#163 - Patriarchale Kackscheiße erkennen – und trotzdem gelassen bleiben im Gespräch mit Alexandra Zykunov

Shownotes

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Darf man patriarchalen Kackscheiß sagen? Man muss es sagen. Und Alexandra Zykunov tut es – mit Fakten, Humor und einer ehrlichen Portion Selbstreflexion.

In dieser Episode spricht Kiran mit Alexandra, Autorin von drei feministischen Sachbüchern, über das, was wir unseren Kindern täglich vorleben – und was das Patriarchat unseren Jungs klaut.

In dieser Episode erfährst du:

  • Wie Alexandras Mutterschaft sie feministisch radikalisiert hat
  • Warum Feminismus genauso für Söhne da ist wie für Töchter
  • Was der Boy-Code ist und warum er Jungs schadet
  • Warum Kinder nicht gleich erzogen werden sollten – aber gerecht
  • Wie kleine Alltagsmomente patriarchale Muster aufbrechen
  • Und ab wann wir mit unseren Kindern über Pornografie sprechen müssen

Kontakt zu Alexandra:

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⚓️ Ich bin dein Anker und Leuchtturm – mit Herz, Expertise und einer Prise Humor, wenn es wieder mal wild wird. Deine Kiran

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Transkript anzeigen

00:00:01: Aber Patrick, ja ein Kackscheiß darf man doch schon sagen oder?

00:00:05: Was sagst du dazu?

00:00:07: Ich sage dazu wir sollten es sagen.

00:00:09: Wir müssen es sagen ist unsere Verantwortung zu sagen und ich freue mich unglaublich dass heute Alexandra Zykonov da ist.

00:00:15: sie ist Autorin von diesem Buch und es geht darum wie wir in unsere Verantwortung gehen können.

00:00:22: Ja darin die wir unsere Kinder ins Leben begleiten das wir aus diesem jahr tödlichen System Stück für Stück aussteigen können.

00:00:28: Alexandra hat auch schon zwei andere Bücher geschrieben.

00:00:31: Wir sind schon alle längst gleichberechtigt, da zeigt sie uns wie wichtig es ist.

00:00:36: Jetzt kommt sie sozusagen an den Kern in unsere Kinder.

00:00:39: Wie können wir unsere Kinder begleiten?

00:00:42: Umgang mit Gefühlen – das ist ein sehr entscheidender Punkt!

00:00:47: Ich spoiler schon einen Satz über den wir auch sprechen, den ich mir aus diesem Buch mitgenommen habe.

00:00:54: Das Patriarchat klaut unseren Jungs die Gefühle.

00:00:57: Du weißt, um Gefühlsregulationen und Umgang mit starken Gefühlen geht es hier ganz viel.

00:01:01: Und dafür ist die Reizbarnehmung.

00:01:04: Verarbeitung ist unglaublich wichtig, um das besser zu verschägen.

00:01:07: Dafür habe ich den Reizrucksack entwickelt.

00:01:09: Den Link findest du hier in den Show-Nots.

00:01:11: Dann kannst du für deine Tochter und deinen Sohn ein bisschen wichtiger noch für dein Sohn – nein auch für deine tochter!

00:01:18: Ehrlich gesagt, weil sie schlucken ganz schön für runter diesen Reizsrucksack ausfüllen.

00:01:22: Ich kann schon ein bisschen spoilern.

00:01:24: Es wird im Herbst etwas geben, wo ihr als ganze Familie vor allem in Noritwagens bei euch eine Rolle spielt.

00:01:30: Euch die Gefühle nicht vom Patriarchat klauen lassen sondern wirklich einen gesunden Umgang damit lernen könnt.

00:01:38: Doch jetzt zu Alexandra!

00:01:40: Alexandra genau ist Ihr drittes Buch.

00:01:42: Ich bin ein Rapid-Holl gefallen.

00:01:45: ganz ehrlich gesagt es ist ein fantastisches Spruch.

00:01:47: es ist sehr humorvolles Buch und das ist ein sehr sehr wichtiges Buch Mit einem Thema, was ja wie wichtig ist.

00:01:57: Wir sind meine Werte sehr wichtig.

00:01:59: Gerechtigkeit Freiheit Selbstwirksamkeit Und das sind alles Werte die das Patriarchat nicht möchte vor allem für unsere

00:02:11: Frauen.

00:02:13: Als ich das verstanden habe ist die Rebellen in mir groß geworden und der Rebellin gefällt dieses Buch unglaublich gut.

00:02:20: und lieber Alexandra es ist Danke, danke dass du dieses Buch geschrieben hast.

00:02:25: Genauso wie du es geschrieben hast mit vielen Fakten, vielen Wissen und einer ja so viel Humor und du nimmst uns mit auf deinen Weg!

00:02:35: Wie du es grandios machst und manchmal ein bisschen scheiterst und ich habe mich da sehr wiedergefunden.

00:02:40: Ich hab ganz viel gelernt obwohl ich schon gut im Thema drin bin.

00:02:45: Du hast ein wundervolles Ende und ja schön, dass du da bist.

00:02:51: Willkommen

00:02:52: bei meinem Podcast

00:02:54: Chaos, Herz

00:02:55: und Wachstum.

00:02:57: Dem Familienpodcast rund um die Schulzeit!

00:03:00: Mein Name ist Kieren.

00:03:01: ich bin Ergotherapeutin, Familienberaterin, ADHS-Trainerin, Embodiment Coaching Und vor allem

00:03:07: Mensch

00:03:08: und Mama von drei Kindern.

00:03:10: Mit meinen Podcasts und meinen Beratungen Bin ich dein Anker für stürmische Zeiten Unleuchtturm Um dein Kind und auch Dich Bindungsstark durch die Wackelzahn-Probertät und die Schulzeit zu begleiten.

00:03:23: Gerade

00:03:24: auch wenn eure Döver Gänse bei euch in der Familie eine Rolle spielt, schön dass du da bist!

00:03:33: Liebe Alexandra ich freue mich sehr sehr das Du hier bist.

00:03:37: Sag mal wie ist denn das Thema Feminismus Patrick Hart in dein Leben gekommen?

00:03:43: Ich freu mich auch sehr hier zu sein.

00:03:44: Vielen Dank für die Einladung.

00:03:45: Tatsächlich ist es bei diesem Thema so, dass mir gar nicht klar war... dass wir überhaupt noch so was wie Feminismus brauchen.

00:03:55: Ich bin in die klassische Falle getappt, das ich bevor ich Mutter wurde – weil damit begann sozusagen mein Awakening – aber bevor ich mutter wurde meine komplette Schulzeit, Studiumzeit, meine kompletten Zwanziger bis sich dann mit achtundzwanzig das erste Mal Mutter wurde habe ich gedacht, dass wir als Gesellschaft schon längst weiter sind.

00:04:15: Ich habe gedacht, wir brauchen Feminismus nicht mehr.

00:04:17: Patricia hat existiert doch gar nicht mehr!

00:04:20: Frauen können doch wählen und Frauen können auch arbeiten gehen und sie können auch Karriere

00:04:23: machen.".

00:04:24: Und das war für mich quasi so die Parabik dafür.

00:04:26: Okay check, Feminismus ist fertig und da haben wir durchgespielt das Spiel.

00:04:31: Und dann bin ich aber Mutter geworden und wurde auf sehr vielen Ebenen sowohl subtil durch die Blume als auch direkt nicht durch die blume sondern frontal sozusagen ins Gesicht wurde ich an sehr vielen Stellen immer wieder eines Wesseren belehrt.

00:04:47: Und ich sage immer gerne, dass meine Mutterschaft mich feministisch radikalisiert hat.

00:04:54: Weil ich da erst so richtig festgestellt habe ... Okay krass!

00:04:58: Mein Mann und Ich sind irgendwie im Jahr ... ... im Jahr... ... Im Jahr ... In seiner Vaterrolle, die wirklich nicht so groß waren und bei all den Erwartungshaltungen an mich in meiner Mutterrolle die quasi gigantisch monströs unmöglich zu erfüllen war.

00:05:21: Und bei all unseren Versuchen rauszukommen aus diesen Rollen, die für uns vorgefertigt waren bekamen wir super viel Gegenwellen, super viele Sprüche auf Familienfeiern aus dem Kollegium von irgendwie Freundinnen, Freunden von unseren eigenen Eltern.

00:05:36: So Sprüche wie Alex, warum gehst du schon Vollzeit arbeiten?

00:05:40: Dein Kind doch ist doch erst zwei.

00:05:42: Wo ich mir denke, wie erst zwei es schon zwei!

00:05:45: Warum gibst Du dein Kind schon mit eins in den Kindergarten?

00:05:49: Warum gibts Du dein kind überhaupt so früh ab?

00:05:52: Warum hast Du dann überhaupt Kinder bekommen?

00:05:54: Wo ich mich denk' okay komisch, warum kriege ich solche Sätze zu hören und mein Mann nicht?

00:05:58: Ein krankes Kind braucht seine Mutter und nicht unbedingt seinen Vater.

00:06:03: Also diese volle Klischeekiste Wo ich echt immer dachte, okay wow wo ist die versteckte Kamera?

00:06:09: Wann wurde irgendwie diese Unterhaltung in die sessiger Jahre zurückkatapultiert?

00:06:12: und ich hab's nicht mitbekommen.

00:06:14: Und da trat dann einfach mit vielem lesen und diskutieren und sprechen über dieses Thema mit anderen Leusen, trat mehr und mehr bei mir dann die Einsicht ein, okay krass Feminismus ist doch noch nicht durchgespielt!

00:06:26: Okay krass sobald man Mutter wird und Vater wird in hetero Beziehungen Dann ereilen ein diese krass antiquierten, sechziger Jahre Rollenbilder und haben einen unfassbar fest im Griff.

00:06:38: Und das Mittel dagegen anzukämpfen ist wohl dann doch Feminismus!

00:06:42: Also hab ich angefangen mich da einzulesen beziehungsweise wurden mir auf Social Media sehr viele dieser Dinge ausgespielt.

00:06:48: Ich fing an Bücher zu lesen, Bücher to kaufen Essig zulesen und Artikel und kam immer näher zur Überzeugung Okay wow wir sind bei Weitem noch nicht so weit wie ich dachte dass wir soweit sind was die Gleichberechtigung angeht.

00:07:00: Und genau da hast du ja auch zwei tolle Bücher geschrieben.

00:07:03: Und dann jetzt hier, wie war denn der Punkt?

00:07:06: oder hattest du den Punkt so?

00:07:08: hey das ist ja sozusagen ein kleiner Mann eine kleine Frau die ich da ins Leben begleite?

