#147 - Einschulung und Schulzeit: ohne Angst, ohne Leistungsdruck

Shownotes

Schulzeit ohne Angst & Leistungsdruck 📒

So sortierst du deinen eigenen Schulrucksack 🎒 – damit dein Kind frei und unverbogen durch die Schulzeit geht

Einschulung bedeutet viel mehr als einen neuen Lebensabschnitt für dein Kind. Sie berührt oft auch deine eigene Schulgeschichte – mit all ihren Erfahrungen, Ängsten, Erwartungen und alten Wunden.

In dieser Podcast-Folge spreche ich darüber, warum so viele Eltern schon vor dem ersten Schultag Druck, Sorge oder ein mulmiges Gefühl verspüren – und was das mit unserem eigenen inneren Schulrucksack zu tun hat.

Denn häufig tragen unsere Kinder nicht nur Bücher und Hefte zur Schule 📚, sondern auch unsere ungelösten Themen: Leistungsdruck, Angst vor Noten, eigene Verletzungen aus der Schulzeit oder das Gefühl, „nicht gut genug“ gewesen zu sein.

In dieser Folge lade ich dich ein, genau dort hinzuschauen – liebevoll, ehrlich und ohne Schuld oder Scham. Nicht, um perfekt zu sein. Sondern um deinem Kind Halt, Sicherheit und echtes Zutrauen zu geben – auch in einem unperfekten Schulsystem.

In dieser Folge erfährst du unter anderem:

  • was ich mit dem Bild vom eigenen Schulrucksack meine
  • weshalb dein Kind deine Schulgeschichte nicht wiederholen muss
  • warum Noten eine Momentaufnahme sind – und was sie nicht über dein Kind aussagen
  • wie du dein Kind aus Sicherheit statt Angst begleiten kannst
  • weshalb besonders Eltern neurodivergenter Kinder mehr Stabilität brauchen – nicht mehr Kampf
  • wie du zwischen Haltgeben, Zutrauen und klaren Grenzen einen guten Mittelweg findest
  • warum es nicht darum geht, Schule schönzureden – sondern handlungsfähig zu bleiben

Diese Folge ist für dich, wenn …

  • dein Kind bald eingeschult wird oder mitten in der Grundschulzeit steckt
  • du merkst, dass Schule bei dir selbst Druck, Angst oder alte Gefühle auslöst
  • du dein Kind bindungsstark und ohne Leistungsstress begleiten möchtest
  • du ein neurodivergentes Kind begleitest (z. B. ADHS, Hochsensibilität, Autismus)
  • du spürst: Ich möchte es anders machen – weiß aber noch nicht genau wie

Mein Anliegen mit dieser Folge

Ich möchte dir Mut machen. Du bist deinem Kind nicht hilflos ausgeliefert – und auch nicht dem Schulsystem.

  • Du kannst die Segel setzen.
  • Du kannst deinen eigenen Rucksack sortieren.
  • Und du kannst deinem Kind zeigen:
  • Du bist gut. Ich bin da. Und gemeinsam schaffen wir das.

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👉 Alle Links findest du in den Shownotes 👈

Danke, dass du diese Folge hörst. Danke für deine Offenheit und deinen Mut, hinzuschauen. Gemeinsam können wir Schule für unsere Kinder menschlicher machen – Schritt für Schritt. 💛

🎧 Jetzt reinhören & teilen, wenn dich die Folge berührt hat.

⚓️ Ich bin dein Anker und Leuchtturm – mit Herz, Expertise und einer Prise Humor, wenn es wieder mal wild wird. Deine Kiran

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zur neuen Podcast-Folge.

00:00:04: Es wird so ganz langsam Frühling.

00:00:07: Woran ich das merke, dass die Tage länger werden, die Filme zwitschern.

00:00:14: Auch, ich merke es aber auch, dass die Anfragen rund um die Einschulung und Schulthemen bei mir zuhören.

00:00:23: Seit vielen Jahren begleite ich Eltern rund um die Einschulung und die Grundschulzeit und Genau hierfür möchte ich dir heute etwas in dieser Podcast folgen, die Einschulung und die Schule ohne Angst und Leistungsdruck.

00:00:39: Und was wir als Eltern machen können, warum es wichtig ist, dass wir unseren Schulungsabdrucksack sortieren.

00:00:45: Wir vielleicht unsere Hausaufgaben machen, damit unsere Kinder gestärkt und unverbogen durch die Schulzeit gehen können.

00:00:53: Und auch gestärkt und unverbogen durch ein unperfektes Schulsystem.

00:01:00: Ich möchte dich heutige, hier ermutigen, dir Mut machen und dich auch einladen, eigene Themen anzuschauen.

00:01:08: Und dir deutlich machen, warum das wichtig ist, damit dein Kind Freiheit und Verbot lernen kann und darf.

00:01:18: Willkommen bei meinem Podcast Chaos, Herz und Wachstum.

00:01:24: Dem Familienpodcast rund um die Schulzeit.

00:01:26: Mein Name ist Kirin.

00:01:28: Ich bin Ergotherapeutin, Familienberaterin.

00:01:30: ADHS-Trainerin, Embodiment-Coachin und vor allem Mensch und Mama von drei Kindern.

00:01:37: Mit meinem Podcast und meinen Beratungen bin ich Dein Anker für stürmische Zeiten und Leuchtturm um Dein Kind und auch Dich.

00:01:46: Bindungsstaat durch die Wackelzahn-Probertät und die Schulzeit zu begleiten.

00:01:50: Gerade auch wenn Eure Divergents bei Euch in der Familie eine Rolle spielt.

00:01:54: Schön, dass Du da bist.

00:01:58: Seit vielen Jahren begleite ich Eltern in dieser Phase und auch dieses Jahr wird es wieder richtig viele tolle Dinge geben.

00:02:04: Themenabend, Gärtner in Stadtziehen, bindungsorientierten Schulstart, Themenrund- und Brennungsängste.

00:02:12: Nur leider bin ich in meiner Planung nicht ganz so weit, dass ich dir heute hier sagen kann, wann was stattfindet.

00:02:19: Ich kann dir sagen, aber alles bekommst du mit in meinem Newsletter.

