rund um den Schulstart.
00:23:21: So viel Ängste, wie kann das werden?
00:23:24: Was auch vor der Diagnostik oder die Wutanfälle meines Kindes.
00:23:28: Es wird nie besser.
00:23:31: Unsere Familie ist so anstrengend die Konflikte.
00:23:35: Und doch sein Nervensystem aufzumachen.
00:23:40: Die Vorstellung zu öffnen, der Schulstart könnte gelingen.
00:23:46: Es könnte alles rund laufen.
00:23:49: Unser Nervensystem ist oft ein Heimscheißer.
00:23:52: Und wenn wir das kennen, dass in der Vergangenheit viele Dinge schwer waren, wie ADHS-Larinnen oder noch der wegende Personen kennen das besonders, weil wir viele Kämpfe kennen, dann geht unser Nervensystem davon aus, dass alles weiter auch ein Kampf ist und nicht kämpfen muss.
00:24:08: Und da in der Sicherheit zu spüren, das kann auch wachstummöglich sein.
00:24:18: Manchmal glaube ich das noch gar nicht.
00:24:20: Sind die Verkaufszahlen wirklich so?
00:24:22: Und ja, ich hatte auch wirklich große finanzielle Sorgen.
00:24:25: Vor einem Jahr, als ich in die Entscheidung gegangen bin, schaffe ich es, als Selbstständige drei Kinder zu versorgen.
00:24:33: Ich war mir sehr sicher, dass ich es nicht schaffe.
00:24:35: Deshalb hatte ich mir die Festanstellung geholt.
00:24:37: Daher bin ich wirklich nur mal zusammengebrochen als betriebsbedingt sozusagen ganz plötzlich, vor allem innerhalb von drei Minuten.
00:24:47: für mein Nervensystem sozusagen ohne diese Sicherheit war.
00:24:50: Vielleicht war das sogar einer der krassesten Momente in diesem Jahr.
00:24:53: Und jetzt gucke ich meine Buchhaltung an.
00:24:56: Und ich glaube es noch gar nicht so richtig.
00:24:58: Schon in dem ersten Jahr hat es hingehauen.
00:25:01: Darf noch mehr werden, dass ich auch noch mal Rente zahlen kann.
00:25:04: Aber da stehen Zahlen und ich glaube es noch gar nicht so richtig.
00:25:07: Und rechne auch damit.
00:25:08: Nächstes Jahr wird das nicht nochmal so.
00:25:10: Auch das erlebe ich oft im Coaching.
00:25:13: Dann schreibt das Kind vielleicht eine ganz gute Note.
00:25:16: Aber es verändert oft nicht den eigenen Druck, den man hat.
00:25:20: Oder die ersten Schultage gehen ganz gut, oder die Trennung geht ganz gut.
00:25:24: Aber der eigene Druck ist da noch.
00:25:26: Und das ist das Nervensystem.
00:25:33: Und da geht es ja nicht darum, dass das Kind noch bessere Noten schreibt, um dir die Sicherheit zu geben, sondern es ist dein Job, dir Sicherheit in der Nervensystem zu holen.
00:25:44: Wie das geht, zeige ich dir auch bei meinem Themenabend.
00:25:47: Starke Gefühle, starke Halt, Selbstregulation für dein Kind.
00:25:51: Und für dich.
00:25:57: Vielleicht möchtest du auch einmal fühlen.
00:26:03: Fühlen und dich fragen.
00:26:06: Gibt es etwas aus dem letzten Jahr, dass ich aus der Sicherheit heraus fühlen möchte, um es zu integrieren?
00:26:13: Hast du die Sicherheit in dir?
00:26:16: Winnst du dir die Sicherheit und Halt?
00:26:20: Du musst nicht loslassen, sondern integrieren und bereit für den nächsten Schritt zu sein.
00:26:31: Und ich mag dich auch einladen.
00:26:35: zu fühlen, zu spüren.
00:26:36: Wo spürst du deinen Erfolg?
00:26:39: Wo spürst du deinen Wachstum?
