#161 - Herz zählt – Wie Eltern und Lehrkräfte Schule gemeinsam besser machen: im Gespräch mit Saskia Niechzial

Shownotes

Herz zählt ❤️ – wie Eltern und Lehrkräfte gemeinsam Schule besser machen

Ich könnte kotzen. Wirklich. Wir wissen so viel über Bildung, über Lernen, über Beziehungen – und es wird einfach nicht beachtet. Und trotzdem sage ich: Jetzt erst recht.

Denn was uns niemand wegnehmen kann, ist die Art, wie wir uns begegnen. Wie wir als Eltern und Lehrkräfte füreinander da sind. Wie wir gemeinsam für unsere Kinder einstehen.

In dieser Episode spricht Kiran mit Saskia Niechzial – Lehrkraft, Autorin, Neurodivergente und Rebellin. Ihr Buch Herz zählt erscheint am 27. August 2026.

In dieser Episode erfährst du:

  • Warum Eltern-Lehrkraft-Kommunikation so entscheidend für dein Kind ist
  • Welche Haltung der wichtigste Schritt vor allem anderen ist
  • Wie du mit kleinen Gesten große Wirkung erzielst
  • Warum proaktive Kommunikation gerade bei neurodivergenten Kindern so wichtig ist
  • Was Beziehung statt Gehorsam für beide Seiten konkret bedeutet
  • Was dein Kind davon mitbekommt, wie du der Lehrkraft begegnest
  • Und wie man auch respektvoll auseinandergeht, wenn es wirklich nicht passt

Über Saskia: Saskia ist Lehrkraft, Autorin und Rebellin im Schulsystem. Mit ihrem Buch Herz zählt zeigt sie, wie Eltern und Lehrkräfte gemeinsam Schule besser machen können – für alle Kinder, besonders für neurodivergente.

📚 Buch: Herz zählt – erscheint am 27. August 2026 ➡️ hier vorbestellen 🔍 Mehr von Saskia findest du hier Podcast "Ein Kopf voll Gold" hier anhören 🎧

✏️ Für dich, wenn dein Kind dieses Jahr eingeschult wird: Der Vertiefungsworkshop Schulstart bindungsstark startet am 19. August. Eltern-Lehrkraft-Kommunikation ist ein zentrales Thema darin.

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⚓️ Ich bin dein Anker und Leuchtturm – mit Herz, Expertise und einer Prise Humor, wenn es wieder mal wild wird. Deine Kiran

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Transkript anzeigen

00:00:01: Hey, es ist Sommer-... ... und ganz ehrlich ich könnte

00:00:06: kotzen.

00:00:07: Ich könnt gerade richtig kotzen was für Entscheidungen rund um Schule gerade entstehen!

00:00:13: Ich bin mir sicher Ironie

00:00:16: dass

00:00:17: Bundesjugendspiele wo Leistung wieder zählt alles retten wird.

00:00:21: Wir wissen inzwischen so viel über Bildung über Lernen über Beziehungen und das wird einfach nicht beachtet.

00:00:27: Ich finde das schwer auszuhalten.

00:00:29: Ich weiß nicht, wie es dir geht.

00:00:31: Aufgeben?

00:00:33: Decke über den Kopf?

00:00:35: Manchmal ist mir danach!

00:00:37: Und gleichzeitig mein neurodivergentes Revoluzor Herz sagt jetzt erst recht und ich bin ein Glück nicht alleine.

00:00:46: Es gibt wundervolle Menschen Vorbilder Leuchtsterne die genau das auch machen.

00:00:51: Saskia Nichtsial.

00:00:53: Herz zählt Miniert kariert ein Kopf voll Gold.

00:00:57: Die meisten kennen sie Bestimmt.

00:01:00: Sie ist Lehrkraft, sie ist Mutter und sie ist noch Intervegent.

00:01:03: Und sie ist Revoluzerin!

00:01:05: Sie ist Rebellin... ...und sie setzt sich ein.

00:01:08: Sie setzt sich dafür ein wie wir gemeinsam Schule besser machen

00:01:12: können.

00:01:13: Wie Eltern-Lehrkraft-Kommunikation da ein wichtiger Baustein davon sein darf.

00:01:18: Ich freue mich unglaublich dass ich mit ihr heute genau darüber spreche.

00:01:22: Tatsächlich haben wir über dieses Thema im Mai May'n zwanzig auch schon mal gesprochen Folge vierzig Und bei unserem Familienforum hat sie darüber gesprochen.

00:01:31: und ja, jetzt hat sie ein Buch darüber geschrieben.

00:01:35: Es kommt noch im August raus am siebundzwanzigsten.

00:01:38: Herzzählt wie wir Schule gemeinsam

00:01:40: besser

00:01:41: machen können!

00:01:42: Und ist das?

00:01:43: Ein bisschen ungemütlich manchmal und dort sind es so gut weil du und ich... Wir können etwas verändern.

00:01:49: Wir können aus der Hilflosigkeit heraus und es ist auch unsere Verantwortung.

00:01:53: Wenn du etwas verendern möchtest und dein Kind diesen Sommer in die Schule kommen Und ja, du vielleicht merkst, dass die Einschülung dich emotional aus der Bahn wirft und du dich fragst wie findet mein Kind dort zurecht.

00:02:04: Wird das sich wohlfühlen?

00:02:05: Wird es gesehen sein?

00:02:07: Vielleicht auch wenn eure Divergenz bei euch ein Thema ist!

00:02:10: Dann lad ich dich von Herzen ein in meinen Vertiefungs-Workshop Schulstadt Bindungssta, der bald anfängt am neunzehnten.

00:02:16: Falls du die Folge ein bisschen später hörst und unbedingt noch dabei sein möchtest oder noch im Urlaub sein wirst, das ist kein Thema.

00:02:22: Es wird Aufzeichnungen geben und ich begleite euch über den Chat auch über einige Wochen denn an deiner Seite zeigt dir wie es gelingen kann in die Verantwortung zu gehen.

00:02:30: und ja Eltern-Lehrkraft-Kommunikationen ist auch ein wichtiger Schlüssel der einen großen Raum haben sein wird.

00:02:36: Dieser Vertiefungsworkshop ist für dich genau richtig.

00:02:38: Wenn du eben merkst, das macht emotional mehr mit dir als gerade halten kannst oder du möchtest mit mehr Sicherheit reingehen und vielleicht hast du selber schlechte Erfahrungen schon in Schule gemacht oder ihr habt schlechte Erfahrungen im Kita gemacht.

00:02:50: Wenn dein Kind Trennungsangst hat kann das genau der richtige nächste Schritt für euch sein!

00:02:56: Und wenn du dir Hilfe wünschst die wirklich zu dir und deinen Werten passt dann ist dieser Vertiefungssworkshop genau das Richtige für dich.

00:03:02: Familien, die den schon gemacht haben sagen der Vertiefungsworkshop bereitet dich auf dem Schulstatt eines Kindes vor.

00:03:07: Es stärkt Dich!

00:03:08: Es stärbt Deine Haltung und es zeigt dir wie Du Dein Kind und auch Dein innerer Kind bindungsstark begleiten kannst.

00:03:15: Der Vertiefung Workshop ist eine Hilfe zu Selbsthilfe mit individuellen Tipps und umfassender Abdeckungen aller relevanten Themen.

00:03:22: Also ich freue mich wenn ich Dich dabei unterstützen kann in Deine Kraft zu kommen.

00:03:27: Wir

00:03:27: sind notwendig für dieses System Schule.

00:03:31: Wir machen es besser.

00:03:32: Und gerade, wenn noch etwas noch Rolle spielt und auch hier in unserem Gespräch sprechen wir darüber wie muss älteren Nähkraftkommunikation vielleicht noch ein bisschen anders gedacht werden?

00:03:41: Wenn noch etwas mehr Rolle spielt.

00:03:43: Wie können wir Schule besser machen?

00:03:46: Und ehrlich

00:03:47: Es ist nötiger denn je zuvor!

00:03:50: Willkommen

00:03:51: bei meinem Podcast

00:03:52: Chaos Herz und Wachstum

00:03:55: dem Familienpodcast rund um die Schulzeit.

00:03:58: Mein Name ist Kirin, ich bin Ergotherapeutin, Familienberaterin, ADHS-Trainerin, Embodiment Coaching und vor allem Mensch und Mama von drei Kindern.

00:04:09: Mit meinem Podcast

00:04:10: und meinen Beratungen

00:04:11: bin ich dein Anker für stürmische Zeiten!

00:04:14: Und Leuchtturm um dein Kind

00:04:17: und auch Dich.

00:04:18: Bindung startet durch die Wackelzahnpubattät und die Schulzeit zu begleiten – gerade auch wenn eure Tövogenz bei euch in der Familie eine Rolle

00:04:25: spielt.

00:04:26: Schön

00:04:27: dass du da bist.

00:04:31: Ich freue mich total, liebe Saskia, dass du da bist.

00:04:35: Und ja... Hab dein neues Buch hier schon von der Weile auch lesen dürfen.

00:04:40: und jetzt nochmal und ich mag's sehr!

00:04:42: Und hab gleichzeitig eine Frage so für mich.

00:04:46: Warum bist Du lehrkraft geworden?

00:04:49: Wurde doch das Schulsystem zu dir als Mensch eigentlich nicht nett war gerade am Anfang deines Lebens?

00:04:55: Gute Frage!

00:04:57: Wahrscheinlich am Ende genau deshalb weil das Schulsystem nicht so nett war.

00:05:02: Und ich schon in ganz jungen Jahren, egal wo es für Kinder schwierig wurde immer gedacht hab hey!

00:05:08: Das musste irgendwie anders gehen.

00:05:09: Es war gar nicht nur auf Schule bezogen.

00:05:11: Ich habe schon immer sehr sensibel wahrgenommen wie mit Kindern umgegangen wurden.

00:05:15: Sobald ich auch nur ein bisschen älter war als sehr junge Kinder auch immer irgendwie schon auf Kinder aufgepasst mich wirklich intensiv da beschäftigt.

00:05:23: Ich war auf Familienfeiern die sich die kleine Kindergruppe geschnappt hat und mit denen irgendwas gemacht hat Und immer da, wo ich dachte, irgendwie passt dieses Verhalten von anderen gegenüber Kindern.

00:05:35: Das muss ja noch nicht mal gewaltvoll sein, sondern einfach so dieses ... Von oben und bestimmende und so war nicht schwierig.

00:05:41: Im Schulsystem komprimiert sich das Ganze sehr, muss man sagen.

00:05:47: Da ist wahnsinnig viel Struktur von oben.

00:05:49: Kinder können wahnsinnigt wenig mitentscheiden und wenn du dann nicht in dieses starre System passt, dann wird es richtig ungemütlich.

00:05:55: Und ich hatte schon eine Weile so die Idee vielleicht mache ich was an diese Richtung?

00:06:00: Und habe das dann aber verworfen weil ja adhs gehören sturm-und tragen jugendphase nicht voll etwas bedeuten dass machen irgendwas.

00:06:07: Ich weiß nicht, was ihr mir so vorgestellt habt.

00:06:09: Ich hab keinen konkreten Beruf ... Also ich bin nicht mit einem konkreten Berufswunsch von der Schule runter, aber halt irgendwas ganz gesellschaftlich super wichtig, irgendwas Großes.

00:06:20: Ich habe groß gedacht und ich hab alles möglich versucht und hab so halt gar angefangen.

00:06:25: Dann hab ich Fristen verpasst und hab erst mal im Wintersemester nirgends angefangen.

00:06:29: Und in diesem Rumhängen dachte ich, komm, machst du hier im Praktikum an der Dorfgrundschule bei uns.

00:06:34: Dachte ja okay diese Kindersache, die kriege ich hin wie kann ich?

00:06:38: Ja dann fange ich jetzt halt irgendwie anders.

00:06:40: zu studieren hab mich.

00:06:41: im Sommersemester gab es eine Auswahl von sechs Unis damals.

00:06:43: man konnte damals kaum irgendwo im Sommersemester anfangen und dann habe ich da angefangen in Passau weil einfach dass die ersten waren die sich gemeldet haben so typisch ohja ok dann machen wir das!

00:06:53: Ich habe lange gebraucht um in diesen Beruf reinzufinden und weiß noch dass ich als es dann wirklich reingehen In das Referendariat den Abend davor dachte ich, ab morgen ist mein Leben nicht mehr schön.

00:07:05: So bin ich gestartet und in diesem komischen Beamtenkorsett sehe ich mich gar nicht.

00:07:10: Dann habe ich diesen Spirit wiedergefunden in so diesen ersten Wochen und Monaten ... Ach ja!

00:07:16: Ich wollte irgendwann mal das für Kinder schön

00:07:21: machen.".