00:07:15: Ja Ja, weil bei diesem Awakening sozusagen, das klingt immer so wahnsinnig pathetisch.

00:07:21: Aber man steigt halt langsam dahinter und fängt an zu hinterfragen und sich zu fragen, woher kommen denn diese Rollenbilder?

00:07:27: Und warum wird an mich eine völlig andere Erwartungshaltung als Mutter abgezahlen?

00:07:32: als an meinem Mann, als Vater.

00:07:34: Woher kommt das?

00:07:35: Und dann fängt man ja da erst mal an sich einzubesen und auch selbst zu hinterfragen wie bin ich wenn eigentlich jetzt Kind groß geworden?

00:07:43: als Mädchen mit welchen Vorbildern bin ich denn groß geworden?

00:07:46: mit Mädchen Mit welchen Singen bin ich groß geworden?

00:07:49: Mit welcher Musik, Popkultur mit welchen Medien.

00:07:52: Was, wie sah das aus bei meinen Freundinnen zu Hause hatten die autoklassische Rollenverteilung.

00:07:57: dann fängt man sowas zur Hinterfragen.

00:07:59: Dann fängt der Mann sowas auch bei sich zur hinterfragen vor allen Dingen wenn denn vielleicht seine Rollenbilder und seiner Ansichten mit meinen plötzlich klatschen.

00:08:08: Auch das kennen sicherlich ganz viele Paare gerade gerade hetero Paare.

00:08:12: Das waren plötzlich die Ansichten an das, wie der Vater, der Mann sich seine Vaterschaft und Familienleben vorgestellt hat.

00:08:19: Plötzlich komplett a-crashen mit denen, wie sich das die Mutter, also ich als Mutter oder Freundin von mir, sich das vorstellen, dass auch da dann ein Say angefangen wird.

00:08:29: zu streiken.

00:08:31: Das Kind ist krank, wer von uns beiden das mit Büro gehen?

00:08:35: Wer von uns beide muss sich krank melden?

00:08:36: Warum muss das immer die Mutter tun und dann gehts los?

00:08:39: Meine Besprechung ist aber wichtiger!

00:08:40: Ja, aber deine Besprechungen waren schon letzte Woche also sozusagen diese Ganzschuhe.

00:08:45: und warum muss ich ständig das Kind ins Bett bringen?

00:08:47: Warum machst du das nicht?

00:08:49: Aber ich bringe das Geld nach Hause und sie dann so ja aber Moment, Du könntest dein Geld da nicht nach Hause bringen wenn ich nicht hier Zuhause auf die Kinder auspassen würde.

00:08:56: Also sozusagen diese ganzen Streitigkeiten kennen glaube und man durchläuft sie sozusagen die ersten Jahre.

00:09:02: während die Kinder noch klein sind.

00:09:03: Und irgendwann kam dann auch so dieses Ja, aber Moment!

00:09:07: Dann leben hier unseren Kindern ja auch Sachen vor mit dem was wir sozusagen wie wir es zu Hause aufteilen.

00:09:14: Aber wir nehmen uns an den Kindern auch Sachen Vor Wie mein Mann und ich dann reden und worüber gereden und wie wir streiten und wie Wir dann diese Dinge die Kehrarbeit auch gerecht ausklamüsern oder eben ungerecht.

00:09:26: und dann sehen unsere kinder Mein Sohn sieht dann ah okay In einem klassischen Haushalt, meine Mama ist also zu Hause geblieben bei all den Kindern und arbeitete Teilzeit.

00:09:36: Und mein Mann bringt das Geld nachhause.

00:09:38: Das heißt ich als Sohn guck mir das ab und werde da später natürlich genauso

00:09:41: machen.".

00:09:42: Und meine Tochter dann auch, ah ja okay wenn ich dann also später Mama wäre, werde ich mich zerreißen zwischen den tausend verschiedenen Jobs die ich habe?

00:09:48: Und dann werde ich irgendwann in Burnout landen.

00:09:50: Ist ja interessant oder so.

00:09:52: Dann scheint der Weg für mich als Frau später vorgesehen.

00:09:55: Ich überspitze jetzt aber dann hab' ich mir natürlich angefangen über solche Dinge Gedanken zu machen.

00:09:59: Und dann wurden die Kinder immer älter und fingen an, ihre Wörspiele zu rühren.

00:10:05: Die triefen auch voller sexistischer Kackscheiße.

00:10:09: Dann kommt irgendwann Social Media ins Spiel, Disney-Filme, Märchen... ...und Klischees, die sie mitbringen aus Kindergarten, von Schulhöfen, Klischee aus Schulbüchern.

00:10:20: Es ist ja omnipräsent!

00:10:22: Wenn man einmal die Augen dafür geöffnet hat, kann man es nicht mehr sehen wie viele Klischeese... an Rollen vorbildern, und seine Mädchen und Jungs da überall um sie herum sozusagen eingeprügelt werden.

00:10:35: Und dann fing ich irgendwann an und hab gedacht okay Prass!

00:10:38: Ich muss also auch dagegen mich wehren und dagegen auch vorgehen und versuchen meine Kimball resilient zu machen gegen all diese Krischeekisten die da draußen aus verschiedensten Kanälen auf sich

00:10:50: einprügeln.".

00:10:51: Und so kam dieses Buch zustande das ich dann auch geschrieben habe.

00:10:54: wie mache ich das?

00:10:56: Und die machen es das vor allen Dingen, wenn ich als Mutter eine Anspruch habe meine Kinder einigermaßen feministisch und antirassistisch und grundsätzlich diskriminierungsfrei zu erziehen.

00:11:07: Und sie darin zu bestärken auch bei Diskriminierung in jeglicher Art aktiv zu werden.

00:11:13: Wenn aber gleichzeitig von außen all diese Klischees ständig als Status quo reingeballert bekommen Wie komme ich dagegen an?

00:11:20: Komme ich überhaupt dagegen an.

00:11:22: Und ist das sozusagen der berühmte Tropfen auf den heißen Stein, oder steht da trotzdem höhlt den Stein?

00:11:29: und mit dieser Frage beschäftige ich mich in diesem Buch und ohne zu spoilern komme ich zu einem sehr guten Ende.

00:11:34: Ja, sehr schön!

00:11:36: Aber ja, ich empfinde es auch so.

00:11:37: Das ist so wie wenn man sich eine Brille aufsetzt.

00:11:40: Wenn man diese Brille mal verstanden hat dann sieht man überall diesen patriarchalen Kackscheiß.

00:11:46: Genau, es ist wirklich so.

00:11:47: Es gibt im Englischen auch diesen Spruch.

00:11:52: Also man kann's dann nicht mehr nicht sehen und da kann man auch so sehr seine Augen davor irgendwie verschließen und mit den... die Finger in die Ohren halten.

00:11:59: Man kann das nicht mehr nichts sehen.

00:12:01: Du siehst es dann in jedem Film, in jedem Cartoon In jedem Comic-Buch In jedem Leon Housemaus, Pixiebuch, ne?

00:12:08: In jedem Hörerstiel der drei Aufrufezeichen Oh je sag ich da nur an alle Röhreinnen da draußen Die Töchter haben wissen was es war In jedem Disney-Film, in jedem Marvel-Superhelden-Filmen im Jahr.

00:12:19: Es ist wirklich überall diese Klischee-Triefe.

00:12:22: Die Triesen geradezu vor Klischees und dagegen anzukämpfen – das ist schon echt ein sehr, sogar sehr nervenaufregender Job!

00:12:29: Warum ist es wichtig dass wir da gegenankämpfen?

00:12:32: Na ja, weil wenn wir wollen dass unsere Kinder frei von diesen Klischees auch wachsen.

00:12:36: Wenn wir wollen das unsere Kinder die Zukunft einer Gesellschaft sind, die es nicht als normal entfindet, dass die Frau bei den Kindern zu Hause bleibt und der Mann immer das Geld verdient.

00:12:48: Die ist nicht als Normal empfindet, dass irgendwie Männer weiß ich nicht nur alle zehn Jahre mal weinen die es nicht normal empfindet, hoffentlich das Väter mit ihren Söhnen nicht pusheln können.

00:12:58: Dass Jungs sich nicht verkleiden dürfen an Halloween als Anna und Elsa.

00:13:02: Dass irgendwie Kinder mit schwarzen Kindern also weißen Kindern mit Kindern aus Kalla nicht so gerne spielen.

00:13:08: dass dünne Kinder mit dicken Kindern nicht so gerne spielen, das Kinder ohne Behinderung nicht so gern mit Kindern mit Behinderungsspielen.

00:13:15: Das alles ist ja nach wie vor da!

00:13:17: Das sind ja Dinge die ich beschreibe und die nach wie vorher leider in unserer Gesellschaftsfand zu sechsundzwanzig existieren – all diese Mechanismen und diese Diskriminierungsformen.

00:13:25: Und wenn wir wollen, dass unsere Kinder eine Gesellschaft aufbauen, die sich frei macht von diesen ganzen Diskriminierungen und Sexismusmehlen Dann passiert das nicht einfach so automatisch, dann müssen wir unsere Kinder darin schulen, Resilienz zu werden dagegen und derzeitig aktiv dagegen vorzugehen.

00:13:42: Wenn Sie diese Sprüche hören, wenn sie solche Serien sehen, wenn die solche Unterhaltung aus Schulhöhe mitkriegen, dann müssten wir unseren Kindern wachen um sie sozusagen im Beibringen aktiv dagegen fortzugehen kann.

00:13:53: Leider passiert das nichts.

00:13:54: Ja, absolut!

00:13:56: Und tatsächlich für mich waren auch noch mal so Punkte.

00:13:58: Ich denke immer so bei mir ach ja ich mache halt ein bisschen mehr aber ich habe zwei Söhne und eine Tochter und hab gedacht hey ich will dass sie die gleichen Chance hat wie ihre Brüder und ich möchte das.

00:14:09: sie keine Gefahr hat zu sterben wenn Sie sich von dem Partner trennt und ich Möchte nicht dass meine Jungs Gefahr drin gehen, also Suizide sind sehr viel häufiger.

00:14:21: Absolut!

00:14:21: Bei Männern Depressionen und so... Also das mag ein bisschen weit hergeholt sein.

00:14:25: manchmal und trotzdem ist es jeden zweiten Tag stirbt hier eine Frau weil einen Mann mit einem anderen Ablehnung nicht zurechtkommt sozusagen.

00:14:37: Das ist gar nicht weit her geholt, die Zahlen sind ja da und oft ist es auch in diesen ganzen Kommentar spalten.