00:26:44: Oder ist dein Nervensystem vielleicht auch ein Heimscheißer?
00:26:48: Und neue Erfahrungen und ein reguliertes Nervensystem werden sowohl tun für euch alle in der Familie.
00:27:00: Ich denke jetzt so an einen Sonntag bei uns.
00:27:06: Sonntage waren früher oft sehr anstrengend.
00:27:08: In einer neuer der vergenden Familie viele Erwartungen.
00:27:13: Jetzt bin ich alleine erziehend.
00:27:15: Und hin und wieder habe ich auch am Sonntag die Arbeit.
00:27:21: Und doch erinnere ich mich jetzt gerade an einen Adventssonntag, wie wir da sitzen.
00:27:30: Frühstücken, wie das Kind erzählt.
00:27:37: Ich gebe den Kindern eine Kuss auf die Wange oder gern auf die Stirn.
00:27:41: Ich liebe das, meine Kinder so auf die Stirn zu küssen.
00:27:46: Sie erzählen, sie zahlersagen ihre Pläne.
00:27:50: Wir haben eine gemeinsame Zeit und dann dampfen teilweise die Kinder ab.
00:27:57: Eins fragt noch, ob wir irgendwie zusammen Plätzchen backen können.
00:28:00: Ich sag nie leider nicht, ich arbeite noch ein Stück.
00:28:03: Aber nachher machen wir noch was.
00:28:05: Wer meine Stories kennt, sonntags gehen wir hier gerne in den Zirkus.
00:28:11: Teilweise sind ja noch Freunde mit dabei oder auch an so einem Nachmittag oder einem Sonntag hier.
00:28:19: Wir sind neue Menschen auch in unser Leben getreten.
00:28:21: Oder Menschen, die vorher nicht so die Wichtigkeit hatten, haben eine neue Wichtigkeit.
00:28:27: Und auch Menschen, die vorher schon wichtig waren.
00:28:29: sind sehr wichtig.
00:28:31: Ich bin ganz weit weg von alleine mit den Kindern.
00:28:36: Wir sind eingebunden.
00:28:39: Ein Kind erzählt auch wahnsinnig stolz, als es dann am Nachmittag nach Hause kommt von einem Ausflug, was es gemacht hat, was es gewuppt hat.
00:28:49: Am Abend kommt auch ein Kind von einer Freundschaftsverabredung und erzählt.
00:28:56: Dann schreiten sich zwei Kinder noch.
00:29:02: Mal reagiere ich entspannt und mal nicht.
00:29:03: und doch wenn ich rein fühle, wenn ich rein fühle, wie es uns jetzt geht.
00:29:09: Es geht uns gut.
00:29:12: Es geht uns gut.
00:29:12: Und all die Ängste, dass die Trennung meinen Kindern schaden wird.
00:29:17: Dass die Trennung unseren Kindern schadet.
00:29:22: Ja, wir hatten schwere Momente.
00:29:24: Ich möchte das verdammt normal nicht schönreden.
00:29:26: Und ja, manchmal ist das ganz schön anstrengend hier, so viel zuständig zu sein und so viel Bälle in der Luft zu haben.
00:29:33: Und gleichzeitig spüre ich so viel Wachstum bei uns allen.
00:29:37: Und so viel Halt und Sicherheit.
00:29:41: Da sind weiter Stürme, ja.
00:29:43: Doch wir haben Halt und wir haben die Verbindung.
00:29:47: Und ich sehe, wie jede einzelne von uns wirklich gewachsen ist.
00:29:53: Und die Erfahrung gemacht haben und die Zuversicht haben, dass wir auch im Sturm Halt haben, dass wir miteinander Halt haben.
00:30:03: Und dass es sich lohnt, Ängste anzugehen.
00:30:07: Situationen anzugehen, die uns nicht gut tut.
00:30:09: Ängste zu überwinden, unseren Gefühlen zuzuhören.
00:30:15: Sie als Leuchten wahrzunehmen.
00:30:19: um zu wachsen.
00:30:21: Ich habe dieses Jahr, meine Kinder auch, habe mich sehr viel weinen gesehen.