00:07:22: Und zu einem schönen Ort und zu einem sicheren Ort.

00:07:25: Das hab ich immer mehr gefunden, dann hat mir dieses Rebellenhafte-Wasser drin steckt.

00:07:29: Dieses rebellische ... Ja, haben alle schon so gemacht?

00:07:33: Okay... Nee, da mach' ich jetzt mal anders!

00:07:36: Ich probier das mal so oder oha, das ist ein tolles Projekt, das probiere ich mal.

00:07:40: Da hätte ich als Kind ganz toll gefunden.

00:07:41: Ich habe auch eine sehr enge Verbindung zu diesem Kind, dass eben nicht so gut durch Schule gegangen

00:07:46: ist.".

00:07:47: Und das meldet sich immer sehr deutlich in so Situationen, in denen ich überhaupt in Gefahr gelaufen wäre dann doch irgendwie so sehr erwachsener autoritäre Wege zu gehen.

00:07:56: Das hat immer sofort sich gemeint und gesagt ... Hallo?

00:07:59: Weißt du noch wie das war?

00:08:00: Es war gar nicht so cool!

00:08:01: Wenn man da so macht erinnerst du dich an das Gefühl und dann war es mir tatsächlich ein relativ leichtes um diese Rolle zu finden und in dieser Rolle von... Ach jetzt bin ich ja auf der Seite und jetzt kann ich einen Unterschied machen und können Kinder hier gerne kommen.

00:08:16: Daran habe ich dann echt ein bisschen meine Bestimmung gefunden und es ist bis heute geblieben.

00:08:22: Wie schön!

00:08:23: Und veränderst damit ganz schön doll die Welt für sehr viele kleine Menschen.

00:08:28: Schließt sich der Kreis am Ende doch, das ist doch was Bedeutendes geworden ja?

00:08:32: Damit eben Schule dieser bessere Ort wird – für die Kinder hast du ja eben auch dieses Buch geschrieben – Herzzählt Eltern-Lehrkraft-Kommunikation.

00:08:42: Warum spielt Eltern- Leerkraft- Kommunikation eine Rolle damit es unseren Kindern dort besser geht, gut gehen kann.

00:08:51: Ja das ist ja so ein Feld was zwar irgendwie groß und wichtig ist und auch echt laut Umfragen so einen Belastungsfaktor bei eins dass immer an den Rand gepackt wird.

00:09:00: So dieses Jahr.

00:09:01: vorrangig geht's um die Kinder die hierher kommen zum Lernen und miteinander sein und dann gibt es um uns Lehrkräfte.

00:09:08: wir sind mit diesen Kindern in Beziehung.

00:09:11: Das können Förderlich und weniger förderlich gestalten, im besten Fall natürlich positiv.

00:09:16: Und es dreht sich sehr um diesen Kern diese Beziehung zwischen Kind- und Lehrkraft.

00:09:22: der Unterricht, der sich darum baut die Umgebungen, die wir gestalten Die Projekte, die machen da ist ein Fokus drauf und ganz großer und das ist ja auch erst mal richtig so Aber wir können das ja nicht, also wir können einen Menschen ja nicht rauslösen aus den anderen sehr zentralen Beziehungen in denen der Mensch steckt oder in dem dieses Kind steckt und das Kind.

00:09:39: Hat Erziehungsberechtigte, hat Elternpersonen, hat Personen die es von außen durch diese Schulwelt begleiten?

00:09:47: Und das wissen wir irgendwie.

00:09:48: und wir wissen dass da Erziehungspersonen sind und die nimmt man somit so als Lehrkraft, die sind ja da!

00:09:56: sehr getrennt.

00:09:58: Es gibt die Schule und unsere Beziehung, da machen sie ihre Sachen.

00:10:02: Und das ist schon mal ein ganz großes ... Da ist viel Potenzial, was verschwendet wird, wenn man das so klar trennt?

00:10:10: Weil es für einen Kind eine komische Message ist... Okay hier bin ich mit denen, da sind meine Eltern.

00:10:17: wie die zueinander stehen weiß

00:10:19: ich irgendwie

00:10:19: auch gar nicht richtig.

00:10:21: Im schlimmsten Fall und jetzt kommt's merkt man eben dass die sich nicht ganz so grün gegenüberstehen und dass diese Beziehung vielleicht nicht ganz so einfach ist.

00:10:29: Das müssen gar keine große eskalierende Schwierigkeiten sein, das können kleine Kommentare sein, die zwischendurch fallen... Mensch, der Papa muss aber ein bisschen gucken, da sei hier deine Brotbox gesünderfühlt.

00:10:41: So Kommentare, die kommen.

00:10:42: oder hat euch Frau Nichts ja noch nicht an den Sportbeutel erinnert?

00:10:45: Die sollte doch zum Wochenende nach Hause bringen jetzt Müffeltas davor sich hin, dann musst du dich echt mal dran denken!

00:10:50: So Kommentare die einem rausrutschen Das heißt, so ein Kind kriegt eben permanent mit.

00:10:54: Ich hab die Personen und diese Personengruppe, die mag ich total gerne im besten Fall.

00:10:59: Auch meine Lehrkräfte in der Schule möchte mit denen einer guten Verbindung sein.

00:11:02: Ich mag die beide Seiten aber irgendwie merke ich ... So ganz auf einer Wellenlänge funktioniert das hier nicht Und es ist sehr subtil, kriegen Kinder mit und es erzeugt natürlich irgendwie Stress, je nachdem wie eine starke Situation es auch stärker sein kann.

00:11:17: Das heißt, für das Kind ist es ein Riesenfaktor.

00:11:20: Verstehen sich diese beiden Personen?

00:11:22: Außerdem, wenn sie das tun, bringen ja auch beide Personen ihre Expertise für das kind zusammen und daraus kann natürlich einen ganz toller Unterstützungs- und Begleitungsweg entstehen.

00:11:32: Weil's einfach geballte Expertise ist!

00:11:34: Wenn zwei Personen die mich gut kennen Und das Beste für mich wollen, zusammenarbeiten.

00:11:39: Da ist ja quasi ... Das ist eine einfache Rechnung!

00:11:41: Dann isst da natürlich was anderes möglich als wenn diese beiden Personen, Personengruppen dastehen und sagen ich hab ne Expertise und meine ist wichtig und die andere sagt Ich habe aber auch ne Expertis und die ist viel richtiger?

00:11:52: Und dann fangen sie an zu kämpfen.

00:11:53: Das ist für das Kind nichts, was es vorwärts bringt.

00:11:56: Darum haben wir einmal diesen Faktor für das kind.

00:11:58: Es ist unglaublich wichtig dass diese beiden Seiten zueinander finden Aber auch für Eltern oder erziehungsberechtigte und für Lehrkräfte selbst.

00:12:07: Lehrkräftige geben Eltern Zusammenarbeit als eine der größten Belastungsfaktoren ab, das heißt wenn wir da ansetzen dann hat es auch einen Entlastung Faktor.

00:12:17: Dann macht es unser Schulleben etwas schönern, etwas leichter, was wir gerade gut gebrauchen können bei all der Last die da herrscht – und für Eltern das Gleiche!

00:12:25: Wenn ich mit Eltern darüber spreche, dass das Kind bald eingeschult wird.

00:12:28: Dann ist nicht die Angst ... Oh mein Gott!

00:12:30: Und wenn es nicht direkt das D-Form vollendet schreibt was machen wir denn dann?

00:12:35: Sondern eine der größten Ängste, wenn ich auf Platz eins würde fast sagen oh ich hoffe das klappt mit der Lehrkraft.

00:12:41: also da steckt ja unglaublich viel Potenzial für einen sehr gelingenden und auch entspannten Weg für alle.

00:12:48: oder eben genau das Gegenteil.

00:12:50: und darum ist es so wichtig, dass wir uns diese Beziehung die leider in der Tendenz noch eher schwierig und belastend ist, dass wir uns die anschauen.

00:12:59: Und mal gucken geht das nicht doch vielleicht ein bisschen einfacher

00:13:02: für alle?

00:13:03: Ja absolut!

00:13:04: Also da kann ich nur ganz doll unterschreiben also einfach, dass es auch total unterschätzt ist und eine eine ganz große Stellschraube ist.

00:13:12: Auch in den Jahren wo ich ja die Eltern begleite und vorbereite auf eine gute Schulzeit.

00:13:17: bei mir ist es eher gar nicht so sehr auf dem Schirm haben, ja auch die Sorge.

00:13:21: Aber meine Erfahrung ist es sind ganz kleine Schritte eigentlich, die eine große große Hebelwirkung haben.

00:13:27: wenn ich mir da eine Sicherheit und die Wichtigkeit anschaue dass ich genau diese Ängste, die auch viele Eltern haben was ist es?

00:13:37: Und die Lehrkraft dann und das ist ja ein Riesenschritt mein Kind da sozusagen in eine neue Umgebung zu geben und was wenn wo und dann Handwerkszeug an die Hand bekommen oder auch diese Haltung, hey wir machen das gemeinsam.

00:13:51: Und wie du das eben auch sagst ich habe da ganz gerne das Bild also wenn wir das Kind als Pflanze sehen dass wir gemeinsam irgendwie sozusagen diesen Boden nähern uns nicht immer wieder entwürzelt wird von der Einsite und dann wird es dahin, dass wir zusammen in diesem gucken was braucht diese Pflanzen?

00:14:09: In diesen unterschiedlichen Räumen.

00:14:12: Was ich da, da sprichst du einen Punkt an oder der klingt so mit und das ist glaube auch das Grundgefühl was ich bei Lehrkräften und Eltern erlebe es eine gewisse Ohnmacht.

00:14:20: Also selbst wenn man das Thema Schuhen in seiner Wichtigkeit auf dem Schirm hat sagt naja die Lehrkraft davon is ne zentrale Figur in Schule und die entscheidet leider schon ziemlich viel darüber ob es für mein Kind gut in Schule wird oder nicht.

00:14:32: Das kann man ganz ehrlich mal so benennen.

00:14:34: Und wir Lehrkräfte wissen auch, Eltern haben natürlich einen massiven Einfluss.

00:14:38: Darauf wie ein Kind zu Hause begleitet wird und wie es dort aufgefangen wird was für ein Leistungsbildes aufbaut.

00:14:44: das spielt ja alles zusammen.

00:14:46: beide Seiten tragende große Verantwortung und haben Einflüss.

00:14:50: Dann höre ich der Satz den ich am allermeisten höre wenn mir Lehrkräften oder Eltern berichten dass bei ihnen irgendwie eine Zusammenarbeit nicht funktioniert dann ist es ein Ja die machen aber nicht mit da kann ich halt gar nichts tun.

00:15:03: Oder ja, die Lehrkraft ist halt so und so.

00:15:05: Die hat mein Kind schon abgestempelt.

00:15:07: oder die Lehrkraft kommuniziert mit uns.

00:15:09: Ja was sollen wir da noch machen?

00:15:11: Und sich immer wieder bewusstmachen.

00:15:13: Natürlich können wir einen Menschen nicht in bestimmte Richtungen zwingen.

00:15:18: Da müssen wir sehr manipulativ werden und das ja nun nicht das, was wir in Beziehung möchten.

00:15:22: Klar, wir können einem Menschen nicht verändern.

00:15:25: Das ist nicht unsere Macht und auch nicht unsere Funktion.

00:15:28: Aber wir können sehr wohl Einladungen aussprechen und ich würde sagen, das ist ein großer Teil.

00:15:33: Nicht die ganz, ganz harten Gegenfälle, die vielleicht auch wirklich dann am Ende sehr viel Unterstützung und Begleitung von außen brauchen.

00:15:39: aber der Großteil der Eltern- und Lehrkraftzusammenarbeit scheitert an so komischen kleinen Stellschrauben, die man gut, wenn man die im Blick hat angehen kann wo man gut merkt.

00:15:50: Moment mal reagiere ich in der Situation eigentlich immer fair gehe schon mit einer gewissen Haltung in das Gespräch strahle ich die vielleicht aus, überhöre ich das worum sie vielleicht eigentlich geht und und und.

00:16:03: Und ich würde sagen dass sich der Großteil auflösen lässt wenn man sich aus dieser Ohnmacht rausholt und sich daran erinnert.

00:16:10: Fünfzig Prozent dieser Beziehungsarbeit ist auf meiner Seite.

00:16:14: Ich würde sagen, dass wir im Schulsystem so ein bisschen ... dass wir Lehrkräfte am längeren Hebel sitzen und deswegen mehr Verantwortung tragen.

00:16:21: Das kommt im Buch sicherlich auch raus?