00:14:44: Von den wütenden Männern kommt dann ganz oft so der Feminismus.

00:14:48: Aber was ist ja mit den Männern, die irgendwie Suizid gefährdet sind?

00:14:51: Und was ist denn mit den Männern, die zu Drogensucht neigen und in den Gefängnissen sitzen?

00:14:55: Männer oder den Krieg ziehen Männer?

00:14:56: Was ist da mit denen?

00:14:57: Wo ich sage Ja, du zählst schon das Richtige aus!

00:15:01: Du bist so kurz davor als zu verstehen Thomas!

00:15:05: Aber das, was du dann sozusagen nach Ambimentation nimmst und gegen die Feminismus zu wettern macht keinen Sinn.

00:15:11: Weil all diese Dinge sind ja Folgen von patriarchalen Systemen!

00:15:17: Männer landen ja deswegen in Geschenknissen und sind ständig Opfer und Täter von Beweids, weil ihnen als Jungs nicht beigebracht wurde mit Ablehnung, mit Gut, mit Aggression, Anlass umzugehen als mit Freustem.

00:15:28: Sie sind ja deswegen solitätgefährdeter, weil Jungs schon klein auf mich beigebracht wird über deine Gezüle zu streichen, zu weinen, zu trauern dir auch mal Hilfe zu suchen, in Therapie zu gehen... eine Depression werden bei Jungs deswegen auch viel seltener diagnostiziert!

00:15:42: Weil Ärztesysteme, Ärzte und Partiächer geprägt sind.

00:15:45: So dass man davon ausgeht Männer brauchen keine mentale Hilfe und brauchen keine mentalen Gesundheit.

00:15:51: das ist eher was für Weicheier.

00:15:52: Männer ziehen in den Krieg weil Riesenpapriatschen irgendwie Schwanzvergleif spielen auf Schlachtfeldern.

00:15:59: wer hat die größere Kanone und die größeren Linde rein?

00:16:02: Das alles und ja Beugehens von partiächalen Systemen streicht.

00:16:06: die Lösung dafür ist Phänismus.

00:16:08: Da seid ihr sicher nicht am Sucht, das anzubringen als so, oh, der Thymianismus ist blöd.

00:16:12: Was ist denn mit den Männern?

00:16:14: Wo?

00:16:14: ich denke, der Tymianist will doch auch die Männer gefreien aus diesen ganzen starren Rollenbildern!

00:16:18: So... Und das wissen wir irgendwie offenbar noch mehr ausgetragen.

00:16:23: Aber vielmehr sehe ich die Männer und die Jungs in der Verantwortung, das endlich zu verstehen... ...und dass endlich sich da mal einzudösen und Bücher aufzuschlagen... ...dass endlich zu verstehen.

00:16:32: und nicht mit so einer Abwehrhaltung löhne für mich.

00:16:34: Das ist kracke für Männer, sondern zu verstehen, nein man!

00:16:37: Der ist für dich genau so gut damit du nicht gefahren wollst wie du schon sagst später weil deine Ex-Frau das Obgelehnt hat sie dann umzubringen.

00:16:46: Und es passiert jeden zweiten Vorrag in Deutschland.

00:16:48: So, die Zahlen sind wahr.

00:16:49: Nur strichgefühlt wie man sie überhaupt ist kommt einem so vor als wäre das sagen wir uns ein großes Problem.

00:16:55: Aber jeden zweiten Tag, wie absurd sind diese Zahlen bitte?

00:16:58: Das stimmt!

00:16:58: Es ist auch ein wichtiger Punkt für mich um diese Brille aufgesetzt zu haben.

00:17:02: Diese Brille setze ich nicht nur für meine Tochter auf sondern die setzt sich genauso für meine Söhne auf.

00:17:08: Ja, so ging es mir auch.

00:17:10: Das ist auch eine Reise die sozusagen im Laufe der Recherche fürs Buch durchlaufen habe oder auch am Laufe meiner Mutterschaft dass ich früher auch gedacht habe, Feminismus ist primär für Mädchen da.

00:17:20: Wie du schon sagst sie zu stärken, sie zu empowern, sich nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen und die gleichen Rechte zu haben in einem sicheren Leben zu leben wo man nicht irgendwie sexuell belästigt sind gekettcoilt, begrabscht und irgendwie eine angefasst sexualisierte Gewalt oder ein gottgewahres Genizid.

00:17:38: aber das passiert ja mit dem Luftlehre-Raum.

00:17:41: also das sind ja Mengen.

00:17:42: halt die Täter Ausgezählten Gewaltverbrechen sind ja Männer die Täter.

00:17:49: Und dann habe ich einfach im Laufe der Zeit verstanden, okay aber dann müssen wir natürlich auch bei unseren Jungen ansetzen.

00:17:54: Drei nach dem Motto Don't Protect Your Daughters Educate Your Sons.

00:17:58: Also dringt euren Söhnen bei mit Ablehnung umzugehen, mit Träuschung umzugehen, mit Trainen und verletzten Gefühlen gebrochenem Herzen so um zu gehen dass sie nicht die einzige Gefühlsform in der Sie das ausleben dürfen Aggression und Gewalt ist.

00:18:16: Und das will Feminismus auch.

00:18:17: und deshalb habe ich dann einfach im Laus in meiner Mutterschaft verstanden, dass Feminismos ganz, ganz doll auch natürlich für Jungs da ist.

00:18:24: Für gerade die Hetero-Jungs da sind damit sie nicht später eine Gefahr darstellen für all die anderen Menschen da draußen um Sie herum weil sie nie gelernt haben mit ihren Gefühlen mit gebrochenen Herzen Enttäuschungen Wut umzugehen.

00:18:37: Du hast auch was, was für mich auch noch mal ... Also ich hab dein Buch ja gesuchtet und lieb ist.

00:18:42: Und all meine Zeitpläne sind irgendwie durcheinandergekommen.

00:18:46: Ich habe gesagt Ja, es gore ich so ein bisschen durch und so.

00:18:48: Und ich hab grad viel zu tun, fang auch grade mit meinem dritten Buch an aber da bin ich nicht wo ich sein wollte weil ich jetzt dreihundert Zeiten suchten musste.

00:18:58: Sehr gut!

00:18:59: Aber wenn das einen dann auch so ein Dachal hält, dass man weiterlesen möchte... Ja absolut, kann

00:19:05: ich voll empfehlen.

00:19:07: Freut mich zu sagen.

00:19:08: Ja,

00:19:11: absolut.

00:19:12: und was ich da auch so noch mal so wichtig und gut auf den Punkt gebracht habe, fand auch eben wie du sagtest irgendwie ja Frauen empowern und sie sollen sich für sich einsetzen und genau Wie gesagt hier?

00:19:22: Ich bin gerade auch in Buchverhandlungen Und wir müssen lernen uns einzusetzen für uns einzustehen.

00:19:28: warum Warum

00:19:30: muss

00:19:30: dieses, wir müssen alles sozusagen stark wie die Jungs werden?

00:19:33: Warum ist das das Ideal oder ist es das Ideals?

00:19:37: Nee.

00:19:37: Genau!

00:19:38: Das ist auch etwas was ich auch so ein bisschen lernen musste für mich im Laufe der Recherche und auf dem Laufe meiner Mutterschafts.

00:19:45: Das Ziel ist jetzt nicht dass Frauen und Mädchen losrennen und quasi sich jetzt genauso raufen.

00:19:54: Die Jungs sind in einem gewissen Punkt schon.

00:19:57: man muss eine gute Balance finden.

00:19:58: Also klar sollen Mädchen, und ich verstehe diesen Impuls auch.

00:20:02: Und so lebe ich bei meiner Tochter auch.

00:20:05: Lebe ich hier vor, ne?

00:20:06: Raufe dich!

00:20:07: Wenn du dich rauchen willst, erheb deine Stimme... ...wenn du deine Stimmer erheben willst, lass sie nicht die Dota vom Brot nehmen.

00:20:14: Lass sich nicht unterbuttern.

00:20:16: Er lasse sich nicht unterbrechen.

00:20:18: Das stimmt alles nur gleichzeitig müssen wir auch gucken dass wir eine gute Balance haben.. ..und dadurch nicht anfangen, Mädchen zu quasi kleinen Jungs zu erziehen Weil wir dann wieder in dieses problematische Formen rausgedicht.

00:20:36: Lass sie nicht die Butterverbot nehmen, ja!

00:20:38: Aber dann auch lass niemandem mehr zu Wort kommen und erbricht die ganze Zeit wie Jungs es halt tun.

00:20:45: Sei auch antresiv für Jungses auch tun.

00:20:48: Achte dann vielleicht auch nicht auf die Gefühle oder Belange anderer wie Jumses tun.

00:20:53: Achte auch nicht aus deiner eigenen Gefühlslagen und wenn du Träner hast unterdrückst sie die Jungs... Also dann kippen wir sozusagen wieder in dieses ungesunde Toxische.

00:21:02: Und dann haben wir nicht nur Jungs, die quasi in diesen ungesunden toxischen Kippen, sondern da jetzt auch noch Mädchen, dieses un- gesunde toxische Kippe, das klappt nicht!

00:21:10: Das

00:21:12: wollen wir auch nicht ehrlich gesagt.

00:21:15: und es gibt doch diese schöne Zitat von Gloria Steinem dieser Journalistin und Feministin, die auch sagt Es ist wunderbar dass wir quasi dazu übergegangen sind unsere Töchter mehr wie uns Söhne zu erziehen, aber das wird niemals funktionieren wenn wir nicht gleichzeitig auch unsere Söhnen mehr wie unsere Töchter erziehen.

00:21:33: Also dass wir auch da eine gute Balance finden klar durchsetzen ja aber auch darauf achten wie es den anderen um sie herum geht.

00:21:42: also Empathie auf Fuhlen Klar, irgendwie auch seine Stimme erheben und wütend sein dürfen.

00:21:48: Wenn es zum Beispiel Ungerechtigkeiten gibt wenn jemand über deine eigenen Grenzen gelatscht ist oder wenn du beobachtest dass wir andere über andere Grenzen gehen auch bei Kindern in Grenzen nicht gewahrt werden da wütent werden und laut werden und seine Stimmen erhebt Aber gleichzeitig auch da gucken, dass auch andere zu Wort kommen und nicht sozusagen jetzt nur noch so ego-mäßig ich, sondern ob gucken wie es den anderen geht.

00:22:08: Und sie mit einbeziehen.

00:22:09: also im Grunde geht das bei der feministischen Erziehung auch einfach darum Jungs und Mädchen wenn wir schon in diesen Binären bleiben Nicht immer nur In diesen Kategorien von Jungs oder Mädchen zu denken Sondern auch einfach in der Kategorie Kindern, von Menschen.