00:02:23: Trage dich jetzt in mein Newsletter ein und du erfährst, welche Angebote ich dieses Frühling, diesen Sommer und auch den Herbst noch machen werde, um dich und dein Kind in eurer Schulzeit zu begleiten.

00:02:37: Und natürlich begleite ich euch auch immer im eins zu eins.

00:02:41: Ich habe auch mein SOS, Coaching, Schule, ohne Stress.

00:02:47: Da begleite ich euch sehr nah, sehr direkt, wenn es bei euch gerade richtig brennt.

00:02:51: All links findest du den Show notes.

00:02:54: und dann jetzt lass uns rein ins Thema.

00:02:58: Grundschulzeit, Einschulung.

00:03:02: Kennst du diese Bilder von fröhlichen Kindern?

00:03:07: W in dem Haar, lachend.

00:03:09: ABC-Schützen werden sie manchmal genannt.

00:03:12: Lachend, fröhlich.

00:03:14: Und ja, Kinder wollen lernen.

00:03:16: Sie sind lerntbegeistert.

00:03:18: Und dann haben sie immer diesen großen Rucksack auf dem Rücken.

00:03:22: Den Schulranzen, Kanister.

00:03:24: Je nach Bundesland und Gegend wird er anders genannt.

00:03:28: Und ja, dieses Bild, dass unsere Kinder unvoreingenommen, unverbogen, voller Fröhlichkeit in die Schulstadt.

00:03:35: Das wünsche ich mir auch so sehr und ich mag dieses Bild.

00:03:40: Und gleichzeitig manchmal ist dieser Rucksack von den Kindern ganz schön schwer.

00:03:47: In diesem Rucksack sind sehr häufig die Erfahrungen drin, die wir als Eltern gemacht haben, unsere Sorgen, unsere Ängste.

00:03:56: Aber auch den Erwartungsdruck, den wir vielleicht bekommen haben.

00:04:00: Und auch den Erwartungsdruck, die Bilder, die wir von unserem Kind haben, die wir uns für die Zukunft von unserem Kind wünschen.

00:04:08: Und wenn wir unsere Sachen nicht sortieren und nicht hinschauen und nicht bewusst sind, was da ist, ich nenne es eben, dass wir unseren eigenen Schulrucksack sortieren.

00:04:19: Die Steine, die wir vielleicht drin haben, ob wir eine gute Schulzeit hatten, ob wir sehr angepasst haben, waren, ob wir rebelliert haben.

00:04:25: Das ist ganz unterschiedlich.

00:04:27: Doch ich stelle mal die Heißsylpothese auf, nachdem ich seit achtzehn Jahren jetzt potzpestilenziös, ich wäre alt, Eltern rund um die Einschulung und Grundschulzeit begleite.

00:04:42: So ganz ohne Steine hat niemand von uns die Schulzeit verbracht.

00:04:46: Und das ist okay.

00:04:48: Und wir müssen uns jetzt hier auch nicht tipi-topi alles aufräumen, doch wir müssen rein schauen, unsere Hausaufgaben machen.

00:04:54: damit unsere Kinder genau dieses freie Bild haben können.

00:04:59: Dass unsere Kinder in ihrem eigenen Tempo frei und unverbogen und leicht im Gepäck durch die Schulzeit gehen können.

00:05:08: Ein großes Thema, das ich in meinen Beratungen immer wieder erlebe, ist, dass Eltern Angst haben.

00:05:17: Angst vor der Schulzeit ihres Kindes.

00:05:22: Und das kann ganz unterschiedliche Ursachen haben.

00:05:24: Und weil ich magst du auch einmal in dich heranführen.

00:05:27: hast du da auch diese Angst.

00:05:30: Ein dicken Stein im Magen.

00:05:34: Vielleicht kommt es daher, dass du selbst eine schlechte Schulzeit hattest, dass du gelitten hast, dass du nicht gesehen worden bist.

00:05:45: Kommt sehr häufig vor, besonders häufig, wenn du selbst ein noch ein divergentes Gehirn hast.

00:05:50: Denn unser Schulsystem, das bin ich an dieser Stelle ganz ehrlich und offen, ich bin kein... Das sagen wir so, ich sehe deutliche Kritikpunkte an unserem Schulsystem.

00:06:02: Ich bin jetzt hier nicht die totale Verfechterin und sage, das ist alles super, es geht total um die Anpassung.

00:06:09: Und ja, es ist vor allem ein Schulsystem für Neurotypische Gehirn.

00:06:15: Und wenn du eine Neure Divergentis gehören hast, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass er dann Erfahrung auch mit Druck, mit Anpassung, mit vielleicht sogar körperlichen Symptomen hat.

00:06:30: Und natürlich reagiert an dein System, wenn du jetzt dein Kind in der Schule hast.

00:06:39: Und auch da lade ich dich von Herzen ein, in diesen bewussten Schritt zu gehen.

00:06:45: Dein Kind ist ein anderer Mensch als du.

00:06:50: Und du darfst immer an der Seite deines Kindes sein.

00:06:55: Und dann kann es da in der Schule auch stürmen und ungut sein.

00:06:59: Doch bei dir darf es die Erfahrung machen, ich bin gut.

00:07:03: Und es darf die Erfahrung machen, ich stehe an deiner Seite.

00:07:07: Und all das, ich habe so viele Eltern begleitet, genau mit diesem Thema.

00:07:12: Und bei den Eltern, wo wirklich dicke Bausteine sind, wo schlechte Erfahrungen sind, wo Narben von der Schulzeit sind, die standen meistens alleine da.

00:07:21: Die hatten keine Eltern, die in zur Seite standen.

00:07:24: Keine Eltern, die sortiert waren.

00:07:26: Keine Eltern, die reflektiert auf ihre eigenen Themen geschaut haben.

00:07:29: Und das ist das, was du machen kannst.

00:07:31: Du kannst nicht.

00:07:32: Das Schulsystem jetzt von heute auf morgen sortieren und machen und erneuern und dass sie sich endlich an wissenschaftlicher Forschung und Wissen halten.

00:07:41: Was du aber machen kannst, ist, deinen Rucksack aufzuräumen und dann wirklich an der Seite deines Kindes zu sein.

00:07:46: Dann brauchst du diese Angst nicht zu haben, weil du bist da an der Seite deines Kindes.