00:16:23: Dass ich uns Lehrkräften etwas mehr aufgrund unserer Profession in der Verantwortung sehe, erste Schritte zu gehen.

00:16:31: Aber nichtsdestotrotz haben beide Seiten die Möglichkeit diese Beziehung mitzugestalten.

00:16:37: Wie weit die andere Person mitgeht, haben wir nicht in der Hand.

00:16:40: aber die Wahrscheinlichkeit, uns anders begegnet, wenn wir diese Einladung aussprechen ist auf jeden Fall höher als wenn man von vorneherein mit zu zwei Fronten da reinmarschiert.

00:16:51: Absolut kann ich absolut so unterschreiben, weil ich ja auch viele Jahre mit genau Elternbegleit, selber Mutter von drei Kindern... Ich habe eine Lehrkraft erlebt, da bin ich nicht weitergekommen und ich hab so viele gelingende Beziehungen gemerkt und erlebt mit kleinen Schritten und auch meine Vorurteile hinterfragend Auch kleine Schritte, also ich bin ein großer Fan und das ist auch was kann ich gestalten?

00:17:18: Was ist in meiner Hand?

00:17:20: In deinem Buch oder immer wieder in deiner Arbeit hast du das ja ganz konkret.

00:17:24: Wenn jetzt Eltern hier sind die denken welcher so zwei drei Dinge was können sie ganz konkret morgen machen?

00:17:33: vielleicht sind auch Sommerferien auch vielleicht in ein Monat machen, um ja dieser Zusammenarbeit Eltern-Lehrkraft in hilfreichen Samen einzupflanzen.

00:17:44: Also das ist es vielleicht.

00:17:44: wir können Samen pflanzen wie dies wird können haben wenn ich total in der Hand.

00:17:48: aber wir Eltern und die Lehrkräfte können samenpflanzen.

00:17:52: Ich habe so zwei drei Samen für uns Eltern

00:17:55: Das Gott gesagt, was wir morgen machen können.

00:17:57: Ja jetzt sind Sommerferien aber eine Sache die können wir quasi ab jetzt sofort machen und das ist immer auf uns schauen.

00:18:03: Was habe ich eigentlich für ein Bild von Lehrkräften?

00:18:05: Und jetzt weiß ich schon so oh man Jetzt höre ich schon die Ehe sollts da bei denen die das hören, weil jetzt wollte ich doch hier mein Kochrezept haben.

00:18:14: No, da wollen gerade die zwei oder drei Dinge, wo ich losmarschier und anfunktioniert ist... Da, wo wir in Beziehungen sind, in Verbindung gehen wollen, gerade da, wo es auch herausfordernd und ungemütlich werden kann und sehr sensible Kommunikation zum Beispiel eher an der Tagesordnung ist, ist unsere Haltung umso wichtiger!

00:18:32: Und in dieser Haltung gehört auch Dass ich immer reflektiere, wie ist mein Bild von Lehrkräften.

00:18:37: Was springt da oben an?

00:18:38: Wenn mir vorstelle, wenn mein Kind so mit Lehrkräftens interagiert ... Wie es zu meinem Blick hat drauf, lauere ich quasi auf den einen Moment in dem ich sagen kann... Ich wusste das doch!

00:18:53: Das ist wirklich die Lehrkraft, die immer nur Hausaufgaben aufgibt.

00:18:56: So ein Beispiel im Buch führe ich kurz aus, weil dieser Punkt Haltung, das ist wirklich das A und O alle Schritte danach ergeben sich dann fast irgendwie da draus, deswegen muss der Punkt einmal ganz deutlich werden.

00:19:07: Sagen wir das Kind wird eingeschult, wir haben den Spielplatzfunk und man sagt ja also... Wir bekommen Frau Güel.

00:19:14: Oh, Frau Güe!

00:19:17: Weißt aber schon dass das die Hausaufgabenquitness, ne?

00:19:20: Dann kannst du dich von deinen Nachmittagen verabschieden.

00:19:22: auf viel Spaß Wir kennen das alle, solche Sätze die wollen gar nicht so krass Panik machen.

00:19:28: Manchmal ist sogar die gute Intention dahinter zu sagen nur dass du schon mal dich ein bisschen innerlich darauf vorbereiten kannst könnte hab ich werden.

00:19:35: also bleib' ich auch in da mal in der wohlwollenden Haltung.

00:19:38: was es aber auslöst ist natürlich bei Eltern die sowieso vor diesen großen Schrittstehen Sorgen haben unsicher sind natürlich einen Oh Gott oh Gott Unsere Nachbarn.

00:19:47: Das höre ich ja überall, dass die Hausaufgaben so schrägen wie unsere Schlimmen und jetzt kriegen wir natürlich die ... das war ja klar, die da die größten Hausaufгaben.

00:19:54: So es setzt sich also schon fest!

00:19:55: Und jetzt gehe ich wenn ich das nicht reflektiere vielleicht auch mit genau dieser Brille.

00:20:01: Gehe ich jetzt in diese erste Schulzeit Und dann gibt es vielleicht, gibt diese Lehrkraft genauso viele Hausaufgaben wie die anderen Lehrkräfte an der Schule auf.

00:20:08: Vielleicht sogar weniger kann sein.

00:20:10: und dann gibt's vielleicht so ein Tag wo weil das vielleicht sich aus dem Unterrichtsverlauf so ergeben hat gibt es halt irgendwie etwas mehr.

00:20:18: oder ist die Menge?

00:20:19: Oder mein Kind hat an dem Tag überhaupt keine Lust.

00:20:22: sehr verständlich was ich über Hausaufgarben denke ist mal ein anderes Thema.

00:20:25: aber wir sind jetzt mal bei dem Beispiel, weil es so eingänglich ist.

00:20:28: Tausend Gründe, warum an dem Tag die Hausaufgaben sehr viel erscheinen oder wirklich zäh sind und anstatt die Situation dann so zu betrachten oder genau zu gucken, okay was ist jetzt hier Sache?

00:20:39: Ist mein Kind heute einfach überhaupt nicht in der Stimmung bin ich vielleicht auch gerade irgendwie gestresst und angespannt und die Situation hier Zuhause ist nicht gut.

00:20:46: Gab es vielleicht an diesem einen Tag, weil sich die Lehrkräfte vielleicht nicht geschafft haben in all dem Stress gut abzusprechen.

00:20:52: In zwei oder drei Fächern Hausaufgaben und damit ungewöhnlich viel... Kann ich das also so isoliert betrachten?

00:20:59: Oder springt sofort diese Brille an mit der ich ja in die Schule marschiert bin, dass ich dann eben sage Ich wusste es!

00:21:06: Wir werden in Hausaufnahmen ertrinken.

00:21:08: Wir werden überhaupt keinen Spaß mehr zu Hause haben.

00:21:10: Die Nachmittage werden furchtbar.

00:21:12: Das heißt, ich sehe das schon durch diese Brille und ich kann versprechen wir alle haben irgendwie diese Vorstellung.

00:21:18: Die einen weil sie was auf dem Spielplatz Funk gehört haben die nächsten mal sie keine schöne Schulzeit hatten und dass noch nicht bearbeitet haben mit diesem Blick dieser Lehrkräfte von damals da reingehen und nicht schaffen zu trennen dass das ja gar nicht die gemeine französisch-lehrkraft ist die mich vor der klasse bloß gestellt hat sondern dass es eine ganz eigene Person ist.

00:21:38: Also mal wirklich hinzugucken und zu schauen, was habe ich da für Vorurteile?

00:21:42: Zum Beispiel hört man also ein ganz klassisches Vorurteil ist.

00:21:46: Ach, ihr kriegt ja die Lacken.

00:21:48: Die ist kurz vor der Pension.

00:21:50: Da brauchst du nichts Modernes mehr erwarten.

00:21:52: oder sie sind besonders streng?

00:21:54: Oder es kommt eine direkt aus dem Ref, oh, die hat noch keine Erfahrung.

00:21:57: Mensch, ob die die Klasse im Griff hat ... Das ist auch so ein Klassiker, das ist mir auch nach dem Ref mehrmals mal begegnet.

00:22:03: Wir alle tragen sowas in uns und das wird wenn wir das nicht bearbeiten, nicht reflektieren und nicht im Blick haben.

00:22:09: Es ist menschlich dass das passiert voll okay aber wir müssen uns das bewusst machen weil wenn wir's nicht tun Dann wird das echt die Brille, mit der wir durch Schule gehen.

00:22:17: Und alles was wir sonst vielleicht viel neutraler, viel isolierter betrachten können, vielleicht menschern können... Was ist in die Rad eigentlich wirklich Sache?

00:22:24: Ordnen wir sofort in dieses Ich wusste es ja ein und dann ist wirklich ein guter Beziehungsaufbau schon noch möglich aber massiv erschwert!

00:22:33: Und deswegen ist es so wichtig.

00:22:34: dass kann man nicht erst morgen machen, kann man heute schon mal überlegen wie offen gehe ich denn in diese Beziehungen die sich da jetzt neu gestaltet mit der Lehrkraft?

00:22:42: Das wird das eine Und das andere, um mal so Handlungen mitzugeben.

00:22:46: Wir begegnen uns ja wahnsinnig selten und ich würde sagen je weiter Schule voranschreitet, umso seltene und fliegende Eltern oder Eltern die aus bestimmten Gründen etwas mehr im Kontakt sein müssen bei denen bleibt es eine Weile.

00:22:59: aber so im Großen und Ganzen begegnern wir uns eigentlich viel zu wenig gesetzlich verankert begegnet wie uns zu ein bis zwei Elternabenden und einen bis zwei Eltern sprechtagen Und das ist für mein Kind verbringt ja so viel Zeit.

00:23:13: Wahnsinnig wenig, sich viermal im Jahr zu begegnen – im Höchstfall und zweimal davon nur allein!

00:23:20: Das ist extrem

00:23:21: wenig für ein Beziehungsaufbau.

00:23:22: Darum kann ich den Beziehungsaufbau in kleinen Momenten aktiv fördern weil wir uns nicht oft genug sehen, um das im größeren Stil zu machen.

00:23:33: Kann ich also nach einem schönen Ausflug eine Mail schreiben und sagen, mein Kind erzählt so begeistert, vielen Dank, dass sie sowas machen?

00:23:40: Oder nach den ersten Schulwochen, wenn man merkt, okay ist ja vielleicht doch alles gar nicht so schlimm wie es mir ausgemalt hab oder die ersten Schul wochen liefen super!

00:23:48: Ich mach das so, wenn ich nach zwei Wochen merke... Mein Kind erzählt total positiv aus Schule.

00:23:52: Dann schreibe ich der Lehrkraft und sage, ich wollte mich ganz kurz melden und ihn für diese ersten zwei schönen Schulwochen danken.

00:24:00: Ich hatte echt ein bisschen Bummel wie das wird!

00:24:02: Mein Kind erzählt aber so positiv, dass es super viel wert als Eltern das mitzuerleben.

00:24:07: Vielen Dank dafür.

00:24:08: Und dann kommt immer ja nerven wir nicht... Ich will die Lehrkraft nicht nerven wenn ich da dauern schrei be.

00:24:14: wenn man eben egal in welchem Feld, ob es in der Kehrarbeit ist oder in irgendeiner Berufstätigkeit.

00:24:21: Wenn da jemand kommt und sich für das bedankt was du da machst oder das sieht und wahrnimmt oder ein Signal gibt dann hey das ist vielleicht.

00:24:28: also vielleicht soll das selbstverständlich sein aber ich sehe es gar nicht jetzt selbstständig.

00:24:32: Ich finde das sehr schön vielen Dank.

00:24:34: Gab es da mal den Moment, wo du gedacht hast, ey!

00:24:36: Also wirklich?

00:24:37: Das nervt ja total.

00:24:39: Wahrscheinlich nicht, wahrscheinlich fühlt sich's einfach gut an gesehen zu werden in dem was man da tut.

00:24:43: Es ist total erleichtern zu wissen okay die scheinen mir erstmal wohlwollend gegenüberzustehen.

00:24:48: Die sind mir wohlgesonnen.

00:24:50: Oh Gott sei Dank, da atmen Lehrkräfte innerlich auf und das sind echt so Momente... die super, super wichtig sind für diesen Beziehungsaufbau.

00:24:59: Wenn wir jetzt mal in den ersten Schritten bleiben ... Also Haltung und dann Momente schaffen!

00:25:03: Und wenn wir dieses Fundament haben können wir von dort aus nämlich auch ganz anders vielleicht mal Gespräche führen, indem man doch mal was ansprechen muss.

00:25:13: Ich arbeite ja viel mit dem Nervensystem und auch das spielt da eben sehr viel mit rein.