00:22:25: Egal welches Geschlecht und egal welche sexuelle Orientierung das wir einfach dazu nur übergehen einfach eine Gesellschaft aufzubauen die frei von einem Diskriminierungsformen ist dass alle mit allen gut leben können und nicht menschen in Gruppen eingezahlt werden in verschiedenen Diskriminierungsformen dadurch eingeteilt werden und diese durchleben müssen, nur weil sie eine andere Körperform haben.

00:22:48: Körperfarbe oder Herkunftssexuelle Orientierung.

00:22:51: Und das heißt wir müssen weg von diesen Jungs.

00:22:53: sollen jetzt mehr die Mädchen sein oder Mädchen soll es mehr eine Jung sein sondern einfach alle Kinder und Menschen sollten einfach Menschlichkeit und Empathie wiederentdecken und sich wieder versuchen in anderen Menschen und ihre Lebenswelten hineinzudenken.

00:23:10: Okay, tue ich jetzt mit jemandem anderen Weg.

00:23:14: Mit einem Spruch, einem unbedachten Spruch oder einer unbedachten Serie im unbedachten Film.

00:23:20: Diskriminiere ich?

00:23:22: Oder sollte ich es vielleicht lassen?

00:23:24: und damit diese Empathie-Lücke nicht entstehen, müssen wir einfach gucken, dass wir unseren Kindern... auf diesem Weg hin, beispielsweise Bücher geben.

00:23:32: Die ganz viele verschiedene Lebenswelten abzeichnen.

00:23:35: Spielsachen geben die ganz viele verschiedenen Interessen hervorrufen und bedienen können.

00:23:40: also quasi jetzt nicht Mädchen alle pinken Puppensachen wegnehmen und sie nur noch mit Traktoren und Schwärtern spielen lassen und Jungs alle Traktorin und Schwerta wegnehmen sind auch mit pinken Mädchensachen spielen lassen sondern alle Kinder kriegen einfach das komplette Angebot.

00:23:55: Komplettes Angebot an vieles, komplettes Angebot in Kinderbüchern.

00:23:59: Komplett das Angebot am Klamottenkleidung, Klamottenfadeln und die Kinder sollen sich aussuchen was sie daraus mögen und was sie für sich gut finden.

00:24:07: Und nicht weil wir Eltern denken dass es jetzt ein Junge oder das braucht einen Helblau und Computer mit Experimenten braucht und das ist ein Mädchen und sie braucht jetzt eine Glitter-Computer mit irgendwie Schminktipps drauf.

00:24:18: Absolut!

00:24:21: welche

00:24:22: Ziele

00:24:22: wir für uns haben.

00:24:24: Also, da haben wir das Ziel immer das Ziel mit sozusagen Ellenbogenkraft zu bekommen.

00:24:30: oder auch dieser fürsorgliche Blick können wir nicht auch mit Konkurrenz sozusagen.

00:24:35: also ich habe selber total das Aha-Erlebnis gehabt.

00:24:39: Ich hab eben ein Buch letzten Herbst und dann hat eine Kollegin ganz ähnliches Thema zum gleichen Buch Buch zum ganz ähnlichen Thema und dann haben wir angefangen uns anzufreunden.

00:24:50: Und da haben wir festgestellt zwei Bücher, ein Thema, einen Zeitpunkt und haben gesagt hey weißt du was?

00:24:56: Wir supporten uns gegenseitig.

00:24:58: Wir machen das als Team!

00:25:00: Wir sind keine Korrenzen, wir machen es anders!

00:25:02: Wir machen es als Team und es hat unseren beiden Büchern so gut getan... ...und nicht dass wir jetzt beide gesagt hätten wir machen mehr Ellenbogen oder auch keine Ahnung.

00:25:11: ich bringe meiner Tochter, du musst dich mehr durchsetzen?

00:25:14: Nein, ich bring gerne meinem Sohn bei Fürsorglich zu sein

00:25:20: Genau, damit deine Tochter später mit einem Kumpel von deinem Sohn nicht sozusagen sich durchsetzen muss.

00:25:25: Das spielt natürlich alles mit drei!

00:25:27: Klar bringe ich auch mal eine Tochter bei du musst dich durchsetzten Aber auch da mache ich Unterschiede, dass ich sage du musst dich durchsetzen in so Städter Gruppen und Domäneln die sehr, sehr männlich dominiert sind.

00:25:39: Da wirst du dich durchsetzen müssen.

00:25:40: aber gleichzeitig bring' ich hier bei wenn du aber ein Mädchenrunden bist und viele sozusagen... Ich bin jetzt mal pathetisch... ...questern um dich herumhaft!

00:25:48: Da macht da keine Konkurelbskämpfe.

00:25:50: Da verbrüdern gibt's ja leider kein deutsches Pondant dazu es gibt ja kein Verschwestern.

00:25:55: Aber verschwester dich Verbühmte dich, genau.

00:25:59: Einfach losgelöst auch wieder von diesem Geschlecht.

00:26:02: Verbühmde dich und das merke ich auch in den Hörspielen.

00:26:05: Wenn sie Hörspieler hört wie oft sah irgendwelche auch immer noch, zwanzig sechsundzwanzig, wie oft da immer wieder dieses Narrativ erzählt wird von irgendwelchen Mädchen gegen andere Mädchen?

00:26:17: Und irgendeine ist immer die Hochnäsige.

00:26:19: und dann gibt es immer irgend so einen Konkurrenzkampf Und immer geht das dabei, um dann irgendwie den einen Jungen oder irgendwie die eine Klamotte.

00:26:26: Oder den einen Schönheitswettbewerb, da liege ich an die Decke.

00:26:29: und ich habe neulich wirklich meine Tochter auch geschrieben und meinte zu ihr, mein Schatz!

00:26:33: Ich weiß du hörst immer wieder diese Geschichten über dieser hochnäßigen Mädchen.

00:26:37: Aber hast du das jemals, ich meine sie ist jetzt vierte Klasse.

00:26:41: Hast du das eigentlich jemal erlebt so eine Situation in deiner Grundschule?

00:26:45: In deine Klasse oder in der Klicke oder in einer Parallelklasse auf dem Schulhof?

00:26:50: gibt es da überhaupt, hast du je

00:26:51: als beobachtet

00:26:53: so richtig krass diese typische hochnäsigen Mädchen?

00:26:56: und dann habe ich richtig gemerkt wie sie so nachgedacht hat und meinte Nee, eigentlich hab ich das noch nie erlebt.

00:27:01: Und klar wird's das auch mal geben.

00:27:03: so, ne?

00:27:04: Unsere Welt ist nicht frei davon!

00:27:05: Aber so oft... Das geht ja um die Häufigkeit.

00:27:08: So oft wie das stattfindet als Narrativ in ihren Geschichten und so krass selten, wie sie das tatsächlich in ihrer haaren Welt erlebt.

00:27:17: Das ist eine Ries des Kripperns.

00:27:19: Und gleichzeitig sporen aber diese Rührerspiele immer wieder dieses Novativ von Konkurrenz und Mädchen, die gehen da nachher.

00:27:26: und so wo ich mir denke, guck mal in der wahren Welt kriegt das so gut wie nie vor!

00:27:30: Und dann sage ich hier, ich hab sowas in deiner Jugend, in meiner Schulzeit ehrlicherweise nie erlebt.

00:27:35: Ich hatte immer super viele Freunde.

00:27:37: Wir waren nie Konkurrent um irgendwach wir waren eher dass wir uns unterstützt haben Dass wir einfach viele verschiedene Freundinnen sind.

00:27:44: Das heißt ne lasst ihr diesen Bären nicht aufbinden Und das thematisiere ich einfach immer und immer wieder.

00:27:49: Weil mein Sohn genauso, wenn es dann auch geht ums Erobern... ...und irgendwelche Kämpfe und irgendwelchen Helgenspiele, piel den Helgen und du musst uns besuchen.

00:27:58: Echt der Junge und so.

00:27:59: Da automatiere ich super oft dagegen an erst neulich.

00:28:02: Mein Sohn guckt Stranger Things, da führe ich mich nicht wie die Mutter des Jahres weil mein Sohne ist breitzehn und die Serie ist ab sechzehn.

00:28:08: Aber da ist rollig auch jemand gestorben.

00:28:10: Ich will nicht spoilern für die dies vielleicht parallel gucken.

00:28:12: Und da ist auch jemand gestorben, weil er ein Hate sein wollte.

00:28:16: Der hat das dann immer so was für geschämt, dass er immer wegrennt und dieses Anomal wollte ja ein Hate-Sein... ...und dann ist er am Ende gestorbt dafür!

00:28:23: Und dann bin ich auch zu meinem Sohn, die mir die Folge klugte und meinte, siehst du?

00:28:26: Siehst du, was passiert, wenn man den Helden

00:28:28: spielt?!

00:28:29: Und er war dann aber auch so Ja, er wollte das doch einmal in deinem Leben und ich so Ja.

00:28:33: Aber ihr müsst doch mal gucken, dass der irgendwie Gefahren auch abschätzt.

00:28:37: Es gibt Helden spielen und Helden spielen haben ja auch eine Heldenehafte Zeit vollbringen, in dem man vielleicht wegbrennt und Hilfe holt oder indem man irgendwie Erwachsene holt.

00:28:47: Man muss nicht der Held sein, indem man sich darin stellt und sagt ich nehme jetzt den Kampf mit euch auf!

00:28:51: Und dann ist man sozusagen des Obseins der Situation.

00:28:53: Also auch da das sind einfach immer wieder Bestriche, in denen ich mit meinen Kindern gehe wo wir bei Filme gucken oder Hörspielen hören, wo ich dann regelmäßig wirklich alle zehn Minuten aus Pause drücke und ihnen halbe Vorträge halten was sie dann manchmal nicht mehr ganz so gerne irgendwie hören wo ich dann aber ausweist, dass wenn sie dann sagen ja Mama wir wissen das du musst jetzt nicht anhalten.

00:29:15: Wir wissen schon was du sagen willst.

00:29:17: Denkt dich dann ganz oft okay.

00:29:18: entweder die sind jetzt einfach super angenecht und wollen mir nur weiß machen, dass sie wissen was ich sage oder damit ihr einfach weiter gucken könnt?

00:29:25: Oder und das glaube ich eher, dass das der Fall ist Sie wissen das tatsächlich schon, weil es sich schon so viele Jahre sozusagen indukt trainiert habe mit meinem, wie soll es für eine nistischen Dauer-Werbesendung.