00:07:51: Das Schlimme ist, wenn ein Kind alleine verloren da ist.

00:07:58: Aber du kannst dafür sorgen, dass es nicht alleine ist.

00:08:03: Ich begleite auch immer wieder Eltern, die sehr Angst haben vor der Schulzeit ihres Kindes.

00:08:08: Und tatsächlich gehörte ich eher zu dieser Gruppe dazu, denn ja, als mein erstes Kind eingeschult werden sollte, ging mir auch der Popo so richtig auf Grundeis.

00:08:18: Und nicht, weil ich eine besonders schlechtes Schulzeit hatte.

00:08:21: Ich war tatsächlich ein Kind, das sehr gerne zur Schule gegangen ist, sondern ich war fest in unserer Bubble drin.

00:08:28: Und in unserer Bubble, der Bedürfnisorientierten Eltern schafft, ist Schule oft so ein bisschen ein Feindbild.

00:08:34: Kinder werden verbogen, Kinder müssen sich zu sehr anpassen.

00:08:39: Kinder erfahren, dass sie nicht gut genug sind.

00:08:43: Und ja, ich bleibe dabei, dass es kritische Punkte in der Schule gibt.

00:08:48: Doch wir helfen unserem Kind nicht in keinster Weise, wenn wir die Schule als Feindbild darstellen und die Schule als Feindbild in uns verkörpert haben und unser Kind da tagtäglich hinschicken.

00:09:01: Ich weiß, dass wir in Deutschland nicht so die riesengroße Wahl haben, ob wir unsere Kinder in die Schule bringen oder nicht.

00:09:08: Und doch haben wir einiges wissen.

00:09:11: Ich will die Leute auch immer wieder Familie, die umziehen, die freien Schulen hinterherziehen, die ins Ausland gehen, die den Weg ohne Schule in Deutschland wählen.

00:09:23: Ich weiß, das ist nicht so einfach.

00:09:25: Und nicht jeder hat diese Privilegien und diese Klarheit und und und.

00:09:29: Und doch, wenn du dich entscheidest, dein Kind.

00:09:33: Die freiwillige Entscheidung ist, ich weiß, in die Schule zu gehen.

00:09:38: Dann braucht es von dir mindestens die Haltung, es kann gelingen.

00:09:44: Sonst hat dein Kind einfach keine Chance.

00:09:45: Dann hat es eine Riesenzirrelsenheit.

00:09:48: Dein Kind muss dort vertrauen fassen.

00:09:51: Es muss die Chance haben, da anzukommen.

00:09:53: Und es kann es nicht, wenn du die Schule als Feindbild siehst.

00:09:58: Wenn du die Schule nur als Gefahr siehst.

00:10:02: Und auch dein ganzes Nervensystem ist ganz anders drauf.

00:10:05: Du wirst, wenn Schule für dich dein Feindbild ist, wenn Schule für dich der Ort ist, wo dein Kind Schaden nehmen wird, wo dein Kind verbogen wird, dann ist dein Nervensystem auf Alarm, auf Antennen.

00:10:20: Und du wirst alles, was da ist, auf die Gefahr hin prüfen.

00:10:24: Du wirst alles checken, schadet es, bestimmt schadet das.

00:10:27: Was hat die Lehrerin gesagt?

00:10:29: Wie war die Pause?

00:10:30: Wie war das?

00:10:31: Und dein Radar auf Gefahr ist aus.

00:10:34: Und ja, dann findet es viel mehr schwierige Sachen.

00:10:38: Und ein Kind spürt dir auch dein Nervensystem.

00:10:40: Kurregulation funktioniert immer.

00:10:42: Wenn dein Nervensystem immer aus ist auf das, was Schaden wird.

00:10:45: Die Lehrerin hat ein Belohnungssystem.

00:10:48: Es wird beim Kind schaden.

00:10:50: Scheiße, was für eine Unsicherheit.

00:10:54: Dein Kind braucht eine Sicherheit.

00:10:57: Es kann gelingen.

00:11:00: Ja, ich bin kein Fan von Belohnungssystem.

00:11:02: Und ich guck an dieser Stelle einmal.

00:11:05: Wie wird das?

00:11:05: Was macht das?

00:11:07: Wie kann ich mich mit meiner Haltung positionieren, dass ich kein Fan vom Belohnungssystem bin?

00:11:14: Und wir zu Hause hier auch keine Belohnungssysteme haben, weil ich eine andere Haltung habe.

00:11:20: Und doch ist es spannend, wie das die Lehrkräfte machen.

00:11:23: Und ich kann mein Kind beobachten.

00:11:24: Und wenn ich wirklich mehr kenne, aus einer Sicherheit daraus, es tut beim Kind nicht gut, dann habe ich immer noch die Möglichkeit, mit der Lehrkraft ins Gespräch zu gehen.

00:11:33: Aus der Sicherheit.

00:11:35: Und dann kann ich viel besser in einen guten Dialog treten, als dass ich im Kampf bin, im Vorwurf machen.

00:11:40: Ihr Belohnungssystem schadet meinem Kind.

00:11:43: Da kommen wir nicht weiter, da sind wir im Kampf.

00:11:46: Wenn wir viel mehr in der Haltung, in den Kontakt treten, meine Beobachtung ist, dass es für mein Kind so und so ist, dass das Belohnungssystem sehr angepasst ist oder es dadurch Angst hat, Fehler zu machen.

00:12:02: Wie ist Ihre Wahrnehmung?

00:12:03: Wie schätzen Sie das ein?

00:12:05: Haben Sie noch Ideen, wie ich mein Kind stärken kann?

00:12:08: Dann haben wir eine ganz andere Grundlage, konstruktiv in den Austausch mit den Lehrkräften zu gehen.

00:12:17: Dann ist ein ganz häufiges Thema, was jetzt auf jeden Fall in der Vorschulzeit häufig ist und auch sonst immer wieder die Angst, dass mein Kind in der Schule nicht mit kommt.

00:12:28: Schafft es das alles?

00:12:29: Ist es gut genug vorbereitet?

00:12:30: Was ist, wenn die Noten schlecht sind?

00:12:34: Woher kommt das?

00:12:37: Warum ist diese Angst so gut?