00:25:18: Wenn ich, wie du beschrieben hast genau zum Beispiel mein eigener Schulrucksack hasst und was ich eben viel erlebe – und wir beide ja auch im Bereich Neurodeveganz – sehr viel dabei sind.

00:25:28: Mein Kind mit oder ohne Diagnose aber vielleicht reizoffen, sensibel kommt in die Schule und oft fällt das ja nicht ganz so vom Himmel ist oft dass man selber eine Ungute Schulzeit hinter sich hat viel, viel Stress.

00:25:45: Viel Unsicherheit für das eigene Nervensystem.

00:25:47: und dann kommt man mit diesem Nerven-System was?

00:25:51: Also ich weiß selber bei mir Ich hatte diesen Blick.

00:25:54: Mein Kind kommt jetzt zwölf Jahre ins Kindergefängnis Und ich muss es beschützen!

00:26:00: Ich muss aufpassen dass mein Kind keinen Schaden da bekommt.

00:26:05: Krassen Nervensystem, man sieht mich jetzt hier nicht.

00:26:09: Ich mach hier aber so Gestiken einfach totale Antennen für Gefahr aus!

00:26:13: Aus meiner Unsicherheit heraus, obwohl ich ganz persönlich eine gute Schulzeit hatte, aber wir hatten eine schwierige Kindergartenzeit mit diesem Kind und mein ganzes Nerven-System war auf Gefahr raus.

00:26:23: Und genau dann passiert das was du sagst und wieder sind fünf gute Interaktionen die ich ein Glück ging es noch nicht schief oder kommt eine Interaktion weil die Lehrkraft ein Mensch ist?

00:26:34: und dann reagiere ich da extrem drauf.

00:26:37: Und da eben wirklich hinzugucken, wie du sagst sich selber zu hinterfragen mein eigenes Bild aber auch wirklich nochmal auf meinen Nervensystem zu gucken und aus einem regulierten Nerven-System Dinge ja auch bewerten einordnen das darf sozusagen die Challenge sein.

00:26:52: und an diese kleinen Schritte kann nicht so absolut und auch wenn ich genau also meine Nerven System war krass auf Anschlag.

00:27:01: Ich wollte auch nicht dass mein Kind auf diese Schule kommt Nach vier Jahren Grundschulzeit, die Verabschiedung.

00:27:07: Es war während Corona und ich hatte die Maske auf.

00:27:10: Und ich war ein bisschen dankbar, dass sich die Masse aufhatte, weil ich eigentlich durchgeweint habe.

00:27:14: Weil ich diese Lehrkraft so viel Dankbarkeit auch empfunden habe, weil genau diese Lehrkräfte... Also wir das zusammen geschafft hatten, diese Sicherheit zu entwickeln.

00:27:25: Ich krieg immer noch Gänsehaut!

00:27:26: Die hat uns sehr viel geschenkt an Sicherheit in einem System was ... An vielen Ecken nicht passend war, aber diese Beziehung ganz viel getragen hat und die Beziehungen mehr wert war als das System Lehrkraftkind Eltern nicht immer rund lief.

00:27:44: Und da sagst du ja genau das was quasi aus ein bisschen die Message von meinem Buch ist, dass dieses System also wenn man sich jetzt gerade politische Entscheidungen anguckt wirkt es ja so wieder zwanzig Schritte rückwärts gehen als ob der Druck wieder mehr steigen wird Noten wieder wichtiger werden und ich ertrage das kaum.

00:28:01: Und die Chance, die wir haben sind wir Menschen in diesem System.

00:28:05: Wir müssen zusammenhalten und verbündete werden.

00:28:10: Es wäre für uns viel leichter, wenn das System uns anderes an Fundament geben würde – tut's aber leider nicht!

00:28:16: Das ist jetzt die Realität und ich glaube es wird auch eher noch anstrengender.

00:28:20: Das, was wir aber haben und das, was uns keiner wegnehmen kann.

00:28:24: Mir kann keiner vorschreiben wie ich meine Beziehungsarbeit gestalte.

00:28:29: Man kann in so Gesetze schreiben, wie oft wir uns sehen sollen und dass es so Elternabende gibt.

00:28:34: Und man kann irgendwelche Verantwortung und Pflichten da reinschreiben.

00:28:37: Aber wie wir uns begegnen?

00:28:38: Wie doll wir uns stützen?

00:28:40: Wie sehr wir den Kind signalisieren weiß du was!

00:28:43: Das ist alles ziemlich unfair, was hier um dich rum passiert Und ihr werdet zu wenig gesehen, aber ihr habt uns Lehrkräfte.

00:28:49: Ihr habt uns Eltern und wir geben uns die Hand.

00:28:52: Wir dürfen meines Verschiedenheiten haben und wir dürfen auch in Kritikgespräche gehen ist total okay.

00:28:57: das merkt man auch unter Eltern selbst.

00:28:59: dass Der beste Elternpaar wird natürlich in bestimmten Dingen unterschiedlicher Meinung sein, in Erziehungsfragen vielleicht.

00:29:07: Und das ist auch total okay!

00:29:08: Es geht ja so um diese gemeinsame Richtung und diese Zielausrichtung.

00:29:11: Wir finden den möglichsten Konsens für dieses Kind weil es für ein Kind wichtig ist.

00:29:17: Das ist unser quasi kleinster, aber gleichzeitig größter gemeinsamer Nenner.

00:29:22: Darum geht's hier und wenn wir das hinkriegen dann ist das System drum herum nach wie vor politisch so fragwürdig wie es ist.

00:29:29: Aber Wir schaffen uns eine Unterstützung Und schaffen uns ein gutes Gefühl und schaffen uns eben auch weg von diesem Einzelkämpfer in TUM zu bewegen.

00:29:42: irgendwie Alles fühlt sich immer so nach Kampf an.

00:29:45: ich kämpfe da irgendwie darum dass sie im Kind gut geht.

00:29:48: Ich kämpfe darum, gute Beziehungen mit Eltern aufzubauen.

00:29:52: Eltern kämpfen darum, dass ihr Kind gesehen wird, dass sie die Verbindung zur Lehrkraft hinkriegen.

00:29:57: ist es alles so kämpfend?

00:29:58: und das Beste was man machen kann ist sich da in diesen ganzen Gewursten die Hand zu geben und zu sagen du bist nicht mehr alleine wir machen das jetzt hier zusammen und wenn das gelingt dann retten wir unglaublich viel und holen uns eben auch aus dieser politischen Entscheidungsohne macht raus.

00:30:14: weil da kann ich leider nicht soviel machen könnte ich dafür mehr machen, sehen die Entscheidungen ja anders aus.

00:30:19: Aber all das was so öffentlich auch über Lerntheorien und das was wir wissenschaftlich Wissen gesagt wird scheint nicht zu reichen um da aus gute Entscheidung abzuleiten.

00:30:27: also müssen wir ran und uns die Hand zu reichend für dieses Kind sagen egal was kommt hier hast du ein Auffangnetz?

00:30:35: Und das machen wir zusammen.

00:30:37: das ist glaube ich dass wenn es so kommt und mit den Weg finden ist es das allerbeste.

00:30:42: und Ja das hast du gerade glaube ich in deinem oder in deinem sehr persönlichen Beispiel gezeigt, was dann möglich ist.

00:30:50: Falls ihr Lehrkräfte zuhören ... Ich hab nur mich das die ganze Zeit gedacht.

00:30:53: und was hätte ich gemacht, wenn du mir gegenüber gesessen hättest?

00:30:57: Und Lehrkräften kriegen ja nun mal diese Eltern, die da sitzen mit großer Angst, großer Sorge!

00:31:03: Vielleicht eine riesigen Biografie-Päckchen, dass sie mitbringen.

00:31:07: Mit schlechten Erfahrungen im Kindergarten.

00:31:09: Im neurodivagenten Kontext sumiert sich das ja in einer höheren Wahrscheinlichkeit alles.

00:31:14: Und da möchte ich, das ist auch wieder so ein Haltungsding.

00:31:18: Da könnte ich ja schnell in so'n ... Oh jetzt ist da wieder eine übernervöse Mutter die mir nicht vertraut und oh mein Gott ihr armes Schätzchen, solche Sachen eilen.

00:31:29: Also diesen Blick haben Beerkräfte ist genauso menschlich wie zu denken, die ist ja schon kurz vor der Pension.

00:31:37: Wir haben das beide kümmern uns kann sich keine Seite mit Ruhm bekleckern und dann eben auch als Lehrkraft aus dieser Haltung rauszukommen und sagen sie nicht stoppen.

00:31:45: mal da sitzt eine Mutter die hat Angst und diese Angst ob ich die nachvollziehen kann oder nicht Die nehme ich jetzt erst einmal ernst.

00:31:53: wenn ich das nicht tue dann wird die übergroßen.

00:31:56: Wenn du das Signal bekommen hättest, dass das nicht ernst genommen wird, dass du dir Sorgen machst, große Sorgen hast ... Dann wärst du nicht sicher geworden und dein Nervensystem hätte mit Sicherheit ganz anders drauf reagiert.

00:32:08: Und das sind diese Eskalationen-Stufen.

00:32:10: Wenn aber diese Lehrkraft am Anfang sagt, ich seh das hier, glaub ich, ganz schön nervös in was so dieses Schulzeit ihres Kindes angeht?

00:32:17: Stimmt das?

00:32:19: Was kann ich denn machen damit es ihnen ein bisschen leichter fällt mir zu vertrauen?

00:32:24: Oder was würde Ihnen helfen, damit Sie hier sicher ankommen können in Schule?

00:32:28: Dann gibt es Möglichkeiten.

00:32:29: und allein diese Frage.

00:32:31: Allein dieses Es ist okay!

00:32:32: Ich werde gesehen.

00:32:34: Das bringt ja schon ganz viel.

00:32:36: Es müssen ja nicht daraus wahnsinnig heroische Taten abgeleitet werden.

00:32:39: Allerdings gibt's irgendwas, was ich machen kann, damit sich hier ein bisschen entspannter ankommen könnte.

00:32:44: Was kann ich dafür tun?

00:32:45: Und manchmal sind das dann so ganz kleine Sachen.

00:32:47: Oh ja, wär's okay?

00:32:48: Wenn ich meinen Sohn die nächsten drei Wochen, wenn ich den bringe ... Oder können Sie mir mal kurz am Ende der Woche sagen, wie es so war?

00:32:58: Schaffen wir das

00:32:58: vielleicht?".

00:32:59: Wenn ich das einrichten kann, klar!

00:33:01: Ich glaub, es läuft ganz gut.

00:33:03: oder ich kann ein bisschen Feedback geben.

00:33:06: Oder ich komme schnell in einen kurzen Austausch.

00:33:08: Ich bin unbedingt für solche Türen angesprochen, wenn sie sich so schnell ergeben.

00:33:13: Was möchten Sie denn, was wäre Ihnen wichtig?

00:33:16: Was ich unbedingt über ihr Kind wissen sollte.

00:33:18: Wenn du das noch in die Vagenten Eltern entgegenbringst ... Ich darf jetzt hier sagen, was ist wichtig?

00:33:24: Äh ... Dann merkt man richtig wie diese ... So ein Wackelpony in sich zusammenzackt.

00:33:31: Okay!

00:33:32: Da ist einer Person wichtig, dass sie mein Kind ... Dass ich da meine Expertise für meinen Kind hier reinbringen ohne es sich kämpfen muss.

00:33:38: Ich werde darum gebeten...

00:33:40: Hallo?!

00:33:42: Das sind ... Kleinigkeit ist ein Satz, der im Fundament so viel machen kann.

00:33:47: Und ich weiß das in solchen, gerade wenn wir sprechen, dass da bestimmt auch Lehrkräfte dazuhören und die andere Seite bei vielen Fall ganz gut was machen kann, wenn sie eine mit Sicherheit zurecht sehr ängstliche und sorgenvolle Mutter oder einen sorgentfolgen Vater oder eine andere erziehungsberechtigte Person dort sitzen haben?

00:34:06: Absolut!

00:34:07: Und normal eben diese kleinen Schritte, auf allen Seiten, wenn eben genau das passiert ist was du sagst diese Haltung zu hinterfragen.

00:34:22: Du hast ein Kapitel in deinem Buch und vorher hast du es auch schon ein bisschen angesprochen dass wir unbedingt uns auch mit Themen zeigen dürfen und des Kapitels hast du auch Beziehung statt Gehorsam.

00:34:32: Das ist auch etwas was mir sehr auffällt Dass das auch nochmal so einen Punkt für uns Eltern ist der manchmal ein ganz schön grasser Schritt braucht aber der eben auch so wichtig is weil wir da ja auch oft noch so unseren eigenen Schulrucksack auf dem Rücken haben, die Lehrkraft und Öl kämpft.