00:29:38: Das sind diese Dinge schon in ihren Hörspielen und Filmen von alleine auffallen und von allein also zu sagen sie darüber schon stolpern und ist nicht mehr unrefliktiert wie dass wir vorhin meinten sie können es auch nicht mehr nicht sehen.

00:29:51: Das sind so Dinge, die ihn auffallen.

00:29:53: Und das macht mich superglücklich!

00:29:55: Weil ich dann schon weiß... Man ist verdrücklich auf Pause und sagt dann sowas wie... Muss ich euch jetzt erzählen was daran irgendwie schwierig hat?

00:30:01: Sie so nein, wir besten's.

00:30:03: Und man weiß sich schon okay cool.

00:30:05: Dann muss ich den Vortrag nicht mehr halten der läuft quasi schon innerlich in ihren eigenen Köpfen ab.

00:30:15: Was mir passiert ist ein Sohn von mir fragte mich Mama was hast du denn früher geguckt?

00:30:20: Und dann habe ich ihm gesagt ach ich weiß nicht ich glaube so.

00:30:23: Dann hab' ich türkisch für Anfänger vielmehr einen

00:30:26: Oh Gott, ja.

00:30:27: Und

00:30:27: dann hat mein Sohn?

00:30:28: Ich habe es

00:30:28: nie geguckt aber ich glaube das ist auch mit ganz viel Fändenfeindlichkeit

00:30:32: behauptet.

00:30:33: Hat mein Sohn das geguckt und dann kam er zu mir und meinte, Mama.

00:30:37: Mama, das kann ich nicht angucken!

00:30:39: Da ist so viel Rassismus und Feminismus... Ja, oh ja.

00:30:42: Ich wollte ja gucken was du mal anguckst aber das schaffe ich nicht oder?

00:30:46: Okay,

00:30:48: danke.

00:30:49: Und es gibt einem so ein gutes Gefühl, ne?

00:30:52: Weil man weiß, oh mein Gott sie merken selber diese Schranken oder diese Red Flags, sie gehen in ihn hoch, in ihren eigenen Töchsen gehen die schon hoch Und ich merke das auch, wenn die Sachen gucken.

00:31:05: Wenn dann so ein Spruch fällt... Ich mein, mein Sohn hat neulich... Also es tut mir jetzt für Elias Anbarreck natürlich total leid weil er war bei türkisch Veranfänger und er spielt in dieser ganzen fucking Goethe-Reihe.

00:31:15: Mein Sohn ist jetzt einfach dreizehn und der hat sich nicht einfach die ganze fucking Goehtereihe reingezogen.

00:31:20: Und ich war am Anfang so oh nee, das ist so klischerhaft!

00:31:23: Ich kann dich das nicht gucken lassen und er sagt dazu, dass du riechst, maaaah!

00:31:26: Aber es ist paffselig!

00:31:27: Ganz ehrlich, ich bin dreizehn Jahre alt.

00:31:30: So, es effiert einfach so.

00:31:31: Du musst da jetzt einfach auch ein Stück weit loslassen und dann war ich zu hoch.

00:31:35: Ach Gott!

00:31:36: Ja, im Frechfall.

00:31:37: Sie hat kein eigener Argument.

00:31:38: Und dann mach'e ich den Nürburgring natürlich auch als älter irgendwann los lassen auf vielen Ebenen – und das ist einer davon –.

00:31:45: wenn's ihr gedacht habt Fingers crossed dass er einsach bei und dabei in die Alarmglocken losschallern weil er diese ganze Sprüche sieht aber weil er sie sozusagen durch sein... Bestenfalls ist es ein Kling, den ich ja schon eingebaut habe.

00:31:59: Dass er das nicht mehr so unbeschädtert aufnimmt, sondern dass dann eben sozusagen eine Durchscreen-Planne macht es jetzt cool und was einfach grenzwertig geht gar nix.

00:32:09: Weil da sind natürlich auch diese Filme aus dem Jahr.

00:32:13: Da ist ja ein schlimmer gauhenfeindlicher Oktobersohogo feindlicher Spruch nach dem anderen.

00:32:19: Ich hoffe genau, das wollte ich nur sagen!

00:32:21: Und wenn er das dann guckt... oder wir zusammen auch irgendwas geschauen, dass die ganzen Marvel-Filme gehen ja auch ganz oft in diese Richtung.

00:32:28: Und dann fällt da so ein Spruch?

00:32:30: Oder ist da sowas Frauenfeindliche es oder auch Romoflood, wenn ich romofeindlich isst und dann merke ich die Frage nichts!

00:32:38: Ich sehe das.

00:32:40: er meinen Blick sucht mich dann anguckts und dann so leicht anfängt zu grinsen meine Tochter übrigens mit neun genauso.

00:32:47: Und dann weiß ich, ich muss nicht mehr auf Tausendrücken.

00:32:50: Ich weiß!

00:32:51: Ich muss keinen Vorsprach mehr halten.

00:32:53: Sie wissen es.

00:32:53: Sie haben es selbst verstanden und ich sage Ihnen das auch.

00:32:56: Ich gebe Ihnen dann auch Feedback und sage auch Kinder, ich will nur ganz kurz auf Tause drücken... ...ich würde euch keine Fotos gehalten.

00:33:02: Ich liebe es, dass ich in euren Gesichtern sehe, was ihr wisst.

00:33:06: Ihr wisst es schon?

00:33:07: Und dann sagen sie ja auch Ja Mama, okay können wir jetzt weiter gucken und ich so Nein, da wirst du nur sagen wie glücklich das war.

00:33:13: Mama, können wir uns noch weitergucken?

00:33:15: Also ne und das sind glaube ich so diese Momente die Norberen, die man dann wirklich ernst hat nach diesen zielensiehlen nährlichen Ausklärungen, dass man weiß es fruchtet.

00:33:24: Das funktioniert!

00:33:25: Ich habe mir noch zwei Sätze aufgeschrieben, die ich sehr gemocht habe, die auch mitgenommen hab.

00:33:31: Oh, da bin ich gespannt.

00:33:32: Ja, erstens hast du gesagt, du ziehst deine Kinder nicht gleich.

00:33:38: Und der zweite war, dass Patrick Hart klaut den Jungs die Gefühle

00:33:43: Ja.

00:33:44: Magst du zu den beiden Sachen uns ein bisschen mitnehmen?

00:33:48: Ja, also dieser Satz, natürlich ziehe ich meine Kinder nicht gleich, das ist so witzig!

00:33:53: Weil als ich dieses Kapitel geschrieben habe, habe ich dann schreien und später man liest sein Buch ja leider irgendwie geschöpft zehnmal bevor es abgibt.

00:34:00: Du kennst das auf sehr vielen verschiedenen Stellen- und Instanzen Und als ich dieses Kapitel dann wirklich irgendwie schon zu vierten mal gelesen habe, war es so.

00:34:07: Oh Gott!

00:34:08: Das ist doch alles so Alka-Cafe.

00:34:11: Was will doch niemand mehr lesen?

00:34:12: Das wissen die Leute doch schon längst.

00:34:14: Aber dieser Satz wird in buchstäblich jedem einzelnen Interview.

00:34:18: Immer wieder kommen die Leute auf diesen Satz zurück und sagen, das ist aber ungewöhnlich.

00:34:23: Erzähl doch mal wie genau meinst du das?

00:34:25: Und das finde ich so erstaunlich, weil ich denke oh gut, ist es bei den Leuten immer noch nicht angekommen... Ja also

00:34:30: bei mir kam's ja ehrlich gesagt auch noch nicht an obwohl ich mich schön mit dem Thema auseinander setze.

00:34:35: Super!

00:34:35: Das fühlt sich jetzt an super.

00:34:36: Ich kenne einfach umgut, ich hab doch nie zweimal liebes geschrieben.

00:34:39: Also warum ich jetzt hier meine Kinder nicht gleißen?

00:34:41: Das mag zum Traum schon während klingen, weil wenn natürlich gleichberechtigte Erziehung Mein Maßstab ist, klingt das ja total widersprüchlich.

00:34:49: Wenn ich sage, ich erziehe meine Kinder aber meinen Sohn und meine Tochter nicht klar ist.

00:34:53: Wenn man darüber nachdenkt und mir dann zuhört, dann erschließt sich das einem total.

00:34:57: Weil wenn unsere Kinder von Anfang an... Und da gibt es Untersuchungen drüber!

00:35:03: Unsere Kinder werden schon anfangs von außen der Gesellschaft vom sozusagen dem Außen was sie umgibt nicht gleich behandelt.

00:35:12: Es gibt Untersuchung drüber, dass beispielsweise mit schon Baby-Jungs weniger gesprochen wird und kommuniziert als Babymädchen.

00:35:20: Schon Baby-Jungs werden weniger lang getröstet und gepenpert, wenn sie sich wehtun als

00:35:27: Baby-Mädchen.".

00:35:28: Bei Jungs sagt man, das ist doch nicht so schlimm, du bist ein großer Mann oder ein kleiner Mann.

00:35:35: Aber weil Mädchen dann eher online sind, wo tut es denn weh?

00:35:39: Möchtest Du Dich vielleicht ausschauen?

00:35:40: sollen wir lieber nach

00:35:41: Hause?".

00:35:42: Da wird schon ganz anders unsere Babys verhandelt.

00:35:45: Es gibt Untersuchungen, die zeigen dass Mädchen sehr sehr früh schon gelobt werden und positiv konnetiert werden für ihr Aussehen.

00:35:52: Also du hast es aber heute süß herausgeputzt, auch hast du dir heute schön die Zöpfe geschlochten während Jungs in dem Alter viel viel weh nimmt der für ihr aussehen gelobte werden und viel viel mehr für das was sie tun.

00:36:04: Du bist aber schnell gerannt Bist du aber gut geklettert bist du aber hochgeschrungen Oder

00:36:09: bist du eine schöne Puppenmami, hat meine so oft gehört.

00:36:12: Ja!

00:36:14: Wir würden andersherum nie auf die Idee kommen... Also ne Mädchen würden wir vielleicht schon auch loben oder du bist aber toll gerannt oder stark gesprungen oder so.

00:36:21: Aber wir würden nie auf der Idee kommen bei Jungs zu sagen Du hast dich heute aber hübsch herausgeputzt Du musst deine Schüche entpassen ja genau zu deinem T-Shirt Das ist ja toll und das würden mir bei Junks nicht machen.

00:36:32: So, und wenn wir das wissen... Und im Grunde geht es ja dann weiter.