00:12:40: Was ist eigentlich das tatsächliche Problem, wenn ein Kind nicht die optimalen Minuten hat, wenn es nicht ganz vorne dabei ist?

00:12:53: Brauchst du es, dass dein Kind gut ist in der Schule, damit es dir zeigt, dass du dein Elternjob gut machst?

00:13:04: Ich weiß, dass es nicht so ganz oben drauf ist.

00:13:07: Das ist manchmal ein bisschen versteckter.

00:13:10: Und da kann ich an meiner Stelle ganz ehrlich sein.

00:13:13: Ich begleite ja drei Kinder durch die Schulzeit.

00:13:16: Und meine Kinder sind sehr unterschiedlich kompatibel mit unserem Schulsystem.

00:13:22: Ich habe Kinder, die können gut ihre Leistung abrufen.

00:13:25: Und ich habe Kinder, die haben andere Kompetenzen.

00:13:30: Und es ist wirklich anders für mich auf einem Elternabend, selbstbewusst in einer Mama Rolle zu sitzen, wenn ich bei dem Elternabend bin von dem Kind, was angepasst und leistungsdark durch die Schule geht, als bei dem Kind, was eben nicht so angepasst durch die Schulzeit geht und mehr Schwierigkeiten hat, dem Leistungsniveau zu entsprechen.

00:13:54: Und hey, ich bin die gleiche Mama.

00:13:57: Ich mach bei dem einen Kind nicht einen besseren Job oder einen schwächeren Job, sondern meine Kinder sind einfach individuell und mein Ziel ist es, mein Kind in seinem Weg zu begleiten.

00:14:08: Und ja, das eine Kind passt besser rein, das andere nicht.

00:14:13: Also die Frage, kannst du als Mama oder Papa den Wert deiner Elternschaft frei davon machen, ob dein Kind den Erwartungen, den Leistungen entspricht oder nicht?

00:14:31: Ich möchte an dieser Stelle nicht sagen, lass dein Kind laufen und unterstützt es auf gar keinen Fall, sondern eher die Frage, aus welcher Motivation du dein Kind unterstützt.

00:14:44: Aus der Angst nicht gut genug zu sein?

00:14:47: Und da ist der Sicherheit, ich bin da und ich traue dir etwas zu.

00:14:52: Und ich kann aber trotzdem an dich glauben, ich kann trotzdem an dir eine Wunderbarkeit sehen, auch wenn du keine erwartete Leistung in der Schule brichst.

00:15:04: Das ist ein ganz anderer Nährboden, wie wir unsere Kinder unterstützen können und begleiten können.

00:15:12: Dann ist noch die Frage, naja, aber die Noten, ein Kind braucht doch passable Noten.

00:15:20: um im Leben zurechtzukommen.

00:15:25: Lass uns mal an die Wissenschaft schauen, an die Studien.

00:15:27: Es gibt sehr viele Studien über Noten und die Objektivität.

00:15:34: Und nein, Noten sind nicht objektiv.

00:15:40: Es gibt Studien, die zeigen, dass eine um die gleiche Lehrkraft, die gleiche Arbeit unterschiedlich bewertet, je nachdem, welcher Name da draufsteht, der Mohamed oder Lukas draufsteht.

00:15:57: Und all die klassischen Mütekriterien, wie Realität, Objektivität und Validität, sind extremst schwer auf dieses Notensystem zu übertragen.

00:16:08: Da es sind so viele andere Probte.

00:16:12: Ja, es ist ein Richtwert.

00:16:16: Ich will nicht sagen, dass es gar keine Orientierung gibt.

00:16:20: Aber es ist kein Schluss.

00:16:22: Ein Kind, das immer gute Noten hat, wird sehr gut im Leben zurechtkommen.

00:16:27: Ganz ehrlich, wenn ich auf meine Kasse zurückschau, ist das nicht unbedingt so, dass immer die leistungsstarkeren Mitschülerinnen jetzt am erfolgreichsten im Leben stehen.

00:16:40: Und was ist überhaupt erfolgreich?

00:16:41: Also welchen Wert geben wir diesen Noten?

00:16:44: Und gleichzeitig auch nochmal zu wissen, die Noten sind ein Ist-Zustand.

00:16:48: Das sagt nichts über die Zukunft aus.

00:16:51: Die Noten bewerten einen Ist-Zustand.

00:16:54: Ich mag ein bisschen ein anderes Beispiel nehmen.

00:16:56: Ein Kind von mir, also als Ergotherapeutin weiß ich das sehr, sehr genau.

00:17:00: Die Norm ist, dass Kinder zwischen dem achten und achtzehnten Lebensmonat laufen werden.

00:17:08: Jetzt stellen wir uns vor, wir nehmen schon den letzten Grad.

00:17:13: Am achtzehnten Lebensmonat wird bewertet, wie das Kind laufen kann.

00:17:17: Eins, zwei, drei, vier, fünf oder sechs.

00:17:20: Zwei meiner drei Kinder konnten nicht laufen.

00:17:25: Sie hätten eines sechs im Laufen können.

00:17:28: weil sie mit achtzehn Monaten noch nicht laufen können.

00:17:32: Ich kann dir sagen, diese beiden Kinder sind im Grundschulalter schon entwachsen und sie sind beide überaus sportlich, überdurchschnittlich sportlich.

00:17:42: Die joggen schon sehr viel länger, schneller als ich und also die sind wirklich überdurchschnittlich sportlich und die können sehr gut laufen.

00:17:53: Und diese Note, die sechs mit achtzehn Monaten.

00:17:58: hat tatsächlich nur die Aussagekraft, die ich dem gebe.

00:18:02: Hätte ich meinen Kindern nämlich immer gesagt, du bist nicht gut im Laufen, du musst besser laufen, du musst mehr trainieren.

00:18:09: Vielleicht hätten sie dann tatsächlich den Gedanken gehabt, dass sie nicht gut laufen können.

00:18:14: Und ich kann dir an dieser Stelle auch von mir erzählen.

00:18:19: Ich bin Autoren, ich habe zwei Bücher geschrieben.

00:18:21: Gerade das letzte, starke Gefühle, starbe Halt lief richtig, richtig gut.

00:18:25: Ich bin ganz knapp an einem Spiegelbessseller vorbeigelaufen.