00:34:51: Und wir müssen angepasst sein, sondern wirklich in diese Rolle zu kommen ... Hey!

00:34:58: Wir sind auf Augenhöhe.

00:34:59: Wir sind nicht im Machtkampf, aber wir sind auf Augenhöhe.

00:35:01: Die Lehrkraft ist hier die Expertise.

00:35:04: Wir bringen aber eben genau wie du sagst es und gerade wir Eltern von Neue der Weggelfenkindern auch nochmal bringe da unsere Expertise mit.

00:35:13: Was kannst du dann noch mal mitgeben aus diesem Beziehungsstatt Gehorsam?

00:35:17: Ich hab das am Anfang schon so ein bisschen angedeutet, dass wir eben die Lehrkräfte in Schule haben und die haben da.

00:35:23: Das muss man einfach ganz klar sagen eine ziemlich strukturelle Machtposition.

00:35:27: Wir entscheiden ja doch sehr viel trotz aller Reformen

00:35:31: usw.,

00:35:32: was im täglichen passiert.

00:35:33: Entscheiden wir, wir entscheiden wie wir mit den Kindern sprechen!

00:35:36: Wir entscheiden erzieherische Maßnahmen, wir entscheiden pädagogische Maßnahmen... Unterrichtsinheit, wir entscheiden sehr viel und haben einen wahnsinnigen Einfluss darauf.

00:35:46: Das muss uns in der Verantwortung klar sein wie der Bildungsweg eines Kindes aussieht.

00:35:51: Wir haben auch Grenzen da drin aber letztendlich liegt das schon sehr viel in unserer Hand.

00:35:56: Auch wenn man an Noten denkt... Wir wissen, dass je nachdem wie die Lehrkraft auf eine bestimmte Arbeit schaut zum Beispiel kann eine unterschiedliche Note stehen bei exakt derselben Arbeit.

00:36:06: Das ist erforscht.

00:36:07: das heißt wir haben schon einfach ne strukturelle Machtposition es manchmal unbequem das anzusprechen.

00:36:12: aber es ist so und das müssen wir mitdenken.

00:36:14: Und dann haben wir eben die Eltern die zu Hause Ihren Bereich gestalten oder eben Erziehungspersonen, die so ihren Bereich gest alten je nachdem wie eigene Werte sind.

00:36:26: Beziehungsvorstellungen sehen das sehr unterschiedlich aus und eine große Anforderung als Lehrkraft.

00:36:31: Wenn ich da dreißig Kinder habe, habe ich dreißige Familienkonstellationen, Erziehungstile ... Das ist ja sehr heterogen heutzutage.

00:36:39: Zum Glück ist da Entwicklung und Bewegung drin.

00:36:41: Aber es ist natürlich auch eine Anforderungen damit umzugehen.

00:36:44: Und was irgendwie über die Jahre passiert ist, dass beide in ihrer Hauptdynamik sich eher darum drehen.

00:36:53: Mein Bereich!

00:36:54: Hier quatscht mir keiner rein und da habe ich wenigstens die Kontrolle.

00:36:57: Ich glaube das aus diesem Ohnmachtsgefühl entsteht, dass Lehrkräfte oft haben und Eltern oft haben.

00:37:02: Ohnmarkt und nichts tun können in diesen ganzen Systemen und Strukturen ist so ein Grundgefühl was Eltern und Lehrkräften in diesen Jahren begleitet.

00:37:09: Würde ich jetzt einfach mal als Vermutung reingeben.

00:37:12: Das, was sie kontrollieren kann, ist wenigstends hier mit meinen Glieds zu kleiner Bereich.

00:37:16: Da kann ich entscheiden, wie eben die Sprache zum Kind aussieht.

00:37:19: Was ich mache?

00:37:20: Wie ich agiere und... Und es fühlt sich sehr nach Angriff an wenn mir das nur auch noch jemand wegnehmen will weil er mich da reinkwatscht oder sie und sagt nee das fand ich jetzt aber nicht ganz so optimal gelöst.

00:37:31: zb und dadurch haben wir meins ist richtig meins is richtig so könnte man sagen.

00:37:36: Und jetzt kommt in der Schule noch mal das Problem dazu, dass wir ja eben auch ein gewisses Gefälle gegenüber Eltern haben.

00:37:43: Das ist nachgewiesen, dass Wir eben in dieser Schulentscheidungsverantwortung und in diesen ganzen Befugnissen, die wir da haben einfach am längeren Hebelsitz und Eltern wissen das.

00:37:53: Und dann passiert entweder, dass Eltern nicht aussprechen was sie wirklich denken.

00:37:57: Weil sie Angst haben ihrem Kind damit zu schaden.

00:37:59: aber dieses Nicht-ausgesprochene wird auch in irgendeiner Stelle diese Beziehung belasten das tut es immer.

00:38:03: oder Sie sprechen sehr deutlich aus oder werden immer deutlicher darin weil sie einfach gehört und gesehen werden wollen in dem und ich möchte unbedingt dazu ermuntern Auf beiden Seiten vielleicht, aber ein kleines bisschen mehr bei Lehrkräften.

00:38:19: Die Dinge und Expertise die Ideen und Impulse von der anderen Seite sich anzuschauen offen dafür zu sein erst mal offen dafür Zu sein müssen keine Angst davor haben.

00:38:31: wenn jemand kommt und sagt das und dass würde unserem Kind total helfen wir machen damit zu Hause supergute Erfahrungen Das vielleicht nicht, also dann darf der erste Impuls meinet wegen seine ... Wann soll ich das noch machen?

00:38:43: Ist ja auch irgendwie ein valider Impuls.

00:38:45: Aber diesen Impuls kurz zu haben und dann kurz wieder ins Bewusstsein zu kommen und sagen, stopp meinen Moment mal!

00:38:53: Kann ich mir das vielleicht wirklich vorstellen?

00:38:55: Würde das mein im Toolalltag vielleicht wirklich

00:38:57: erleichtern?!

00:38:58: Gibt es Möglichkeiten, diese Sachen zu integrieren?

00:39:02: Oder ich kann zumindest mal das Signal geben.

00:39:04: Das, was Sie mir da vorschlagen, das werde ich mir in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.

00:39:08: Vielen Dank, dass sie das reinbringen!

00:39:09: Da sind Eltern die mir – und das ist meine Haltung erst mal eine Unterstützung anbieten.

00:39:14: Es wird sofort gesagt, jetzt kommen da die Eltern mit so Ideen, die vertrauen wir gar nicht mehr, die wollen hier alles irgendwie ummodeln in alles was ich tue, wird hinterfragt und das ist wahrscheinlich dann schon weil es so ne weite Stufe hat und solange nicht beachtet wurde was die Eltern vielleicht zu viel Bedürfnisse und Wünsche und Ideen haben.

00:39:30: Aber am Anfang steht wahrscheinlich ein erster kleiner Impuls.

00:39:33: Und ich kann sehr wohl die als Lehrkraft annehmen und erst mal begreifen, ich muss die Eltern hier auf Augenhöhe holen.

00:39:39: Das was sie wissen ist super wertvoll!

00:39:41: Natürlich kann ich nicht alles umsetzen.

00:39:43: Ich kann keine Einzelbetreuung in einem Dreißig Kindersetting leisten.

00:39:46: das kann ich sehr respektvoll auch kommunizieren.

00:39:48: aber ich kann signalisieren Das ist ein guter Impuls.

00:39:52: Jetzt hab ich natürlich dreißig Kinder hier, ich muss mal schauen wie wir das integrieren können?

00:39:55: Ich mach mir mal Gedanken und melde mich noch mal dazu.

00:39:57: Wäre das okay?

00:39:58: Dann wissen die Eltern Okay, ich kann sowas heranbringen!

00:40:01: Ich werde ernst genommen, ich bin auf Augenhöhe Meine Expertise ist genauso wichtig Und Lehrkräfte ganz wichtig.

00:40:07: Ihr macht euch nicht kleinerfachlich wenn ihr Ideen von Eltern annehmt Da...ich habe immer gehört du öffnest den Tür und Tor Wenn du das einmal zulässt, dann quatschen die dir nur noch rein.

00:40:20: Oder die nehmen dich nicht mehr ernst!

00:40:22: Du musst auf Lösungen

00:40:23: kommen.".

00:40:23: Und ich hab da immer schon gedacht ... nie und diese Erfahrung habe ich auch in der großen Häufigkeit... Ich bin immer bei der großen Masse.

00:40:30: Ich kann nicht sagen, ich schreib so ein Buch nicht oder ich geb diese Impulse nicht, weil es einen Paar gibt, den man vielleicht ein bisschen einfangen muss.

00:40:37: Aber der ganz große Teil und den geht's mir doch.

00:40:41: Und wenn ich den gut abhole, sag hey, dass was sie mir da entgegenbringen?

00:40:45: Es ist eine gute Idee.

00:40:46: Ich muss mal gucken, wie es hier integrieren kann?

00:40:48: Weil wir ja nicht das gleiche Setting haben die zu Hause.

00:40:51: Aber ich mach mir mal Gedanken!

00:40:52: Das sind echt guter Impuls vielen Dank.

00:40:54: und wenn ich das so habe und die beruhigt sind im Grundvertrauen haben dann hab' ich auch andere Kapazitäten für die zwei drei, die vielleicht etwas intensiver Kommunikation brauchen meinerseits oder wo wir uns länger finden müssen.

00:41:06: Das gibt's natürlich auch Und bitte bitte traut euch diesen Impulsen offen zu begegnen Und wenn, und das ist glaube ich mein Lieblingspaar in dem Buch.

00:41:16: Wenn mir da wirklich ganz große Bedenken haben, dann bin ich immer bei Selbstoffenbarung.

00:41:20: Ich kann es auch benennen!

00:41:22: Ich kann sagen auf einem Elternabend kann ich einfach mal ganz ehrlich sagen... Also warte mal auf?

00:41:27: Ich habe ein bisschen, ich sage Ihnen einfach ganz, ganz ehrlich, aber ich hab manchmal wirklich Angst davor was passiert, wenn ich jetzt diese Sachen umsetze.

00:41:35: weil mir wurde in meiner Ausbildung immer gesagt, wenn man das mit Eltern macht Dann steht ihr hier alle Schlange vor der Tür und wollt jeden Tag irgendwas anderes von mir.

00:41:43: Und ich weiß natürlich, dass das so nicht ist aber ich hab das so oft gehört, dass es echt nicht einfach ist mich davon zu lösen.

00:41:50: also Ich bemühe mich sehr ihre Impulse anzunehmen.

00:41:53: Kommen Sie bitte gerne wenn sie solche Sachen haben.

00:41:55: Aber falls sich da mal nicht so offen reagiere oder falls ich erstmal schlucken muss bei manchen Sachen Bitte nehmen Sie's mir nicht übel Das hat nichts mit ihnen persönlich zu tun!

00:42:03: Ich habe da so anders gelernt und muss mich da jetzt erst einmal reinfuchsen.

00:42:06: selbst offenbarung ich mache damit so gute erfahrung als mutter ganz genau so.

00:42:11: wenn ich dann sage ich sag immer ganz ehrlich ich weiß dass das jetzt vielleicht oder ich habe einfach angst, dass das total fordernd rüber kommt.

00:42:18: so mache ich nicht das überhaupt nicht.

00:42:19: Ich hab an der und der stelle angst da und davor also auch selber zu sagen was ist gerade in mir los?

00:42:24: Das ist so wertvoll!

00:42:26: Absolut.

00:42:27: Und genau, das ist Beziehungsarbeit.

00:42:28: und so wie du eben gerade gesagt hast diese Offenheit von Lehrkräften ist auch die Einladung an uns Eltern.

00:42:36: auch da.

00:42:36: also ich erlebe es häufig dann gehen Familien grad in den ersten Schulwochen unter vor lauter Hausaufgaben wo ich denn auch sehr ermutigend sage gebt einmal die Rückmeldung wir Eltern müssen nicht verlängerte Arm der Schule sein und in diese Gehorsam zu gehen sondern Wir können ein Stellen hier in diesem Buch rauskommt.

00:42:58: Wir können in eine zugewandte Kommunikation, wir können in ein zugewantes Teamarbeit Erziehungspartnerschaft gibt es ja dieses Fachwort sozusagen.

00:43:08: und wir sind nicht gegen die Lehrkraft wenn wir sagen oh die Hausaufgaben überfordern mein Kind gerade sondern in einer zugewanden Haltung!

00:43:16: Die Lehrkraft möchte das Beste für meinen Kind ich möchte Das Beste Für Mein Kind Ich zeige mich hier zugewandt und ja, bin ergebnisoffen und bring meine Expertise mit rein.