00:36:36: Es geht dann später auch weiter in der Schule und in den Schulhof unter Heitoumen, in die Märchen, in den Podcasts, in diesen Serien- und Disneyfilmen, die sich späterschauen.

00:36:46: Das ist ja alles voller Klischees!

00:36:48: In den Kinderbüchern, in dem berühmten Konnie ... Wenn alles was unsere Kinder ungibt, die ganze Popkultur-Serien, Senderel, Medien auch wie Erwachsene mit ihnen sprechen.

00:37:00: Worüber sie mit denen sprechen?

00:37:02: Wofür sie sie loben und in der Schule und so... wenn das alles schon für, wenn wir in diesem Binären bleiben Für Jungs ganz anders ist als für Mädchen Und für Mädch'n ganz anders als für Jungs Dann muss ich ja meinen Sohn und meine Tochter ungleich behandeln, um gegen diese unterschiedlichen Ungleichsbehandlungen von außen anzukommen.

00:37:23: Das heißt, ich animiere mein Sohn!

00:37:24: Und jetzt kommen wir zu deiner zweiten Frage, ne?

00:37:26: Jungs, wie geht's?

00:37:28: quasi schon von klein auf kommt dann der Geschüß Grinch und Claudin ihre Gefühle.

00:37:33: Wir machen auch heute noch, zwanzig sechsundzwanzig das Markt so übertrieben klingen weil wir denken die sind schon nix weiter.

00:37:38: Aber die Forschung zeigt, wir sind nicht weiter.

00:37:41: Wir wachsen auch heute noch in einer Welt auf wo Jungs ab einem gewissen Alter wirklich schon im Grunde schon Kita.

00:37:48: aber ganz stark beginnt das in der Grundschule Wo wir Jungs dazu animieren und alles sozusagen um sie herum die ganzen Serien und all diese Klischees Jungs dazu animieren ihre Gefühle von sich selbst abzuspalten.

00:38:05: Das klingt super irgendwie abstrakt und pathetisch, aber es ist wahr.

00:38:09: Wir bringen Jungs

00:38:10: bei

00:38:11: nicht so viel zu weinen... ...nicht so lange zu weineln!

00:38:14: Wir bringen jungs bei nichts zu grübeln, sich nicht so viele Gedanken zu machen.

00:38:19: Dieses typische große Jungs kennen keinen Schmerz.

00:38:22: Es ist früher furchtbarer das G-Wort.

00:38:25: Kennen gegen keinen Schmärztor quasi heute würde man sagen quasi ihm die Gene kennen können.

00:38:29: Was auch für wieder totaler Bullshit ist weil wir alle sind Menschen wie kennen Schmerzen.

00:38:33: Auch da sind Jungs schon stolz.

00:38:35: Mein Sohn hat mir schon in der Städtekita oder Anfang der Grundschule, hat er mir schon stolze erzählt wenn er hingefallen ist das auch nicht gewarnt hat.

00:38:44: Wo ich dachte seit wann ist das irgendwie erfreulich?

00:38:47: Seit wann ist es erstrebenswert nichts zu weinen?

00:38:50: Wenn wir hinfallen unsere Haut reißt dann kommt Blut daraus!

00:38:53: Das ist eine natürliche körperliche Reaktion.

00:38:55: Wenn die Hinschein- und Schmerzrezepturen in unserem Gehirn irgendwie Schmerzen auslösen, dann kommen Tränen.

00:39:01: Das ist nur normale körperliche Reaktion!

00:39:03: Warum schreiben die Jungs schon an früh zu erzählen, dass diese körperlichere Reaktionen irgendwie unnatürlich sind?

00:39:08: Aber nur bei Jungs.

00:39:09: Und sie beim Jungs bitte irgendwie ach geschaltet werden soll.

00:39:12: Dass Sie Dinge mit Konkurrenz und mit Kämpfen und mit Heldentum irgendwie durchs Leben gehen müssen... ...dass wenn Sie schmärt haben, Sie nicht darüber reden sollen, dass Sie sich keine Hilfe ruhen sollen.

00:39:24: Das alles, dieses typische, das nennt sich in der Soziologie auch ein Boycode.

00:39:29: Also wirklich dieser Code, dieser unausgesprochenes Gesetz sozusagen wie Jungs sich zu verhalten haben es existiert immer noch!

00:39:38: Es existiert, Jungs handeln immer noch danach und Jungs sind auch sehr große... Ähm, Boycode überwacher.

00:39:46: Also andere Jungs überwachen die sehr ihre Peer Groups diesen Boycode auch einhalten und machen sich lustig über Jungs, die versuchen aus diesen Rollen auszubreffen.

00:39:57: Dann wird es nicht lustig gemacht wenn Jungs wein'.

00:39:59: Es wird nicht lustigt gemacht wenn jungs irgendwie in sich gekehrt sind Wenn Jungs irgendwie nicht lachen wollen weil irgendwelche bescheuerten Kehnes-Witze kommen oder irgendwelchen Mädchen-Witzer oder Brüste-Witze oder so.

00:40:11: Und das bringen wir Jungs heute immer noch bei.

00:40:13: Und dementsprechend versuche ich, um auch da dagegen zu wirken viel mehr Gespräche über die innere Gesühlswelt meines Sohnes mit meinem Sohn zu führen als mit meiner Tochter!

00:40:24: Weil ich auch da schon weiß sie wird ja keine Probleme mit haben.

00:40:28: Sie äußert jetzt schon Gefühle und wie es in ihr aussieht und warum sie Sanger war und warum sich die reagiert hat kann sie jetzt schon sehr viel besser realisieren als mein Sohn.

00:40:37: Mein Sohn ist auch schon angenehrt davon, dass ich immer so in seinem Inneren herumstoffe.

00:40:41: Aber ich sag ihm das!

00:40:42: Ich sag ihm, du musst es benennen und bitte, bitte bleibt mit mir im Bestech weil du in eine Welt hineingehen wirst wo das immer mehr abliniert wird und immer mehr schräg angeguckt wird, wenn du über deine Gefühlswelt sprichst.

00:40:56: Das heißt bitte über das wenigste Zuhause wie wir das wenigstens in einem Urs- oder einer privaten Safe-Stace weil es später immer wieder eingeredet wird ab jetzt schon dass es irgendwie für Jungs unnatürlich ist das zu tun.

00:41:08: Und da sind wirklich so Geschläge die ich mit meinen Kindern genauso wie sie mir dir führe.

00:41:12: Jetzt führe ich sie genau so mit meinen Können

00:41:15: Absolut.

00:41:16: Und jetzt kann ich auch aus dem Beratungsalltag, also es ist ja mein Thema über Gefühle reden und so oft höre ich Ja, mein Sohn kann das halt nicht so gut er mag das halt Nicht so gut Das geht mit einer Tochter irgendwie leichter.

00:41:28: Soja!

00:41:29: Und das is eine Anregung, dass ist eine Einladung Es zu üben Total Wie oft wird dann auch eben die Jungs hauen halt?

00:41:36: Das ist ein wilder Junge und wir dadurch eigentlich vernachlässigen und gar nicht bereit sind bei den jungen hin drunterzuschauen

00:41:44: Und es ist auch falsch.

00:41:46: Also, es ist auf Fachles medizinisch geist.

00:41:49: Anne Dittmann, wir sprachen vorhin darüber... Ist eine super tolle Kollegin von mehr Autoren und Journalisten.

00:41:54: Ihr Buch Jungs schon heute Männer vom Morgen habe

00:41:57: ich wirklich gesiedelt!

00:41:59: Genau,

00:41:59: einfach kann ich nur so krass empfehlen war meine Bibel und sie freut auch dass das auch ein Bullshit ist.

00:42:05: Auch dieses Jungs will halt so... Das wird ja herangeführt schon bei rausenden Kita-Kindern Dass man sagt, die Jungs sind halt so die Rauschen.

00:42:15: Sie zeigen, wie es ihnen so nicht.

00:42:17: Das ist krass!

00:42:17: Das ist wirklich Banane?

00:42:19: Weil die Wissenschaft zeigt diese Testosteronunterschiede Die beginnen erst wirklich im tiefsten Teenage-Alter.

00:42:26: Die beginnen nicht bei drei, vier, fünf, sechs, acht, neun, zehn.

00:42:30: Das ist kratsch!

00:42:31: Sie beginnt wirklich wenn sie ins Teenage Alter kommt.

00:42:34: Vorher sind ja die Kinder hormonel gesehen sozusagen mehrere Linien da gleich aus.

00:42:38: und das ist genau wie du sagst wir machen es uns zu leicht und damit für unsere Söhne sehr viel schwerer wenn sie sozusagen diese patriarchalen Märchen auch überlassen.

00:42:50: also wir gelassen Einfach gehen und lassen sie irgendwie schälen, weil ich jetzt mal wirklich dieser Pappschelcharen rollen will.

00:42:58: Und so ist es halt Jungs raus und nun mal oder so auf dieses.

00:43:02: wenn Jungs Mädchen ärgern was sich liebt das nicht.

00:43:06: Da habe ich schon böse Mails an die Lehrer geschickt bei uns.

00:43:09: Die Lehrer haben gesagt, sie fangen an sich fürs andere Geschlecht zu interessieren.

00:43:14: Interessieren?

00:43:15: Mit Gewalt und Ärger?

00:43:17: Ja!

00:43:17: Und über Stopp.

00:43:19: Selbst wenn es so ist ... Es war nicht so.

00:43:21: Die Jungs in der Klasse hatten ein Thema und wurden von den Lehrern nicht ernst genommen.

00:43:27: Weil nur gesagt worden ist, ihr wollt nur an die Mädchen ran.

00:43:31: Wenn das gestimmt hätte, hätten dann den Jungs erklärt werden.

00:43:36: Über einen Nein hinweg.

00:43:37: Da war so

00:43:38: ... Boah!

00:43:40: Ja, das ist uns auch mehr so mehrschichtig.

00:43:42: Das heißt Jungs werden nicht ernst genommen.

00:43:44: Man guckt bei Jungs nicht nach... Was ist denn das tiefer legende Problem?

00:43:48: Und dadurch werden die Mädchen nicht ernstgenommen in ihrer Situation, dass sie ständig über ihre Grenzen rübergegangen wird und ihr meinlich akzeptiert wird und es doch nicht akzeptieren wird.

00:43:58: Das ist einfach falsch.

00:43:59: Man macht es sich zu leicht indem man in diesen Alf hergebrachten wirklich aus der Zeit gescheilen und einfach stattlich falschen Stereotypen und diesen Binsenweisheiten.

00:44:11: So, was ich liege das nennt sich Boys will be boys Jungs raus und sich nun mal... Das ist alles natürlich bedenkt!