00:18:30: Ich war bestimmt gut in Deutsch, oder?

00:18:32: Das war schon immer meine Stärke.

00:18:35: Wenn du mehr ein bisschen folgst, weißt du, dass Deutsch überhaupt nicht meine Stärke war.

00:18:42: Ich weiß nicht, ob ich mal eine drei in Deutsch hatte.

00:18:45: Ich hatte viele vier und fünf.

00:18:48: Und ja, ich hatte sehr, sehr lange den Gedanken in meinem Kopf.

00:18:52: Ich kann nicht schreiben.

00:18:55: Und das Allerschwerste oder der größte Schritt für mich, Autorin zu werden, war daran zu glauben, dass ich Bücher schreiben kann.

00:19:06: Diesen, diese Erfahrung, die ich durch die Bewertung in der Schule gemacht habe.

00:19:10: Und wisst ihr, ich habe gerne geschrieben.

00:19:13: Rückblickend weiß ich, warum ich die schlechten Noten hatten.

00:19:16: Mein Unentdecks ADHS.

00:19:19: Ich konnte nicht den Fokus halten und nicht den roten Faden.

00:19:22: Meine Aufsätze, ich habe total gerne über Faust geschrieben.

00:19:24: Ich habe das alles gerne gemacht.

00:19:26: Ich hatte viel der Rechtschreibfehler.

00:19:27: Die habe ich immer noch.

00:19:29: Aber es gibt der Lektorat.

00:19:30: Ein Glück, um Bücher zu schreiben, muss man keine Rechtschreibung können.

00:19:35: Da konnte ich einfach den Fokus nicht halten, mich konzentriert da rein und meine Aufsätze waren immer sehr verfahren.

00:19:41: Ich konnte den roten Faden nicht halten.

00:19:43: Und das habe ich inzwischen gelernt, indem ich einen besseren Umgang mit beim ADHS gefunden habe.

00:19:48: Also ich kann schreiben, nun mein ADHS und das unentdeckte ADHS hat mich gehindert, das zu reproduzieren, was in mir war.

00:19:58: Und als ich mein ADHS verstanden habe und das Struktur gefunden habe, bin ich jetzt Autorin geworden.

00:20:03: Aber dieser Gedanke, meine Erfahrung, die Noten, dass ich nicht schreiben kann, das war das größte Hindernis.

00:20:09: Nicht, dass ich ein paar Sachen dazulernen musste.

00:20:11: Unser Gehirn kann immer dazulernen.

00:20:15: Also ja, Noten sind ein Momentaufnahme.

00:20:18: Nicht mehr und nicht weniger.

00:20:20: Und deine Haltung ist da einfach total entscheidend bei deinem Kind.

00:20:23: Wenn ein Kind mit einer Vier nach Hause kommt und traurig ist und in die die Alarmanahe losgeht.

00:20:31: Scheiße, mein Kind wird keinen richtigen Job kriegen.

00:20:34: Ich bin eine schlechte Mutter.

00:20:36: Was ist da los?

00:20:39: Dann ist diese Vier.

00:20:41: Hat auch eine ganz andere Bedeutung für dein Kind.

00:20:45: Wenn dein Kind mit einer Vier nach Hause kommt, du sind armnimmst und fragst, wie geht's dir damit?

00:20:54: Ich hab dich lieb.

00:20:55: Ach, nicht so zufrieden.

00:20:57: Ja, kann ich mir vorstellen, mit einer Vier.

00:20:59: Was war denn gut?

00:21:01: Was freust du dich?

00:21:02: Was ist dir denn gelohnt?

00:21:06: Wenn das Kind unzufrieden ist, was glaubst du, brauchst du?

00:21:11: um eine bessere Note zu bekommen, eine andere Note zu bekommen.

00:21:15: Also Interesse, dass ich dir einen Tipp geben darf.

00:21:19: Weißt du, ich glaube, wenn du die Klasse schaffen willst, eine vier geht, aber zu viele vieren.

00:21:25: Und dann können wir in einer ganz anderen Haltung unsere Kinder unterstützen.

00:21:29: Das heißt nämlich nicht, ich möchte dich hiermit nicht sagen, sag, Bluten sind total scheißegal, egal wie mein Kind tausend Sechsers schreibt, stell dich nicht so an.

00:21:38: Das möchte ich dir an dieser Stelle nicht sagen.

00:21:41: Sondern auch hier an dieser Stelle möchte ich dich einladen, aus welcher Haltung, ob du dein Kind aus der Sicherheit unterstützt oder aus der Unsicherheit.

00:21:53: Und du kannst dich wirklich fragen, welche Bedeutung haben Noten, Leistungen und Mithalten für mich in meinem eigenen inneren Rucksack?

00:22:02: Oder gibt es da etwas in meinem Rucksack, dass ich sortieren darf, dass ich meinem Kind diesen Halt und diese Sicherheit geben darf?

00:22:12: Das kannst du dich... vor der Einschulung fragen.

00:22:15: Das kannst du dich aber die ganze Zeit fragen.

00:22:19: Ja, es macht total Sinn, sich vor der Einschulung auf den Weg zu machen, seinen Rucksack zu sortieren.

00:22:27: Das macht den Einstieg leichter.

00:22:28: Es ist super gut, wenn der Einstieg gut gelingt.

00:22:31: Und gleichzeitig, sorry, Rucksack sortieren, Schuransen sortieren, das ist keine wahrliche Geschichte.

00:22:39: Das wird immer wieder kommen.

00:22:41: Es werden immer wieder auch neue Themen auf den Tisch kommen.

00:22:44: Und du bist eingeladen, immer wieder wahr, rucksackt zu sortieren.

00:22:51: Dann erlebe ich auch sehr häufig, dass Eltern einfach ungefiltert ihren eigenen Druck im Kinderwalter geben.

00:23:00: Dass sie selber eben vielleicht sehr diesen Druck ihre Eltern haben.

00:23:06: Ich erinnere mich an einen Vater, der meinte nur, ich habe keinen Druck erlebt zuhause, nie.

00:23:15: Es war einfach keine Option.

00:23:16: schlecht in der Schule zu sein.

00:23:17: Es war einfach klar, dass ich gut in der Schule bin.