00:43:28: Und bin gleichzeitig eben offen für die Expertise der Lehrkraft, die da auch einfach eine große Erfahrung mitbringt wie du ihm sagst – Mit dem Blick auf die ganze Gruppe!

00:43:37: Mit Blick auch gerade wenn es unser erstes Kind in der Schule ist.

00:43:41: Für manche Entwicklungsschritte vielleicht... Boah!

00:43:44: Und wie du hier beschrieben hast, ja auch anders.

00:43:46: Ja, zweimal im Jahr und so wenig Kommunikation?

00:43:49: Ich kann jetzt gerade sagen... Genau mein jüngstes Kind kommt jetzt in die letzte Grundschulklasse.

00:43:54: Ich bin völlig ausreichend mit dieser Kommunikatur.

00:43:58: Also ich brauche nicht mehr mehr.

00:44:00: So diese Andockungspunkte und das fühlt sich total gut an.

00:44:03: Zweimal im Jahre.

00:44:05: Diese Gespräche manchmal sogar nur einmal im Jahr wenn alles rund läuft.

00:44:13: drei, vier, fünf Mal im Jahr vielleicht.

00:44:15: Aber es passt!

00:44:16: Und ich brauche nicht mehr, ich will nicht mehr.

00:44:19: Diesen Blick hatte ich aber am Anfang nicht.

00:44:21: und aber diese Blick hat die Lehrkraft vielleicht weil sie ja schon öfters mit Habi mich begleitet hat und dem auch sozusagen ein bisschen vertrauen

00:44:29: Was da auch total drinsteckt, in dieser nicht nur die Expertise anerkennen sondern auch die Realität der anderen Person einzugehen.

00:44:37: Auch wenn sie zum Beispiel sehr weit weg ist von meiner.

00:44:39: das ist ja was wir gesamtgesellschaftlich gerne ein bisschen mehr üben könnten finde ich.

00:44:43: ne Schule ist ja immer Gesellschaft in a nutshell find'n und da gehört eben auch rein.

00:44:48: wenn zb dann so viele Hausaufgaben zu Hause kommen Können die sich nicht mal absprechen, müssen hier drei Lehrkräfte in Dreifächern so einen Wuß geben.

00:44:57: Ist doch wohl kein Problem.

00:44:58: Mal kurz sagen, ich hab heute noch relativ viel aufgegeben.

00:45:02: Könntet ihr vielleicht ein bisschen weniger heute oder so?

00:45:05: Und jede Lehrkraft, die jetzt hier zuhört wird eine Absprache treffen im Schulalter wann!

00:45:13: Wie?

00:45:14: Ich schaff, wenn's hochkommt aufs Klo zu gehen.

00:45:16: Wenn es gar nicht mehr geht!

00:45:18: Aber das war's dann auch.

00:45:19: und wirklich das Versuchtes Buch immer wieder einzuladen... Wie geht es wohl der Gegenseiter?

00:45:26: Und hat die Gegenseite jetzt bestimmte Dinge getan, weil sie Kinder hast oder weil sie's mein Kind besonders schwer machen möchte.

00:45:32: Oder tun Eltern das, weil Sie mich persönlich blöd finden oder weil Sie irgendwie ein Geldungsbedürfnis haben und mich wirklich beschäftigt halten wollen?

00:45:42: Nein natürlich nicht!

00:45:44: Sondern manchmal sind es einfach strukturelle Dinge und da zum Beispiel können sich Eltern gut rein versuchen reinzudenken.

00:45:50: was ist eben ich denke immer so?

00:45:52: denkt so an den richtig knülligen Nachmittag, nachdem er abends auf dem Sofa sitzt und denkt... Oh Gott!

00:45:59: Ich kann vielleicht heimisch gerade ausgucken.

00:46:01: Und die Wand anstarren aber mehr schaffe ich heute nicht.

00:46:04: Denkt mal am Sonnen-Nachmittag.

00:46:05: Das ist der Schulvormittag mal dreißig locker.

00:46:09: Und dann ein Verständnis dafür aufzubauen?

00:46:11: Ja natürlich ist es unsere Profession ja unser Setting ist ein bisschen anders.

00:46:14: Nichtsdestotrotz hat man doch auch als Elternteil eine Idee davon Wenn gerade die Lehrkräfte, die sich vornehmen.

00:46:21: Ich möchte Bedürfnisse sehen.

00:46:22: ich möchte dass es den Kindern hier gut geht.

00:46:24: Die machen es sich in anderen Strichen ganz besonders schwer weil das hart ist im System das überhaupt nicht zur Verfügung stellt das zu gewährleisten.

00:46:32: und wenn man schon eine Idee davon als Eltern hat wie das ist so zwei drei auch nur ein Kind durch den Nachmittag zu begleiten und am Ende zu sitzen denken.

00:46:39: Gott sei Dank feierabend.

00:46:43: Hier habe ich irgendwie nicht so reagiert wie ich wollte.

00:46:45: Das hab' ich jetzt völlig vergessen.

00:46:47: das wollten wir doch eigentlich auch noch machen.

00:46:49: Hier war mein Ton nicht so, wie ich mir das eigentlich vorgenommen

00:46:51: habe.".

00:46:51: Das hat nicht geklappt!

00:46:52: Das war zwar total schön!

00:46:54: Also was halt ein voller Familiennachmittag mit sich bringt und das ist unser Vormittag.

00:46:59: Wie gesagt in dieser Intensität eines Systems, dass es nicht zur Verfügung stellt – mit potenziell viel mehr Kindern als nur eins zwei oder drei?

00:47:07: Und wenn ich das schon mal so als Grundgedanke im Hinterkopf habe und denke, okay in diesem Setting ist es echt nicht leicht immer an alles zu denken.

00:47:14: Absprachen werden wahrscheinlich im laufenden Schulalltag kaum möglich sein oder nur schwer umsetzbar dann bin ich in solchen Sachen direkt in einer anderen Kommunikation.

00:47:26: ist schon viel schwieriger, wenn ich das so mitdenke und sage, die haben aber auch wirklich eine Aufgabe.

00:47:31: Dann gehe ich wahrscheinlich nicht rein und sag, könnten Sie sich vielleicht auch mal absprechen?

00:47:35: Wenn mein Kind sitzt hier ne Stunde an den Hausaufgaben, es kann ja wohl nie wahr sein, sondern zu sagen, vielleicht habt ihr Ansprache nicht ... Na, ich sag einfach mal wie's heraussauen, dann gucken wir mal.

00:47:43: Wahrscheinlich klärt sie es relativ schnell.

00:47:45: Und andersrum eben ganz genauso.

00:47:48: Eltern, die gerade neue, divagente Eltern dienen Impuls reinbringen haben.

00:47:52: Das hat nichts damit zu tun dass sie unsere Arbeit per se total schlecht finden oder super unzufrieden sind oder die Kontrolle haben wollen.

00:47:59: vielleicht ist das nur der verzweifelte Versuch ein bisschen?

00:48:02: Die Idee davon zu bekommen okay mein Kind ist ja auf dem Schirm und ich habe sehr oft die Erfahrung gemacht dass es nicht aufm Schirm ist bräuchte einfach nur so einen ganz kleinen Impuls, dass sich damit ein bisschen entspannen kann.

00:48:17: Das hat nichts damit zu tun, dass ich diese Person da blöd finde oder ihr es lebenschwer machen möchte.

00:48:22: Sondern das sind sehr verständliche Elternängste und wenn wir uns auf diese Perspektiven einlassen ... Oder die vergessene Ausflugsgeld oder so, dass das nicht älternd sind denen alles egal ist Zuhause sondern also mein Mann und ich Auch gerne spielt dran mit so was, falls sie leckerhaft zu hat.

00:48:41: Entschuldigung!

00:48:42: Und wir sind super zugewandte und hoch engagierte Eltern aber wir sind halt auch pflegende Eltern und es geht einfach unter... ...und das passiert uns und da braucht man doch Wohlwollen und jemanden der nicht nur unsere Expertise anerkennt sondern eben auch unsere... Lebensrealität ein bisschen mitdenken und sagen, naja wird schon keine Absicht gewesen.

00:49:01: Na ja schreibe ich vielleicht doch noch mal... Ich weiß es ist super nervig als Lehrkraft dem hinterher zu rennen!

00:49:05: Ich weiß das so null!

00:49:07: Und trotzdem passiert das nicht in einer bösen Absicht und wir tun so viel wenn wir an diesen Grundlagen arbeiten und gleichzeitig sind die aber halt nicht das schöne Kochrezett sondern sehr viel Arbeit mit einem selbst.

00:49:21: und das ist der Knackpunkt!

00:49:23: Absolut und das macht das so wertvoll.

00:49:25: Du hast es jetzt auch schon ein paar Mal erwähnt und das finde ich in deinem Buch auch so wertvoll.

00:49:29: Denkt einfach auch unterschiedliche Lebensrealitäten mit, und das ist für uns eben alle Beteiligten zu wertvoll!

00:49:42: Wir haben's immer wieder angesprochen.

00:49:45: Thema Norit Evergens im Schulalltag.

00:49:48: Ich würde jetzt gern sagen Hast du uns das Kochrezept?

00:49:51: Du hast uns jetzt an Paar Stellen schon gesagt Das Kochrezep gibt bei dir

00:49:54: nicht?!

00:49:55: Was ich total gut finde, also bin ich großer Fan von.

00:49:58: Und gleichzeitig hast du vielleicht ein Impuls für uns Eltern und die Lehrkräfte Neurodivergenz im Schulalltag?

00:50:07: Was sind Samen an denen wir denken dürfen, die das stärken?

00:50:11: Ich bin ein großer Fender von proaktiv zu sein, also nicht mit super vielen Ängsten und Sorgen da reinzugehen.

00:50:18: Seine Herren gucken wir mal ne?

00:50:19: Ich hab ja diese Brille dann auf.

00:50:21: Diese Ängste- und Sorgebrille kann ich gar nichts gegen machen.

00:50:23: die wird da sein.

00:50:24: Weil ich einfach als Elternteil eines neurodivergenten Kindes mit hoher Wahrscheinlichkeit genug Erfahrungen gesammelt habe um eben nicht ganz so entspannt in neue Situationen zu gehen.

00:50:34: Fair!

00:50:35: Und dann sagen, na okay.

00:50:36: Dann biber ich jetzt hier mal wachelang und kauere meine Fingernägel ab und guck mal wie es läuft.

00:50:41: Wenn's dann kracht, komm ich!

00:50:42: Sondern da auch für das eigene Entspannungsgefühl ruhig proaktiv zu sein.

00:50:48: zuzugehen.

00:50:49: Da geht es nicht darum, auch wenn wir das vielleicht gerne mal möchten quasi das Lexikon übers Kind mitzugeben, sagen Sie, wenn die Situation auftaucht finden sie auf Seite zweiundfünfzig die exakte Verhaltensregel für diesen Moment.

00:51:02: Auf Seite fünfundsiebzig finden sie dann wie mein Kind in solchen Situationen behandelt werden möchte.

00:51:07: am liebsten wird meiner Mannschaft sowas mitgeben.

00:51:10: also ein bisschen gehört dazu Ein Vertrauensvorschuss zusammen zu kratzen, das ist unglaublich schwer.

00:51:16: Aber jede Person die dieses Kind neu begleitet hat erst mal verdient, dass wir wohlwollend starten.

00:51:23: Das ist auch ganz wichtig!

00:51:25: Ich weiß es ist schwerer in diesem Kontext aber trotzdem ein bisschen davon zusammenkratzen und sagen

00:51:30: ja...

00:51:31: Vielleicht wird's ja doch was.

00:51:33: Und dann kann man in die Kommunikation gehen und wirklich sagen, wir sind die Eltern oder ich bin nie mehr mal, ich bin der Papa davon.

00:51:41: Uns ist ganz wichtig das einmal mitzugeben.

00:51:43: Man kann auch da schon die Selbstoffenbarung reinbringen und sagen, damit sie uns ein bisschen einordnen können, wir wirken vielleicht manchmal etwas nervös?

00:51:50: Oder da sind wir noch nicht so entspannt.

00:51:52: Wir haben echt Bammelvorschule ... Oder wir haben Bammeln vor dem Lehrkraftwechsel oder wie immer, in welcher Klasse wir befinden.

00:52:00: Wir haben Angst vor diesem neuen Schuljahr.

00:52:02: Das begleitet uns einfach ein bisschen, weil wir auch in der Vergangenheit nicht so schöne Erfahrungen gemacht haben.

00:52:06: Wir bemühen uns aber wirklich sehr, auch sie gut zu unterstützen wenn ihnen was auffällt.

00:52:11: Wenn Sie Fragen haben können Sie jederzeit kommen.