00:44:17: Das ist einfach alles Bullshit!

00:44:18: Das is' einfach fachlich falsch Und sehr, sehr patriarchal geprägt Weil es patriarchalt ist ja da dran interessiert dass diese veralteten Rollenbilder so bleiben und verfestigt werden.

00:44:30: Und wenn wir als Erwachsene, auch als kredagogisches Fachpersonal in Titas und im Schulen nicht anfangen... Innerlich aufzubreffen und um selbst zu hinterfragen, mit welchen Geschirr sind wir eigentlich aufgewachsen?

00:44:46: Und wollen wir diese Geschirrs wirklich weitertradieren?

00:44:48: Dann tun wir niemanden einen Beschein.

00:44:50: Im Gegenteil!

00:44:51: Wir zementieren weiterhin diese patriarchale Zustände und wundern uns dann, warum Jungs später sich sprügelnd schlagen in Bessellnissen sind... Keine Therapie bekommen und irgendwie Suizid gefährdet.

00:45:04: Und warum Mädchen und Frauen immer noch jeden zweiten Tag sterben aufgrund eines Finizids?

00:45:08: Ja, warum wohl?

00:45:09: Es beginnt schon in der Kindheit!

00:45:11: Und das müssen wir uns wirklich immer wieder vor Augen führen.

00:45:13: und nicht nur älteren sondern auch ganz wichtig bederbogisches Personal im Kitas, Lehrkräfte ins Schummel und dann auch gar nichts... aufhören, sondern es muss sich widerstiegeln in der Politik und in der Gesetzgebung.

00:45:26: Wir müssen viel mehr Gelder reinkunden im Aufklärung, in TTA-Arbeit, prädentive Jungsarbeit und das all diese Themen eindammt sind in

00:45:35: Lehrpläne.".

00:45:36: Wirklich?

00:45:36: Man sieht es so spät auch in Großbritannien.

00:45:38: da kann ja.

00:45:39: letztes oder vorletztes Jahr hat er diese krasse Netflix-Sehrreife auf Ohr gesorgt Adolescence über diesen Jungen der von diesem Mädchen so geärgert wird und sie dann erstricht.

00:45:48: Und die sind ja irgendwie alle dreizehn oder vierzehnt, oder so.

00:45:50: Dann steigen sie da ab und ermitteln, stellen fest wie krass diese Manusphäre und die krass, diese toxische Männlichkeit in diesen Podcasts, diese Bro-Podcasten... Wie krass Sie wirklich mit den Höhlen der Jungs stehen?

00:46:03: Und sie wirklich verhunzen und kratz einholen in dieser Manuspheere!

00:46:07: Weil es keine Gegenwart zu übergibt.

00:46:09: Das hat ja so krass Großbritannien wachgeruttelt, dass der britische Premier daraufhin gesagt war, wir müssen das jetzt in Angriff nehmen.

00:46:18: Die Mieselbenie und wirklich Frauenfallgestalt und Gewalt gegen Frauen auch sehr, sehr hoch auf einem sehr großen Höhepunkt.

00:46:24: Das hat jetzt einfach auch Einsatz gefunden in ganz konkrete Lehrpläne und Lehrplänen werden ja auch politischer Ebene gemacht.

00:46:30: Das heißt, das ist auf einen Schritt gefunden in die Politik und die Lehrplätze sind jetzt wirklich darin geändert worden, dass es verpflichtende Kurse im anstrengend aktuellen Verhalten gibt, feministische Kurse, wirklich Kurse bei Kindern.

00:46:45: Ich hätte dafür wahrscheinlich wirklich... Also wenn ich mir vorstelle, als hättest du da uns schon gegeben damals in der Schule Das akzeptiert nicht.

00:46:52: Ich kannte gar nicht Begriffe, wie ich sie mir nissen muss!

00:46:54: Ich wusste nicht was Papier ist.

00:46:56: Wir hatten solche Themen nicht.

00:46:57: und dass das jetzt allen dann findet wirklich in die Köpfe der Kinder außerhalb der Familien wirklich im Schule und Gesellschaft und in der Qualität

00:47:07: Ja, ich hatte da auch tatsächlich von nicht allzu langer Zeit bei einer Kita einen Fachtag gemacht.

00:47:11: Dann hab das Thema auch angesprochen und dann meinten ein Großteil der Fachkräfte ja aber es ist ja so und auch wenn sie in den Supermarkt gehen, dann fragen Sie einfach gerne nach Hilfe und es wäre ja auch was Schönes!

00:47:22: Und dann meinte die Leitung, ne?

00:47:24: Sie macht das nicht.

00:47:25: Sie geht nicht zu Männern und fragt

00:47:27: Es ist einfach... und so schreibe ich halt auch dieses Buch, es schwankt immer so flischel.

00:47:32: Ich gebe natürlich viele Tipps Auf meiner eigenen Erfahrung hier, wie ich es mit meinen Kindern mache.

00:47:38: Das heißt das geht dann immer schon so auf die Richtung Erziehungsratgeber und gleichzeitig appelliere ich aber auch immer wieder an Eltern und an Lehrkräfte und überhaupt an Erwachsene ihre eigenen innerlichen... Partiärscheinsozialisation zu hinterfragen, ihre eigenen innerlichen Rassismen zu hinter fragen.

00:47:58: Weil wir sind alle so sozialisiert!

00:48:00: Wir sind alle aufgewachsen und sozialisiert worden mit Rassistimien, mit ne?

00:48:04: Partiäschein-Sozialisationen, mit der Hindertensfeindlichkeit, mit Homofeindlichkeit... Wir alle sind so aufgewachsen Und das ist blöd dass es so ist.

00:48:14: Aber es ist nicht unsere Schuld, dass wir so aufwachsen sind.

00:48:18: aber Es wird zu unserer Schuld wenn die es nicht hinterfrag Das nicht weiterzugehen, das zu hinterfragen und uns selbst zu fragen war aber ganz kurz.

00:48:26: Woher aus welcher Versenkung kam denn jetzt dieser komische Denkansatz?

00:48:30: in Malnion geschossen?

00:48:32: Und dann stellt man ja auch selber fest so okay boah das war gar nicht ich die sowas gesagt hat sondern es waren meine Eltern die so was für mich als Kind gesagt haben und sich da immer wieder ein Schritt zurückzugehen Respektieren und zu sagen, okay das war total toxisch.

00:48:46: Das habe ich als Kind gehört aber will nicht das meinen Kindern weitergeben.

00:48:50: oder soll sich jetzt sagen jetzt bin ich hier an der Stelle so ein Psycho Breaker und sage nee Das will ich meinen Kindern sorgbar nicht weitergehen.

00:48:57: Und das ist, das Buch ist so eine Einladung dazu, das einfach zu tun.

00:49:00: und ich beschreibe dann ja auch viele Male und Situationen wo ich gescheitert bin, wo ich an meine Grenze kam, wo Ich auch gestäubert bin.

00:49:08: aber dann ist es halt Krönchen richten, dazu lernen und dann weitermachen und immer hoffen dass man sich einfach besser macht weil niemand von uns ist frei davon.

00:49:16: Es kommen ja auch ständig neue Studien heraus Neue Zahlen, neue Fakten.

00:49:22: Es gibt schon nicht neue Einladungen Fehler zu machen und eben auch dazu zu lernen.

00:49:26: Und man kann nicht dazulernen, ohne Fehler zu machen.

00:49:28: Das ist okay, wir werden Fehler machen.

00:49:30: Aber wir müssen offen bleiben für diese Fehler.

00:49:32: Wir müssen offenbleiben, da zuzulehren und aus unseren Tummern auch zu vermitteln.

00:49:36: Ich glaube dann wird es schon gut werden.

00:49:39: Dann habe ich wirklich große

00:49:40: Hoffnung.".

00:49:46: Genau!

00:49:46: Ist das nämlich nicht die Frage ob wir patriarchal erziehen oder diese Glaubenssätze in uns haben?

00:49:53: Sondern die Frage ist wo?

00:49:54: weil wir alle haben es Was ich auch noch was total unterstreichen möchte, genau ist es total gut um uns zu hinterfragen.

00:50:00: Aber auch total schöne praktische Tipps!

00:50:02: Also ich habe zum Beispiel mir mitgenommen jetzt so bei Geburtstag bei den Jungs mehr drauf zu achten dass sie sich da eben auch Mühe geben, dass sie das lernen So weil diese kleinen Nettigkeiten, hey ich will eine Welt in der wir auf so kleine Details achten und es schön machen uns gutmachen.

00:50:23: Und ja meine Tochter macht das viel automatischer!

00:50:26: Wie kommt's?

00:50:28: Also achte ich

00:50:30: bei meinen Jungs mehr drauf und lad sie mir ein.

00:50:33: Guck mal wir sind da eingeladen.

00:50:34: hast du ne Idee?

00:50:35: oder hol mal das einfach Das mit auf meine Schiene haben.

00:50:41: Ja, und auch so Dingerübsch einzupacken!

00:50:44: Auch das nicht, ich meine wir alle kennen das.

00:50:46: Es gibt ja auch irgendwie Nimes oder auch so einen Jokes da drüber.

00:50:49: Was fängt irgendwie eine Frau?

00:50:51: Und die Mama macht sich das ganze dreihundertfünfundseißig Tage lang Gedanken... ...und der Mann ist überbreit besonderer Mann.

00:50:56: Fängt ihr dann irgendwie so einen Schausaugerbeutelsschädtchen?

00:51:00: Oder so ein Bügeleisen, wo du denkst okay danke für gar nichts.

00:51:03: Und natürlich überschwitzig und übertreibe.

00:51:06: aber es gibt Studien darüber, es gibt tatsächlich den sogenannten Gender-Gifts Gap also gift nirgische Schenk dass Frauen besser schenken als Männer und jetzt kommt man nicht mit.

00:51:16: das ist aber biologisch bedingt alles Bullshit!

00:51:19: Alles Bullshit.

00:51:19: unsere kleinen Kinder wenn die in Kindergarten sind mit zwei drei vier haben sie super gerne egal ob Junge oder Mädchen Sachen verschenkt und Sachen geschenkt bekommen.

00:51:28: Das ist aber etwas was durch dann an unsere Männer und Söhne, so ihnen beigebracht wird.

00:51:34: Verschenken ist nur Mädchensache.

00:51:36: Und hübsche Eintracken ist Mädchendsache.

00:51:38: Aber man muss ja überlegen, was dahinter steckt?

00:51:41: Es bedeutet ... zuzuhören, wenn jemand im Laufe des Jahres sagt oh ich mag es voll solche Bücher über oder ich mag total diese Blumen die sehen so rückscht aus.