00:23:21: Und diesem Vater ist es sehr schwer gefallen zu verstehen, dass seine Tochter nicht so gut in der Schule war, dass ihr Schule schwerer gefallen ist.

00:23:28: War aber sich nicht bewusst, dass da irgendwie Druck war.

00:23:32: In einem anderen Gespräch kam dann raus, dass der Bruder von diesem Vater nicht so gut in der Schule war, dass der dann teilweise Schläge von Papa bekommen hat, Belohnungen und Strafen und Hausarrest.

00:23:45: Und das hat natürlich gewirkt.

00:23:50: bisschen tiefer, bisschen unterbewusster.

00:23:53: Und dass der Papa dann Not bekommen hat, wenn das eigene Kind nicht so gute Noten nach Hause gebracht hat.

00:23:59: Und es für selbstverständlich an seiner Leistung stark zu sein.

00:24:03: Da macht es Sinn hinzuschauen.

00:24:07: Oder eine Mama, die vorsorglich sehr viel in den Ferien gelernt hat, in der Vorbereitung schon richtig gut war.

00:24:20: Und immer wieder ... Wenn es schon eine Zwei geworden ist, ah, wir können noch ein bisschen lernen, weil mein Kind, meine Tochter, wird ja enttäuscht sein, wenn es dann mit einer Vier nach Hause kommt, wenn sie mit einer Vier nach Hause kommt.

00:24:33: Deshalb lernen wir lieber ein bisschen.

00:24:38: So, was ist das Problem, wenn das Kind auch mal mit einer Vier nach Hause kommt?

00:24:44: Können wir darüber sprechen?

00:24:46: Können wir gucken?

00:24:47: Vorsorglich, alles vorzurichten, dass nie eine Vier nach Hause kommt.

00:24:54: Und dann sind wir auf den Weg gegangen und haben gemerkt oder erfahren, dass diese Mama halt viel auch lernen musste für die Schule, selber leerer Kind.

00:25:03: Und es eben auch keine Option war, schlecht für die Schule zu sein.

00:25:06: Der erste Gedanke war so, ich will mein Kind vor der Enttäuschung schützen.

00:25:10: Doch als wir mehr gekraben haben, ging es eher darum, die Mutter davor zu schützen, das Kind auch in der Enttäuschung zu begleiten.

00:25:21: Aber das muss nicht unser Ziel sein, dass unser Kind nie Enttäuschungen haben wird.

00:25:27: Es soll keine Beschämungen haben.

00:25:29: Es soll uns nicht in Mut bringen.

00:25:33: Dafür müssen wir eben stabil stehen und nicht Tag und Nacht mit unserem Kind üben.

00:25:45: Ein großer Punkt ist auch noch, da möchte ich ganz ehrlich sein, genau, dass manche Eltern ein Gefühl haben, dass die Antennen schon auf halb acht sind, das mit der Schulzeit.

00:26:01: Und häufig ist es auch die Kombination selber, eine nicht so gute Schulzeit gehabt zu haben.

00:26:06: Und vielleicht hat man auch schon die Erfahrung gehabt, dass Kindergarten ein bisschen schwierig ist.

00:26:12: Und das sind oft die Eltern von hochsensiblen, gefühlsstarken, noritivergenten Kindern.

00:26:20: Manchmal schon mit Diagnose ADHS oder Autismus oder LAS oder dyskalkulier, manchmal ohne oder noch ohne Diagnose.

00:26:30: Und an dieser Stelle möchte ich sagen, nein, du übertreibst nicht.

00:26:35: Nein, das stellt sich nicht so an.

00:26:37: Nein, du musst dich nicht nur einfach entspannen.

00:26:40: Und nein, du musst nicht einfach nur loslassen.

00:26:43: Denn ja, verdammter Kack, Scheiß.

00:26:44: Entschuldigung.

00:26:47: Es ist eine Riesenherausforderung, ein neurodivergentes Kind durch ein neurotypisches, unperfettes Schulsystem zu begleiten.

00:26:58: Und da heißt es nicht nur entspannlich mal.

00:27:02: Es heißt aber auch nicht, kämpfe dagegen an.

00:27:06: Seid ihr... Zu jeder Sekunde alle Gefahren bewusst.

00:27:10: Kämpfe, vermeide.

00:27:13: Das ist das Böseste, was dein neurodevegentes Kind passieren kann.

00:27:17: Nein, gerade wenn du ein neurodevegentes Kind begleitest.

00:27:20: Es ist umso wichtiger, dass du sortiert, stabil bist, um zu navigieren, um Halt zu geben, um einzustehen, um Hilfen einzufordern.

00:27:33: um in einem guten, konstruktiven Austausch und Kontakt zu deinen, zu den Lehrkräften des Kindes sein.

00:27:41: Also nein, das stellt sich nicht so an.

00:27:43: Und nein, es geht nicht nur um Maloka-Wern oder Zutrauen.

00:27:49: Doch es geht um Stabilität und dass du noch mehr ein Stück eingeladen bist, auf deren Themen zu schauen.

00:28:02: Ganz häufig begleite ich eben Eltern, die ihr Elternding richtig gut machen wollen.

00:28:08: Die All-Anforderung von Elternschaft, da gut angepasst sein wollen, die Anforderungen gut erfüllen wollen.

00:28:18: Und dann hat man so ein bisschen zwei Wege.

00:28:22: Wenn ich mein Ding richtig gut machen möchte, vielleicht war ich dann auch ein Kind, was in der Schule immer sehr angepasst war und so im Umfeld ziemlich angepasst war.

00:28:30: Und dann ist es verdammt schwer, uns zu halten, wenn unser Kind sich nicht anpasst, wenn es für seine Grenzen entsteht.

00:28:39: Weil ich sage dir dann, dein Kopf ist ja ganz gut, dass es so seine Grenzen reinsteht.

00:28:44: Aber ich und mein Nervensystem, ich kann das nicht außerhalb.

00:28:47: Weil in mir so viel Anpassung ist.

00:28:50: Es kann aber auch genau anders so sein, dass du dich viel anpassen musst.

00:28:55: Oder dass du sehr in der Rebellion warst.

00:28:57: Und dass du große Angst davor hast, dass dein Kind da verbogen wird.

00:29:02: Du willst nicht, dass dein Kind sich anpasst.