00:52:14: jetzt lernen Sie gerne unser Kind erst mal kennen.

00:52:16: Wir sind gespannt wie Sie es wahrnehmen also solche Gespräche suchen und da auch schon wirklich sowas reinbringen damit ihm die Lehrkraft auch sofort einordnen kann.

00:52:25: Jetzt muss ich nicht befürchten dass die nächsten Eltern kommen die quasi mich täglich an eine Strippe haben und mir den Maßnahmenkatalog für ihr Kind mitgeben wollen.

00:52:34: Das passiert so gut wie nie, wenn man rechtzeitig das Gut einfängt muss ich auch ehrlich sagen aber diese Angst haben Lehrkräfte.

00:52:41: Und dann das ein bisschen einzufangen und zu sagen also so sieht es aus kann sein dass wir vielleicht manchmal etwas enger dran sind vielleicht mal schon früher nachfragen und vielleicht auch ein bisschen ängstlich wirken einfach weil wir ängster sind.

00:52:55: aus denen und den Gründen Bitte sehen Sie uns das nach.

00:52:57: Haben sie Nachsicht oder verstellen es dafür?

00:52:59: Das kann man einfach so reinbringen, das finde ich super, super wertvoll.

00:53:04: Je nachdem ... Das möchte ich umgern als das muss man machen mitgeben aber natürlich hilft es in diesem Kontext am Anfang ein bisschen mehr Kontakt zu haben und vielleicht auch darum zu bitten ob das möglich wäre dass man in diesen ersten Wochen nur in den ersten Wochen vielleicht einen zwei Mal miteinander sprechen kann wie's denn so läuft wie das Kind ankommt einfach auch um danach entspannter weiter gehen zu können.

00:53:26: Ich ermutige Lehrkräfte unbedingt dazu, das so zu tun!

00:53:29: Ich mache damit super gute Erfahrungen mir in den ersten Wochen ganz bewusst dafür Zeit zu nehmen und ich finde gerade in den Ersten Wochen ist auch genau das ein guter Fokus.

00:53:37: Man kriegt ein gutes Gespiel dafür, welche Eltern mehr Händchen halten brauchen.

00:53:42: Und das dann auch wirklich zu tun?

00:53:44: Einfach kurz zurückmelden ... Ich schreibe mal eine kurze Mail.

00:53:48: Die Woche ist gut gelaufen und ich hab das beobachtet im Großen und Ganzen bin ich aber sehr zuversichtlich.

00:53:53: schönes Wochenende.

00:53:54: Irgendwie sowas, ne?

00:53:55: Das hilft total!

00:53:56: Ich weiß nicht ob man als Eltern so aktiv darum bitten kann.

00:53:59: wenn ihr einen Gespür für die Lehrkraft habt und sagt oh, ich glaub es können wir reinbringen.

00:54:03: Dann kann das natürlich super wertvoll sein Und unser Kind, glaube ich, können wir auch gut begleiten.

00:54:09: Indem wir auch unserem Kind signalisieren, wie er als Eltern wollen.

00:54:13: mit dieser neuen Person, die ab jetzt einen wichtigen Verantwortungspart für dich hat ... Mit der wollen wir gut in den Austausch kommen und uns gut stellen.

00:54:21: Das haben wir bei unseren Kindern auch immer gemacht.

00:54:22: Haben gesagt, ich komm grad vom ersten Elternabend, die macht ja nen super netten Eindruck.

00:54:27: So was zum Beispiel einfach mal so setzen.

00:54:30: So ein kleiner Impuls, der einfach zeigt... Wir sind super aufgeschlossen dieser Person gegenüber, weil wir sind ja so krasse Leuchttürmer für unsere Kinder.

00:54:39: Noch mehr als im neurotypischen Kontext!

00:54:40: Unsere Kinder sind sehr nah an uns dran und gucken ganz genau was wir machen.

00:54:44: Brauchen sie auch krass als Sicherheit?

00:54:47: Und die Art wie wir diesen Menschen begegnen ist für alle Kinder.

00:54:51: Im neurodivergenten Kontext aber oft ein bisschen mehr, wenn die merken okay... Fein und erst mal wohlgesonnen, die gucken positiv.

00:55:00: Und offen auf diese Person setzt das schon für unser Kind.

00:55:07: Wenn wir dann dieses Fundament haben, ist es leichter wirklich ... auch mal anzusprechen, wenn vielleicht irgendwas das Kind zu Hause erzählt.

00:55:15: Wo wir denken, da würde ich noch mal gerne nachfragen wie die Situation war und das würde ich auch so tun nach Fragen nicht mit dem Vorwurf reingehen sondern ah mein Kind hat das und das Haus erzählt.

00:55:25: natürlich möchte ich gerne ihre Perspektive dazu einmal hören.

00:55:27: können wir dazu vielleicht kurz sprechen?

00:55:29: Absolut, ja total.

00:55:31: Also ein Kind von mir wechselt zum Beispiel jetzt auch die Schule also weiterführende Schule und genau so einen E-Mail habe ich jetzt geschrieben gehabt.

00:55:37: Ich kenne die Lehrkraft noch nicht da läuft er dann alles viel selbstverständlich aber ich meine hey ich freue mich mein Kind kommt ich bin zuversichtlich und gleichzeitig genau Bin ich interessiert einer guten Zusammenarbeit.

00:55:48: vielleicht können wir nach ein paar Wochen einmal normal kurz in Austausch gehen wie das Kind da angekommen ist und was es braucht und wie ich auch vielleicht nochmal unterstützen kann.

00:55:57: Zwei Zeilen zurückbekommen Das hört sich total schlüssig an und auch, also ich sehe das auch so als Investition.

00:56:02: Ich habe zwei Zeilen von dieser Lehrkraft zurückbekommen – das hört sich gut an!

00:56:06: Ich brauchte jetzt gar nicht mehr an der Tür zu stehen und zu klopfen.

00:56:09: Es war ein erstes Andocken und es erleb' ich auch in meinen Beratungen ganz viel oft.

00:56:14: Passiert ganz viel im Kopf und diese Ängste werden groß.

00:56:17: und was ist dann?

00:56:18: Und wie isst das?

00:56:19: Und ist es wirklich

00:56:20: gut?!

00:56:20: Dann ist manchmal ein Zwei-Zeiler lässt soviel Luft aus diesem Luftballon raus, der sich ganz aufpluschen kann.

00:56:29: Bei allen Kindern, bei unseren Neure Divergenten noch viel mehr und da einmal einen Austausch zu sehen oder ich hatte gerade eine Mutter in der Beratung auch viele Sorgen weiß was ich war und die ist jetzt mit zum Sportfest gegangen und war ein Vormittag im Sportfest und da ist soviel Luft raus weil sie ihr Kind in der Interaktion erlebt hat wie und mit den Lehrkraft einfach erlebt hat und das ist viel mehr als ich in tausend Stunden Nervensystemarbeit.

00:56:57: Das ist so wichtig, dass du den Punkt noch mal mit rein bringst.

00:56:59: Der Ist nicht ganz entscheidend!

00:57:01: Wir haben ja, das habe ich am Anfang angedeutet, ein bisschen diese Tür zu Mentalität.

00:57:05: Eltern müssen leider draußen bleiben.

00:57:06: wie diese Wunderanleihenschilder sieht das manchmal

00:57:09: aus.

00:57:10: Ab hier kannst mein Kind alleine.

00:57:13: Ich verstehe, wo das herkommt.

00:57:14: Ich bin ja nun in Schwule und manchmal gibt es auch Schutzmaßnahmen die das wirklich nötig machen dass diese Tür von uns und wir sehr genau sehen wer da reinkommt.

00:57:22: Das kann man aber...

00:57:23: Kann ich total davon ziehen?

00:57:24: Das ist auch noch mal wichtig das zu wissen!

00:57:26: Dass es nicht darum geht mich als Elternteil auszuschließen sondern dass es ein Schutz im System ist.

00:57:32: Das war für mich tatsächlich einmal sehr wichtig.

00:57:34: Genau und das ist der Punkt Kommuniziert das Eltern?

00:57:38: Wir tun so viele Dinge und wir sind in unserem Berufskosmos oder in diesem Schulkosmos.

00:57:42: Für uns ergibt es alles Sinn, und wir wissen voll die menschliche oder Schutzintention dahinter.

00:57:47: Eltern können das aber nicht einfach wissen oder antizipieren gerade wenn zum Beispiel auch verschiedenste Kulturkreise zusammenkommen, die ganz anders sozialisiert worden sind im anderen Schulsystem unterwegs waren.

00:57:57: Die haben anderes Wissen über Schule und das ist total okay!

00:57:59: Das müssen wir ein bisschen mitdenken.

00:58:01: Kommuniziert warum das so ist?

00:58:03: Nicht einfach diese Schilder hinhängen dann kann man auch noch mal überlegen... ob wir diese Schilder so schreiben.

00:58:07: Wir Eltern bleiben bitte draußen oder ab hier schaffen, wie es alleine steht auch mal gerne statt sowas aufzuhängen und zu sagen herzlich willkommen!

00:58:18: Bitte einmal klingeln und im Sekretariat melden wir uns auf sie.

00:58:24: selbe Maßnahme, die Tür ist trotzdem zu.

00:58:26: Man muss trotzdem klingen um reinzukommen aber es steht herzlich willkommen.

00:58:30: ich bin ja trotzdem willkommen und wenn ich dann zum Beispiel aus einer Einführungsveranstaltung oder auf den ersten Klassenelternabenden einfach sage ach so nur noch mal als Info also unsere Schultürs abgeschlossen.

00:58:41: das dient einfach der Sicherheit.

00:58:43: das ist eine Maßnahme wo wir ein bisschen um ihr Verständnis bitten.

00:58:45: sie sind uns trotzdem sehr willkommen.

00:58:47: klingen Sie einfach melden sich im Sekretariat und dann finden wir zusammen, nur dass sie da einmal Bescheid wissen.

00:58:53: Und sofort ist diese Maßnahme was ganz anderes als nur dieses Schild.

00:58:57: oder in manchen Schulen gibt es so... Da ist auf dem Boden eine Linie gesprüht wo die Eltern nicht drüber gehen dürfen.

00:59:02: Ich verstehe warum.

00:59:04: der Grund ist wahrscheinlich ein Schultergleiche aber die Message, wir müssen gucken welche Signale wir damit senden und wie wir die senden.

00:59:13: ich möchte auch Schulen ermutigen öffnet die Türen Sinnbildlich gesprochen.

00:59:19: Man, der musste ja wie gesagt die Vorderte hier muss abgeschlossen sein.

00:59:22: aber habt nicht so Angst davor.

00:59:24: das was du beschreibst war nämlich super.

00:59:25: diese mutter ist dahin und anstatt zu sagen oh jetzt kriege man ein blick.

00:59:29: jetzt habe ich aber hab ich aber hier einen push bekommen.

00:59:33: jetzt stehe ich jeden tag vorm schulgebäude.

00:59:36: nein es passiert dass was meistens passiert weil jetzt habe Ich mein einblick.

00:59:39: ich habe meinen verständnis dafür was hier passiert.

00:59:42: Ich sehe lachende Kinder, die auf dem Sportfest umhertollen.

00:59:45: Ich sehe ein Kind das weint aber getröstet wird.

00:59:48: Ich seh'n Kind dass sich zurückzieht, aber das auch gerade darf!

00:59:51: Also wenn ich einen offenen Blick dafür hab kann ich den Spirits ein bisschen einfangen.

00:59:55: und siehe ganz viele Lehrkräfte, die sich da wahnsinnig bemühen so'n Fest am Laufen zu halten wo die Kinder kommen und freudig hinlaufen dürfen wir noch?

01:00:04: Wo einfach schöne Interaktion fest ist zu stellen ist Und dann kann diese Mutter aus dem Schulgebäude gehen.

01:00:10: Wie du sagst, es hat so die Luft rausgelassen.

01:00:12: Und das ist ... die tausendmal wahrscheinlichere Variante als Eltern, sie sagen, oh, mir wurde die Tür aufgemacht!

01:00:20: Jetzt stehe ich aber jeden Tag.

01:00:22: Ja?

01:00:22: Es gibt Eltern, die ein bisschen in diese Richtung begleitet werden müssen.

01:00:25: Ganz wenige.

01:00:26: Der Großteil möchte nur wissen was los ist, möchte ein bisschen Transparenz, möchte den Ort kennen, wo das Kind jeden Tag so viel Zeit verbringt, möchte dort genauso willkommen sein wie das Kind.

01:00:37: Und wenn das Signal da ist oder man es an einem Tag mal erlebt, dann ist meistens ein Haken dran und die Luft raus.

01:00:44: Wie du sagst!