00:30:27: Ich war sehr verletzlich.
00:30:28: Ich habe mich auch im Außen verletzlich gezeigt.
00:30:31: Ich war so einmal beim Zahnarzt, habe ich unglaublich geweint.
00:30:34: Ich habe Menschen um Hilfe gebeten.
00:30:37: Ich habe auch euch ein Stück mit auf meine Trennung genommen.
00:30:41: Und ich zeige mich mit meiner ADHS Diagnose.
00:30:48: Und ja, manchmal habe ich da auch noch ein bisschen Schiss.
00:30:50: Das ist schon so ein bisschen krippelig.
00:30:53: Gleichzeitig spüre ich die Stärke.
00:30:57: Ich spüre bei mir und bei meinen Kindern so sehr die Stärke, die daraus auch entstehen kann.
00:31:03: Und ich erlebe das auch immer wieder bei den Familien, die ich begleite.
00:31:08: Es macht uns stark, unsere Themen anzuschauen.
00:31:11: Wir dürfen wachsen.
00:31:14: Und wir müssen das nicht alleine tun.
00:31:20: Du spürst das auch.
00:31:22: Du möchtest das auch.
00:31:24: Gefühle sicher fühlen.
00:31:26: Deine eigenen und die von deinem Kind.
00:31:30: Mut.
00:31:32: ist Angst plus Einschritt.
00:31:35: Da Angst plus Einschritt in Mut verwandeln und mehr deine Kraft nutzen und deinem Kind mehr die Möglichkeit geben, die eigene Kraft zu nutzen.
00:31:43: Dann melde dich jetzt gerne zum Themenabend an.
00:31:46: Der Themenabend zum Buch, starke Gefühle, starke Halt, Selbstregulation für dein Kind und dich.
00:31:51: Der Themenabend ist für dich, wenn du das Buch gelesen hast oder auch nicht.
00:31:56: Es ist keine Voraussetzung.
00:31:57: Der Themenabend findet am threizehnten Januar statt.
00:32:00: Und wenn du rechtzeitig buchst, bekommst du sogar noch den Frühbucherpreis.
00:32:07: An dieser Stelle, ich weiß nicht, ob du tatsächlich dieses Jahr noch die Podcastfolge hörst oder dass du sie mit ins neue Jahr nimmst, mag ich dich einladen, mit einem warmen Blick, mit einer warmen Umarmung, mit viel Mitgefühl auf dich zu schauen.
00:32:25: Und ich wünsche dir die Sicherheit und den Raum, die Drehen zu weinen, die es zu weinen gab für Dicht einer Verletzbarkeit zu zeigen, die Gefühle sind nicht deine Feinde.
00:32:43: Sie sind Kompass, sie sind Kontrollleuchte.
00:32:47: Hinzu zu hören und ihn zu vertrauen.
00:32:55: Wenn wir tief fühlen wollen, wenn wir tiefe Freude, große Freude, starke Freude, Glück spüren wollen, gehört das dazu, dass wir auch die Traurigkeit und die Wut in der gleichen Qualität fühlen können und darin halt haben, ohne die Sicherheit zu verlieren.
00:33:16: Fühle alle Gefühle aus der Sicherheit heraus und sei zuversichtlich.
00:33:23: Ich möchte dir gerne eine große Portion Zuversicht mitgeben.
00:33:28: Du bist nicht alleine.
00:33:30: Bin gern an deiner Seite.
00:33:33: Mit meinen Coachings bot mit in meinem Podcast, mit Kursen und jetzt ganz konkret um den dreizehnten Januar mit meinem Thema.
00:33:44: Du bist wertvoll mit all deinen Gefühlen und deinen Erfahrungen.
00:33:50: Und dein Kind ist der Birner.
00:33:52: Das ist richtig cool.
00:33:57: Und das wird.
00:34:00: Wachsen wir weiter mit unserer Verletzlichkeit und gehen weiter in unsere Stärke.
00:34:07: Gern gemeinsam.
00:34:09: Ich freue mich, dass du hiermit an Bord bist.
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