00:29:04: Du möchtest, dass dein Kind ganz und gar es selbst bleiben kannst.

00:29:07: Und sie ist die große Gefahr, was die Schule mit einem Kind machen kann.

00:29:12: Oder, dass dein Kind selbst wer Zweifel haben kann.

00:29:16: Dass sie die Erfahrung machen kann.

00:29:17: Ich bin nicht gut genug in der Schule.

00:29:19: Und dass ihr Selbstzweifel bekommt.

00:29:22: Ich möchte dich auch hier einladen.

00:29:26: Dein Schulrucksack zu sortieren.

00:29:29: Und da den einen oder anderen schweren Stein rauszulegen.

00:29:37: Und dann dein Kind aus einer sicheren Basis darin zu unterstützen.

00:29:44: Ein Mittelweg zu finden.

00:29:47: Es ist nicht schlecht, es ist ein Teil der Gesellschaft zu sein, sich an einigen Stellen anzupassen, dabei zu sein, neu zu lernen und auch die Erfahrung zu machen.

00:30:00: Oh, das kann ich nicht.

00:30:02: Ich kann aber dranbleiben.

00:30:05: Dein Kind darf auch mal scheitern in der Schule.

00:30:08: Die Erfahrung machen.

00:30:09: Ua!

00:30:11: Das war nicht der beste Weg.

00:30:14: Doch es darf es aus dieser Sicherheit herausmachen.

00:30:16: aus der Sicherheit, ich bin okay wie ich bin.

00:30:19: Und ich darf mich auch für mich einsetzen.

00:30:22: Ich darf euch lernen auch.

00:30:24: Ich darf bei anderen Verletzen oder nicht?

00:30:29: Dein Kind braucht dein Halt und ein tiefes Vertrauen.

00:30:34: Hey, Kind, du bist wundervoll.

00:30:39: Du kannst wachsen, du kannst lernen.

00:30:41: Und ich unterstütze dich auf deinem Lebensweg und ich weiß, mich vertraue darauf.

00:30:46: Und ich habe das Zutrauen in dich, dass du dein Leben meisterst.

00:30:50: Aber hey, Kerlchen oder mein Kind.

00:30:58: Jetzt räumst du aber mal deinen Schuhkanzel auf.

00:31:00: Das kann ich von dir erwarten.

00:31:01: und hey, ich finde es gerade richtig doof, dass du deine Mitschöderin nervst.

00:31:06: Oder ich möchte jetzt, dass du die Vokabeln merkst, auch wenn es ungemütlich ist.

00:31:12: Nicht aus einer Angst oder einer Not heraus, sondern an diesem Zutrauen auch Herausforderungen zu bestehen.

00:31:22: Lernen muss nicht immer nur leicht und warm sein.

00:31:26: Lernen macht Freude, ja, absolut.

00:31:29: Und das ist tatsächlich ein Weg, den ich auch gehen durfte.

00:31:33: Ich bin so mit diesem Mindset auf gar keinen Falldruck aufbauen.

00:31:37: Schule, kein Druck, Druck schadet.

00:31:42: Lernen macht Freude.

00:31:43: Und ja, das stimmt, absolut.

00:31:47: Doch ZUTRAUHN!

00:31:50: Scheite Momente halten.

00:31:53: Demo-Kind auch zeigen, hey, das war nicht der optimale Weg.

00:31:58: Guck mal, ob du noch einen besseren Film bist.

00:32:00: Hier darfst du wachsen.

00:32:04: Das ist ein gesamtes Bild.

00:32:06: Es braucht Wurzeln und Flügel.

00:32:08: Es braucht Stärkung und auch Wachstumsdenken.

00:32:12: Ich darf Fehler machen, ich darf Scheitern und kann herauswachsen.

00:32:15: Da kann ich dir an dieser Stelle auch ein Vorgeschmack geben, was ich auch gerne mit Eltern mache, in meinen Themen ab.

00:32:23: Ich gebe Ihnen eine Sonne, eine Wachstumssonne, die Sie mit Ihren Kindern ausführt können.

00:32:27: Das ist eine Sonne mit vielen Sonnenstrahlen, ganz viele Dinge, die toll sind, die das Kind kann, wie es liebt.

00:32:35: Und dann sind da vielleicht zehn, fünfzehn Sonnenstrahlen.

00:32:40: Und es gibt auch zwei, drei Pflänzchen.

00:32:43: Pflänzchen sind Dinge, die wachsen dürfen, wo wir übeln dürfen, wo wir uns verbessern dürfen, wo wir auch halten dürfen, dass wir da noch nicht perfekt sind.

00:32:59: Nur weil du da eine Narbe hast.

00:33:03: dass du dich sehr anpassen musstest und dass das Anpassen sehr schmerzhaft für dich war.

00:33:08: Oder, dass du das Gefühl kennst, nicht gut genug zu sein und nicht reingepasst hast.

00:33:18: Oder die Anpassung ebenso schmerzhaft für dich war.

00:33:20: Lass dein Kind nicht das Pflaster für deine Wunde sein, sondern versorge deine Wunde nach deine Hausaufgaben.

00:33:30: Und das möchte ich hier nicht hart sagen und ohne Schuld und Scham, sondern als Möglichkeit, als Ermutigung, als Punkt, dass du etwas verändern kannst.

00:33:45: Was würde sich denn verändern, wenn du deinem Kind zutraust, auch schwierige Erfahrungen zu bewältigen, ohne dass du alles abfedern musst?

00:33:57: Gibt es Erwartungen, die du selbst sehr früh erfüllen musstest und die heute vielleicht leiser an dein Kind weitergibst?

00:34:08: Welche Steine aus deiner Schulzeit dürfen heute leichter werden?

00:34:15: Möchtest du nicht an dein Kind weitergeben?

00:34:20: Ganz ohne den Druck an der Perfektion hier wieder, dass du jetzt am Anfang alles aufräumen musst.

00:34:26: Auf keinen Fall dein Kind um das weitergehen darfst.

00:34:29: Nee.

00:34:30: Du darfst erst mal eine Sensibilität erfahren und du darfst auch deine Fehler machen.

00:34:34: Auf die kannst du deinem Kind zutrauen.