00:51:53: Oder oh ich wünschte ich hätte mehr Geld dann würde ich mir das und das kaufen.

00:51:56: Das sind ja alles so kleine Dinge wo man aufmerksam ist einem gegenüber, wo man mit wo man zuhört, wo sich mentale Notizen macht mentale to do's wo man sich an diese Dinge erinnert.

00:52:08: Eine Freude.

00:52:13: Genau, aber wir wollen das auch tun, den anderen eine Freude zu machen.

00:52:18: Den anderen zu erfreuen ein Glücksgefühl in ihr auszulösen.

00:52:21: Zu zeigen dass sie einem wichtig ist, zu zeigen dass man zugehört hat, zu zeigen dass man möchte dass sie glücklich ist und mit dem Eintracken ja genauso, dass man sich nüge gegeben hat weil man sich darauf gefreut hat ihr Gesicht zu sehen die strahlt ob es auspackt.

00:52:36: da sind ganz viele zwischenmenschliche emotionale Prozesse dahinter Und wenn wir unseren Jungs das aber nicht beibringen, dann sind auch diese ganzen emotionalen Prozesse dahinter dann auch wieder gekappt.

00:52:46: Das heißt ne?

00:52:47: Das sind nur vermeintliche Kleinespalten!

00:52:49: Also man kann einfach um diese Dinge aufzubrechen – auch Kinder und Jugendliche können es tun.

00:52:53: Meine Tochter hat ihr jetzt in den Sommerferien drei Postkarten bekommen meine Jungs.

00:52:57: Ja das

00:52:57: ist voll schön ja so und das ist doch voll schade.

00:53:00: Ach liebe Alexandra ich hab... Wir sind jetzt bei fast einer

00:53:03: Stunde Wir könnten eh nicht so weiter reden.

00:53:06: Ja, und lest alle das Buch!

00:53:07: Es ist wahnsinnig toll es macht Spaß es ist ein Rabbit Hall es setzt Brillen auf genau wo wir zu wir jetzt nicht gekommen sind.

00:53:15: aber welchen Satz ich mir auch noch sehr gerne mitnehmen es ist kein Günther ist auch sehr wichtig.

00:53:20: Unser

00:53:20: Sohn, genau!

00:53:21: Ja ja es ist das einfach immer wieder vor Augen zu führen, unsere Söhne sind keine Günther.

00:53:25: Unsere Söhnen wollen all diese Dinge lernen sie wollen emotional sein Sie wollen sich connecten, sie wollen ihre Gefühle nicht von sich abschweiten und wenn man sich das so verinnerlicht, ne?

00:53:35: unsere Söne sind noch nicht diese Männer und sie werden auch nicht zu diesen toxischen Günderswerden nüsselt.

00:53:41: Und wenn wir das für uns klarkriegen Wir kämpfen nicht gegen etwas unnatürliches Das ist nicht vorgestimmt dass unsere Sönne Günthas werden.

00:53:49: Gefühle und sie wollen Zwischenmenschliches.

00:53:51: Und sie wollen tiefe Freundschaften und Liebe, und all die Palette an Gefühlen, die da draußen sind.

00:53:57: Wir sind einfach nur dafür da, Sie zu bestärken.

00:53:59: All diese Dinge auch zu fühlen.

00:54:01: Und Sie darin zu bestirken sich nicht daran abzukappen?

00:54:04: Genau!

00:54:05: Was ich auch so sympathisch fand, wo ich mich total wiedergefunden habe... Manchmal rennen wir auch übers Ziel hinaus Ja, und das ist einfach so ein Weg.

00:54:12: Und auch noch mal ein Thema was auch finde ich können wir jetzt gar nicht so viel drauf eingehen aber ich so wichtig finde und auch gerade als junges Mama Ich möchte dass meine Jungs uns waren.

00:54:23: manchmal du hast es ganz großes Kapitel auch in deinem Buch Männer sind böse, damit sollen meine Jungs überhaupt nicht groß werden.

00:54:30: Sie sollen mit guten Bildern über Männlichkeit groß werden und ... Ja!

00:54:36: Mit beidem.

00:54:36: Sie müssen um die Gefahren wissen, die da draußen sind, wenn wir uns den Patriarchat sozusagen hingeben ohne Gegenwehr.

00:54:43: Und sie sollen aber auch das positive Bild sehen, die Vision wie es sein könnte von den guten Männern so zu sagen, ne?

00:54:50: Von denen carrying Masculinities.

00:54:52: So nennt es ja auch Anne Dietmann in ihrem Buch dass wir toxische Maskulinität ist ein Wort, das ist mittlerweile geläufig.

00:54:59: Aber dass man da auch nicht nur darüber spricht sondern auch eine positive Vision von dem Schaft wo es hingehen könnte weg von der toxischen Maskulinität hin zu dieser carrying Masculinity also dieser fürsorglichen und fürsorgenden Masculinität Und sich das sozusagen als Ziel vor Augen zu halten für unsere Söhne.

00:55:18: Das erleichtert allem das auf jeden Fall auch

00:55:21: Absolut.

00:55:21: Und auch das Thema Porno fand ich sehr, sehr gut.

00:55:25: und so das Ende ... Ich hätte es sozusagen als Frage jetzt doch, wir können vielleicht nicht die Antwort machen aber neugierig aufs Buch.

00:55:32: sind es die Pornos, die unsere Kinder mehr versauen?

00:55:34: oder die Märchen und die tollen Filme und die Systeme in denen wir leben und was wir vorleben?

00:55:42: Das kriege ich unmöglich, jetzt hier ganz schnell aufgedröselt.

00:55:46: Aber ja das Kapitel behandle ich auch.

00:55:49: Es ist halt beides, es ist ein Zusammenspiel aus Beidem.

00:55:51: aber was mich bei dem Thema grundsätzlich viel wichtiger finde ist dass wir viel früher schon anfangen müssen mit unseren Kindern über pornografisches Materie zu stressen.

00:55:59: Das war für mich so ein Mind Blow!

00:56:01: Es gibt da keinen zu früh, es gibt da keine... Ich setze ihn dann Flosen in den Kopf weil diese Flosen werden unsere Kinder erreichen oder so und zwar viel früher als wir denken.

00:56:10: also die Statistik zeigt, dass die ersten Kinder Porno-Bilder sehen mit ungefähr so neun, zehn, elf Jahren.

00:56:20: Wir reden dann von zweiter oder dritter Klasse, vierte Klasse und da würden wir denken das ist doch viel zu früh genau um mit denen darüber zu sprechen.

00:56:28: aber nein es ist nicht!

00:56:29: Und wie man das macht?

00:56:31: Mit welchen Sätzen kindgerecht... Das ist jetzt ein perfekter Spoiler, das schreibe ich in dem Buch

00:56:37: Sehr, sehr schön.

00:56:38: Da hab ich mich wiedergefunden und auch sehr humorvoll ... Ich darf nicht mehr sagen!

00:56:44: Genau,

00:56:44: das habe

00:56:45: ich jetzt aber ja gesagt.

00:56:47: Genau, genau.

00:56:48: Dass man wirklich nur das beantwortet und so, ja, da stehen

00:56:51: gute

00:56:51: Tütteln.

00:56:51: Ja, ja.

00:56:53: Liebe Alexandra, ich danke dir sehr für dieses Buch.

00:56:56: Ich danke sehr deinem Sohn für diesen tollen Titel.

00:56:59: Darf man dich mal Patrick ein Kackscheiß sagen?

00:57:02: So schön...

00:57:05: Ja, vielen Dank für den Einladung.

00:57:06: Ich freu mich auch sehr und freue mich wenn die Gedanken einfach einen Dank schenken in viele viele Familien und viele viele Abendbrot-Tischdiskussionen.

00:57:15: ich glaube da wird dann was in Gang gesetzt und dass das allein ist schon super.

00:57:19: Absolut.

00:57:20: also mein Umfeld ist entweder begeistert oder genervt von mir.

00:57:25: Na ja immerhin um die Emotion!

00:57:27: Ja, ich löse Emotionen geradeaus mit meinen Gesprächsthemen.

00:57:30: Danke Alexandra

00:57:33: Sehr gerne, vielen Dank!

00:57:36: Ja wir müssen über Pornos reden.

00:57:39: Wir müssen über Sexualität reden aber über so vieles mehr und wir dürfen nachgucken, nachfühlen uns hinter Fragen kleine und große Schritte im Alltag umsetzen.

00:57:53: daher vielleicht an dich an dieser Stelle noch die Frage An welchen Stellen in eurem Alltag?

00:57:59: An einem Wochenende gibt es patriarchale Strukturen die du vielleicht hinterfragen möchtest und nehmt dir gerne eine Sache mit, die du in der nächsten Woche umsetzt.

00:58:08: Im Umgang mit deinem Sohn oder deiner Tochter!

00:58:11: Und lasst nicht zu, dass das Patriarch hat uns allen eigentlich die Gefühle klauen will den Jungs natürlich noch viel mehr auch dieses A. ich fand er so krass.

00:58:20: Wir sprechen mit unseren Babyjungs weniger als mit den Babymädchen.

00:58:23: Aber auch das ganz viel, was ja so weiblich und gefühlt ist.

00:58:26: Ah!

00:58:26: Gefühlstusselei?

00:58:28: Nein wir wissen es ist eine wichtige Grundlage für eine mentale Gesundheit von unserer Gesellschaft.

00:58:35: Von uns, von unseren Jungs und Mädchen.

00:58:36: Daher ist es mir ein Herzensthema und die Reizregulation ist dabei wichtig.

00:58:40: Dafür habe ich den Reizruck gesagt.

00:58:42: dafür stehst du dein Kind deine Tochter deinen Sohn und dich noch mal viel besser.

00:58:47: Kostenfrei kannst du einfach ausfüllen, ist so ein bisschen mit Gaming.

00:58:50: Es macht sogar Spaß und hast einen Ergebnis was dir wirklich konkret im Alltag hilft.

00:58:55: den Link findest du in den Show Notes Und um starke Gefühle geht es bald auch an einem größeren Kurs.

00:59:01: da begleite ich dich gerade im Thema Neure Divergenz.

00:59:04: kommt gerne auf mein Newsletter dann bekommst du mit wann es startet und Ich habe dazu ja auch einen Buch geschrieben.

00:59:09: Starke gefühlte starker Halt Selbstregulation für dein Kind und dich wenn ihr dieses thema vertiefen wollen.

00:59:15: Danke, dass du zugehört hast.

00:59:17: Bis zum nächsten Mal!

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