01:00:45: Deswegen unbedingt dazu ermuntern und nicht dieses.

01:00:47: Wenn ich die Tür aufmache, werde ich die Eltern hier nie wieder los.

01:00:50: Also ich habe genügend um die Ohren.

01:00:52: Ich freue mich, wenn ich weiß mein Kind ist da gut aufgehoben oder gut genug... Oft wird Eltern, auch die ich begleite gesagt, sie müssen nur mal loslassen.

01:01:02: Meine Erfahrung ist gerade wie Eltern von Neurodivergenten sind, wie das heißt auf pflegende Elternschaft, die haben so viel um die Ohren.

01:01:10: Wenn wir loslassen dürfen tun wir es total gerne!

01:01:13: Wir brauchen

01:01:14: nur

01:01:14: zwei drei Hände und Netz.

01:01:17: aber es gibt nichts was wir uns mehr wünschen als manchmal bisschen loslassen zu dürfen.

01:01:22: Ja

01:01:23: perfekt Absolut.

01:01:26: Und das ist auch wieder, was ist das?

01:01:29: Haltung!

01:01:30: Wir kommen leider nicht drum herum in Haltung und Selbstreflektion zu gehen.

01:01:34: Das ist ja auch der Grund, warum ich echt ein bisschen schisser vormachen würde.

01:01:40: Es gibt auch ein bisschen Kochrezepter drin, es gibt ganz viele Formulierungen dann...

01:01:45: Ja, das ist total schön.

01:01:47: Es gibt diese Kochrezette...

01:01:49: Das ist nicht damit man diese Formulierung eins zu eins übernimmt.

01:01:51: wir müssen bitte ein bisschen in authentischer Sprache bleiben.

01:01:54: aber mir hilft es immer wenn ich so einen Tipp einfach bekomme okay und wie würdest du das kommunizieren?

01:02:00: Achso ungefähr!

01:02:01: Ah jetzt kann ich's mir besser vorstellen.

01:02:02: so ist das ganz ganz viel in diesem Buch.

01:02:04: das haben wir schon das ist da drin und hoffentlich auch unterstützen und hilfreich.

01:02:08: Aber ein ganz großer Teil hat leider mit uns selbst zu tun Und wenn man an diesen...

01:02:12: Nicht leider Sassi Ich glaube, ein Glück und ein Glück bringst du das so gut auf den Punkt.

01:02:18: Und manchmal ... Also ich sage immer, weißt du dieses Wenn wir was verändern wollen?

01:02:24: Das machst du ja total!

01:02:26: Vielleicht bist du an manchen Stellen in diesem Buch aber es macht zu wertvoll auch unbequem.

01:02:30: Wir dürfen manchmal unbequeben sein um diese Veränderung zu machen und ich liebe dieses Buch.

01:02:36: Es ist verändert sehr gut und

01:02:40: wenn's an

01:02:40: manche Stellen nicht bequem ist Darfst du uns wachsen lassen?

01:02:44: Ich glaube

01:02:45: auch, dass Veränderung ja ein bisschen das Unbequeme braucht.

01:02:48: Wenn ich nicht an irgendeinen Punkt denke... leuchtet mir irgendwie ein, hab ich aber gar nicht so gemacht.

01:02:54: Bisher ... iiiiih!

01:02:55: Das fühlt sich aber nicht gut an.

01:02:57: Daraus entsteht ja im besten Fall, wenn wir dann eben nicht das nicht ablehnen und sagen, das kann ja wohl gar nicht stimmen.

01:03:03: Und ich bleib jetzt hier bei meinem, sondern ein bisschen dieses unbequeme Gefühl uns mal angucken und sagen Ja, ach so, das habe ich vielleicht, weil ich schon ne Ahnung davon hab, dass es bisher nicht so förderlich gelaufen ist aus meiner Richtung?

01:03:15: Na gut da darf ich mich aber ganz schnell selber verzeihen und sagen Gut, jetzt weiß ich mehr Jetzt mache ich es anders.

01:03:21: Und das, um in eine Veränderung zu kommen, braucht's ein bisschen ... Wenn ich denke, du bist alle Supi!

01:03:26: Auch die schreibt das mal so und ja, das mach' ich doch schon alles so, dann vielleicht macht man's auch im besten Fall schon gut?

01:03:31: Dann brauchen wir die Veränderungen nicht, aber die brauch halt dieses unbequeme Gefühl.

01:03:34: Aber was sich so schwierig finde, da kann ich mir kurz als Autorin in einen Blick geben ist wenn ich das jetzt in der Einzelberatung mache oder auf einer Bühne stehe und Fragen dazu beantworten kann, kann nichts moderieren sozusagen und kann sagen, das meinte ich übrigens so.

01:03:46: Ah, guter Punkt noch mal.

01:03:48: Können wir so und so einordnen?

01:03:49: Aber dieses Buch muss das ganz alleine schaffen.

01:03:52: Das hat jemand in den Händen und muss nur durch diese geschriebenen Worte genau diese Haltung kommen, die ich gerade beschrieben habe ... Ach so, ja.

01:04:01: Nee, klingt irgendwie logisch.

01:04:03: Ah, das war ein unbequemes Gefühl!

01:04:05: Na ja, gut vielleicht komme ich aber trotzdem weiter und ich gebe dieses Buch jetzt in die Welt und es muss ... Ich muss es so geschrieben haben dass möglichst viele sagen naja den kleinen Impuls hier den kann ich da dafür habe ich gerade die Kraft den nehme ich jetzt mal mit Und das ist sehr aufregend diesmal einfach weil es so ein hoch sensibles Thema ist.

01:04:23: Ich stelle mal die Hypothese im Raum Und so wichtig und es wird viel bewegen.

01:04:28: Gleichzeitig können wir Eltern ja auch gerade noch mal so mitdenken, was du grad beschrieben hast hier.

01:04:35: Du dein Baby in die Welt lassen, wenn wir unser Kind ins Schulsystem lassen.

01:04:40: Und da braucht's diese ... Wie hast du vorgesagt Vorschussvertrauen?

01:04:44: Ja, Vertrauensvorschuss.

01:04:46: Wir älteren.

01:04:47: Ja genau, Vertraunsvorschüsse.

01:04:50: Ich bin ganz fest überzeugt also große Empfehlung für uns Eltern und für die Lehrkräfte.

01:04:55: Ich glaube, das kam bei dir auch ganz viel raus genau.

01:04:57: Und eben auch dieses Vertrauen in die Lehrkäfte dazu sich zu hinterfragen.

01:05:02: Aber auch wir Eltern absolut diese Selbstwirksamkeit haben so sehr die Erfahrung gemacht.

01:05:07: Auch ich habe eine Familie im Kopf, die dann wirklich nach einem halben Jahr gemeldet hat und gesagt es darf auch was nachheilen bei mir weil wir dieses Erlebnis machen wie gut die Kommunikation ist, wie zugewandt das sein kann und was ich aber eben davon in der Hand habe wo man sich im eigenen Schulalltag vielleicht so hilflos gefühlt hat.

01:05:27: Und jetzt die Offenheit dieses Vorschussvertrauen und dieses Handwerkzeug in der hand zu haben Beziehung zu gestalten.

01:05:36: Ab und zu gedacht wurde, das spricht man über diese ein-zwei Eltern.

01:05:39: Die da wo es dann doch kritisch wird oder die ein-, zwei Lehrkräftern, die man nicht rankommt.

01:05:43: Du hast es ja am Anfang auch einmal gesagt, dass grad mal einen Fall da bist du nicht weitergekommen?

01:05:47: Auch das handelt das so als kleiner Ausblick.

01:05:50: Es ist nicht nur ein Buch, das sich um den Großteil dreht sondern natürlich muss man auch das ansprechen Beziehungen dürfen auch scheitern, auch diese Beziehung.

01:06:00: wir können ganz viel dafür tun, dass ein groß Teil dieser Beziehungsdauer bin ich einfach felsentfest von überzeugt nicht scheitert, sondern einen Konsens findet.

01:06:09: Ein paar Brücken bauen kann ein Fundament finden auf dem es funktioniert.

01:06:12: das kann sehr unterschiedlich aussehen in der tatsächlichen Gestaltung.

01:06:16: wir sind ja Individuen aber da bin ich fest von überzeugen.

01:06:19: und für die wenigen Fälle die übrig bleiben wo man vielleicht wirklich an Lehrkräfte stößt muss man auch mal benennen die vielleicht in diesem System dann doch nicht so aufgehoben sind oder an Eltern die aus irgendeinem Grund gerade nicht in der Lage sind auch dass es Haltung das anzunehmen bestimmte Zusammenarbeit zu leisten.

01:06:37: Das ist auch Teil der Lebensrealität, dass ich dann Wege finde irgendwie für mich trotzdem mit dem Kind weitermachen zu können, falls sich unsere Wege eben nicht trennen zwischen Eltern und Lehrkräften oder eben auf solche Schritte zu gehen.

01:06:50: Zu sagen okay es hat an dieser Stelle einfach nicht gepasst wir haben einfach nicht zueinander gefunden.

01:06:56: Und Schule ist ja so ein bisschen zusammengewürfelt will man sagen Zwangsgemeinschaft aber ein bisschen ist das ja so ne?

01:07:02: Wir können uns das ja nicht aussuchen weder Eltern noch Lehrkräfte.

01:07:06: Und dabei auch mal in Momente zu kommen, man sagt es passt wirklich gar nicht und dann zu sagen vielleicht probieren wir's in der anderen Klasse nochmal oder wenn möglich ist das auch mal ein Schulwechsel klar.

01:07:18: Es ist nicht das was man sich wünscht und wir können viel dafür tun dass wir an diese Punkte nicht kommen und das können wir.

01:07:23: aber wenn der kommt es ist auch voll okay dass sich einen Weg so gestaltet und auch das kann man.

01:07:28: man kann auch respektvoll auseinander gehen Und auch dafür gibt es Wege und wir sprechen auch über rechtliche Sachen, diese typische ... Dann kommen die Eltern und klagen.

01:07:39: Es gibt Klagen aber tatsächlich in der Realität gemessen an tatsächlichen Zahlen hat sich die Masse da nicht verzehnfacht.

01:07:47: Wie geht man denn damit um?

01:07:48: Wie beendet man so einen Weg, sodass beide Seiten ihr Gesicht waren und vor dem Kind kommunizieren können?

01:07:54: hey manchmal ist das so, manchmal findet man nicht zueinander.

01:07:58: alle haben ihr Bestes gegeben Und jetzt schlagen wir einen neuen Weg ein und das ist auch okay.

01:08:02: Auch dafür gibt es Impulse, weil ich finde, auch das hat Mithaltung zu tun selbst in gescheiterten Beziehungen des Gesichtszubahnen eine gewisse Respektsebene wiederzufinden am Ende für das Kind mit Haltung auseinandergehen.

01:08:17: Absolut!

01:08:19: Danke.

01:08:20: Danke fürs Buch, danke fürs Gespräch.

01:08:22: Es hat viel Freude gemacht.

01:08:23: Danke dir.

01:08:25: Bleibt uns nichts anderes übrig?

01:08:27: Wir gehen in die Revolution.

01:08:29: Schule Herz zählt, Schule gemeinsam besser machen.

01:08:33: Auch wenn es an manchen Stellen

01:08:35: ungemütlich ist.

01:08:36: Umso mehr ist Wachstums möglich und es ist unsere Verantwortung!

01:08:39: Denn Schule wird gerade nicht besser gemacht – im Gegenteil.

01:08:43: Ich freue mich, dass du diese Folge angehört hast.

01:08:45: Ich freu mich unglaublich auf dieses Buch.

01:08:47: Herz zelt von Saskia Nischial erscheint am siebenundzwanzigsten August XXVI Und mein Vertiefungsworkshop Schulschub Binnungsstaat startet am neunzehnten August und ist genau das Richtige für dich, wenn dein Kind dieses Jahr eingeschult wird.

01:09:00: Und du

01:09:01: breit

01:09:01: bist Schule besser zu machen!

01:09:04: Für Dich und Dein Kind – und vielleicht auch Dein inneres Kind, was das damals nicht erlebt hat.

01:09:10: Mählig ich an so einem Vertiefungssworkshop?

01:09:12: Es gibt auch Aufzeichnungen falls Du im Urlaub bist oder ein bisschen später diese Folge anhörst.

01:09:16: Auch das ist noch möglich.

01:09:17: Lasst uns gemeinsam Schule besser machen.

01:09:21: Wir können das.

01:09:22: Wir sind die Chance und wir tragen die Verantwortung für unsere Kids, auch wenn es manchmal unfair ist aber wir können gemeinsam diese Arbeit machen.

01:09:29: Let's go!

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