00:34:36: Du musst sehr achtsam auf dem Weg und sei dir auch deiner Möglichkeiten bewusst.

00:34:43: Und gerade wenn du selbst noch devagent bist oder dann noch devagentes Kind begleitet.

00:34:50: Weder du noch dein Kind, ihr seid falsch.

00:34:53: Es ist einfach eine besondere Herausforderung, ein neurodivergettes Kind durch eine neurotypische Schulzeit zu begleiten.

00:35:01: Es braucht Achtsamkeit, es braucht Unterstützung und Klarheit.

00:35:05: Und keine Scham oder Beschämung oder Schulzubeisung.

00:35:15: Eine Klarheit ist mir auch noch wichtig.

00:35:18: Ja, Schulzeit, Schule hat für einige von uns Steine in unserem Schuhrucksack, in unserem Schuhranzinn und unserem Kalester.

00:35:32: Manche Steine sind uns sehr bewusst und manche Steine sind uns nicht bewusst.

00:35:38: Ich möchte an dieser Stelle einmal sehr klar sagen, es ist nicht deine Schuld und es ist nicht dein Versagen, dass da Steine drin sind.

00:35:45: Und ich möchte hier niemanden beschieben.

00:35:51: Ich finde es wunderbar, dass du hier bist.

00:35:54: Ich finde es unglaublich mutig von dir, diese Podcast-Vorgabe zu hören.

00:35:59: Und ich finde es stark, richtig stark, dass du in dich hineinfühlst und neugierig bist und eine Bereitschaft hast, deine Hausaufgaben zu machen.

00:36:11: Weil ich es da noch so ein Widerstand, ach, die Kieren, Schule ist einfach scheiße.

00:36:15: oder kann ich halt nichts machen, man muss Leistung bringen.

00:36:19: Ja.

00:36:22: Doch du kannst die Segel setzen, du kannst deinen Schuh reinzunsortieren, um freier dein Kind zu begleiten.

00:36:29: Ich möchte dir hier Selbstwirksamkeit an die Hand geben.

00:36:32: Ich möchte dich ermutigen.

00:36:34: Du bist nicht hilflos in diesem unperfekten Schulsystem.

00:36:38: Und auch nicht deine Prägung.

00:36:40: Sondern ich möchte dich ermutigen, dir deine Hausaufgaben zu machen.

00:36:45: Es wird leichter für dein Kind und für dich.

00:36:47: Und gerne begleite ich dich auch in diesem Prozess.

00:36:51: Und dieses Bild, das dein Kind oft gerne manchmal ein bisschen betroppelt.

00:36:58: Manchmal mit einem leichteren und manchmal auch mit ein bisschen schwereren Schuhrer zu schulen.

00:37:04: Das darf sich so anpassen.

00:37:06: Das ist okay.

00:37:09: Wichtig oder hilfreicher der Weg sein darf, dass dein Kind nicht deine Steine tragen muss, sondern dass es ohne Gepäck starten kann oder mit leichterem Gepäck.

00:37:21: Und dann die Herausforderung bewältigen kann.

00:37:25: Mit dir und deinem Vertrauen und deinem Zutrauen an seiner Seite.

00:37:30: Und ja, an meiner Stelle musst du Schutzschild sein.

00:37:32: Keine Frage.

00:37:34: Doch aus der Sicherheit heraus, aus der Stabilität heraus und nicht aus einem Kampf-Nervensystem, sondern mit einem regulierten Nervensystem, das sicherlich auch mal klar sein darf.

00:37:50: Ich danke dir sehr für dein Vertrauen und ich mag dich ermutigen.

00:37:54: Wie gesagt, seit vielen Jahren begleite ich Eltern auf diesem Weg und ich bin selbst Mama, neurodivigente Mama von Unter anderem auch noch wieder weg in den Kindern- und Schulsystem.

00:38:04: Und nein, es ist nicht easy-peasy.

00:38:06: Und doch, es ist möglich.

00:38:08: Es ist möglich, eine bindungsstarke Schulzeit für unsere Kinder zu haben.

00:38:13: Keine Schulzeit ohne Probleme.

00:38:16: Keine ohne Herausforderung.

00:38:17: Nein.

00:38:18: Doch die Schulzeit muss deinen Kind keinen dicken Namen hinterlassen.

00:38:25: Du darfst auch freuen.

00:38:27: Und ich helfe dir gerne, deine Namen zu versorgen.

00:38:29: Mit allem Mitgefühl, mit aller Wärme.

00:38:34: Du darfst in die Selbstwirksamkeit gehen und ich unterstütze dich dabei.

00:38:38: Wenn du wissen willst, wann, wie, wo, was, wie, ich anbiete, trage dich jetzt in den Muslette ein und oder bucht ihr gleichen Eins zu Eins Coaching, da können wir ganz gezielt auf deine Themen schauen oder auch ein SOS Coaching Schule ohne Stress.

00:38:54: Da bin ich jetzt sofort ganz nah an eurer Stelle, wenn es gerade einfach brennt.

00:38:58: Dann bin ich da.

00:39:02: Ich danke dir bei dieser Folge nochmal ganz besonders für dein Vertrauen und für deine Aufenthalt.

00:39:07: Und ich sage dir, du kannst dich auf richtig coole Folgen jetzt freuen.

00:39:12: Es wird viele Gästinnen und Gäste von krankiosen Büchern geben jetzt in diesem Frühling.

00:39:19: Ich freue mich schon unglaublich.

00:39:20: Ganz viele tollste Kolleginnen haben wirklich tolle Bücher rausgegeben und ich darf jetzt die nächsten Wochen richtig viele spannende Gespräche führen, die ich dann mit dir teilen kann.

00:39:31: Lass es dir einmal hier nochmal gesetzt sind.

00:39:33: Liebe Mama, lieber Papa.

00:39:36: grandios, dass du offen bist, reflektiert und ein Kind bindungsstark durch diese Schutzzeit begleiten kannst.

00:39:44: Begleiten möchtest.

00:39:46: Danke.

00:39:47: Gemeinsam verändern wir die Welt, indem wir unseren Kindern echten Halt geben, als dass wir sie mit Druck und Zug dadurch drommeln, ziehen, treiben.

00:39:59: Danke, dass du mit dem Boot bist.

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